Das finnische Erfolgsgeheimnis

Quelle: DIE ZEIT, 20.03.2008, Nr. 13

http://www.edu.vantaa.fi/rekola/lippu.gifWer die Pisa-Sieger verstehen will, muss sich nicht die Schulen, sondern die Politik des nordischen Landes anschauen:

Von den Finnen lernen?

DIE ZEIT: Frau Overesch, Sie haben in Ihrer Dissertation die finnische und die deutsche Schulpolitik miteinander verglichen. Was können wir von den Finnen lernen?

Anne Overesch: Vor allem sollten wir begreifen, dass es nichts bringt, etwa die dortige Schulstruktur abzukupfern oder einfach nach finnischem Vorbild die Zahl der Krankenschwestern und Sozialarbeiter an den Schulen zu erhöhen.

ZEIT: Warum nicht?

Overesch: Weil der Erfolg der finnischen Schüler etwa bei der Pisa-Studie nicht auf einzelne Maßnahmen an den Schulen zurückzuführen ist. Er basiert auf einem gänzlich anderen Grundverständnis der Gesellschaft und der Schulpolitik.

FinnlandZEIT: Worin besteht das?

Overesch: Seit den sechziger, siebziger Jahren sind sich die Finnen darin einig, dass ihr kleines rohstoffarmes, isoliertes Land im Norden seine Chance nur in der Produktion von Wissen finden kann. Deshalb soll jedes Kind optimal gefördert werden, um dazu etwas beizutragen. Der Sohn des Rentierzüchters in Lappland genauso wie die Tochter des Nokia-Bosses in Helsinki.

ZEIT: Aber es gab Streit um die Einführung einer einheitlichen Schule.

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FDP will hochbegabte Studenten mit bis zu 300 Euro im Monat fördern

StarterkitEndlich kommt Bewegung in die angestaubte Diskussion um Hochbegabte. Die WELT berichtet:

Berlin – Die FDP hat ein neues Stipendiensystem zur Förderung talentierter Studenten vorgeschlagen. Mit monatlich bis zu 300 Euro aus öffentlichen Mitteln soll das BAföG ergänzt werden, sagte gestern FDP-Vize Andreas Pinkwart in Berlin. Dazu könnten die neuen Stipendienfonds von Bund und Ländern mit privaten Mitteln etwa aus der Wirtschaft aufgefüllt werden. Etwa zehn Prozent der Studierenden könnten so zusätzlich gefördert werden, hieß es. Der Vorschlag gehört zu einer neuen Initiative für mehr Forschungsfreiheit in Deutschland, die das FDP-Präsidium gebilligt hat. Nach dem Vorschlag soll die Hochschulautonomie im Grundgesetz festgeschrieben werden und die berufliche Altersbegrenzung für Forscher fallen. Ihre Bezahlung müsse von den Hochschulen festgelegt werden. So könne man verhindern, dass hoch qualifizierte Kräfte ins Ausland abwanderten. dpa

http://www.welt.de/welt_print/article1561531/
FDP_will_hochbegabte_Studenten_mit_bis_zu_
300_Euro_im_Monat_foerdern.html

fzs: BAföG muss erhöht werden


BAföGDer BAföG-Beirat hatte schon Anfang dieses Jahres festgestellt, dass eine Erhöhung des BAföGs um 10% noch dieses Jahr notwendig sei, um die fehlenden Anpassungen seit 2001 auszugleichen. Die CDU/CSU/SPD-Koalition im Bundestag hat sich bisher aber noch nicht einmal auf eine Erhöhung um diesen Betrag Ende nächsten Jahres geeinigt – insbesondere große Teile der CDU (aber offenbar auch der SPD-Finanzminister) wollen nur um 5% erhöhen. Studentische Verbände und die GEW haben sich nun mit einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten gewandt.

Dass das BAföG angepasst werden muss und zwar deutlich – darüber sind sich praktisch alle bundesweit aktiven politischen Hochschulgruppen einig. Einzig der RCDS als CDU/CSU-nahe Vertretung sah sich offenbar nicht in der Lage, die Forderungen des offenen Briefs zu unterstützen. Sonst sind eigentlich alle dabei: Von Die Linke.SDS, über campusgrün, Juso Hochschulgruppen bis hin zu den Liberalen Hochschulgruppen (LHG).

Der vom studentischen Dachverband initiierte offene Brief wird darüber hinaus noch von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) mitgetragen. „Die Bundesrepublik braucht mehr Akademikerinnen und Akademiker. Das hat jüngst die OECD-Studie ‚Bildung auf einen Blick’ noch einmal belegt. Das BAföG ist eine der unersetzlichen Säulen der Studienfinanzierung. Es spielt eine zentrale Rolle, mehr Chancengleichheit im deutschen Bildungswesen zu verwirklichen. Nach sechs Nullrunden für Studierende müssen Bedarfssätze (mindestens plus zehn Prozent) und Freibeträge (mindestens plus neun Prozent) jetzt schleunigst erhöht werden“, sagte GEW-Hochschulexperte Andreas Keller am Montag dazu.

Darüber hinaus fordern die unterzeichnenden Organisationen die Ausweitung der Ansprüche von Migrantinnen und Migranten. „Es ist absurd, dass Studierende, die ihre Kindheit und Schulzeit hier verbracht haben, nur wegen ihres Passes kein BAföG bekommen können. Es gibt viel zu wenig Studierende mit Migrationshintergrund. Mit BAföG wäre es für sie wesentlich einfacher, zu studieren.“, so Florian Hillebrand, ebenfalls Mitglied im Vorstand des fzs.

Der offene Brief im Wortlaut unter: http://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-687-bafoeg-offener-brief.php

EU-Studie: Deutschland wieder nur Mittelmaß

EuropaSechs Jahre nach dem Pisa-Schock kommt Deutschland laut einer Erhebung der Europäischen Union zur Bildung nicht über einen Rang im Mittelfeld hinaus. Während die deutschen Schüler immerhin aufholen konnten, ließen die Leistungen bei den über 20-Jährigen nach.

Die Studie der EU, die am 3.10. in Brüssel vorgestellt wurde, untersucht über den Zeitraum 2000 bis 2006 die Leistungen in Bereichen, die die Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöhen. Deutschland sei in fünf untersuchten Schlüsselbereichen nur „guter Durchschnitt“, sagte die EU-Generaldirektorin für Bildung und Kultur, Odile Quintin. Die besten Ergebnisse innerhalb der EU erzielten danach Polen, die Slowakei, Dänemark, Finnland und Großbritannien.

Laut dem Bildungsmonitor holten die deutschen Schüler zwar bei der Lesefähigkeit sowie den Kenntnissen in Naturwissenschaften und Mathematik
auf. Die Bildungsergebnisse der 20- bis 24-Jährigen verschlechterten sich allerdings im Vergleich zu anderen EU-Staaten. Hauptproblem in Deutschland sei weiterhin die frühe Trennung der Schüler in Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sagte Quintin.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,509299,00.html

Siehe dazu auch:

Langsames Reformtempo im Bildungswesen bedroht langfristig die Wettbewerbsfähigkeit Europas

Die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele, die im Rahmen der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung festgelegt wurden, sind unzureichend. Dies ist das zentrale Ergebnis des Jahresberichts 2007 der Europäischen Kommission über die Erreichung der Lissabon-Ziele im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.

Der für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend zuständige EU-Kommissar Ján Figel’ erklärte: „Eine qualitativ hochstehende allgemeine und berufliche Bildung trägt maßgeblich dazu bei, dass sich Europa als Wissensgesellschaft weiterentwickeln und in der globalisierten Weltwirtschaft bestehen kann. Leider macht dieser Bericht deutlich, dass die Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen verdoppeln müssen, soll die Bildung in der EU den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Die Botschaft an die politischen Entscheidungsträger in den Mitgliedstaaten ist klar: Wir müssen wirksamer in unser Humankapital investieren.“

Einige der wichtigsten Ergebnisse des Berichts:

  • Es gibt nach wie vor zu viele Schulabbrecher. Im Jahr 2006 gingen in der EU etwa sechs Millionen junge Menschen (18 bis 24 Jahre) vorzeitig von der Schule ab. Diese Zahl müsste um 2 Millionen verringert werden, damit die Benchmark – ein Schulabbrecheranteil von höchstens 10 % – erreicht werden kann.
  • Der Anteil der Absolventen der Sekundarstufe II muss erhöht werden. Um die für 2010 vorgegebene EU-Benchmark von 85 % Sekundarschulabsolventen zu erreichen, müsste die Zahl der jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, die die Sekundarstufe II abschließen, um 2 Millionen gesteigert werden.
  • Die Zielvorgabe für Hochschulabsolventen mathematischer, naturwissenschaftlicher und technischer Fächer hat die EU bereits erfüllt.
  • Die Beteiligung von Erwachsenen am lebenslangen Lernen ist unzureichend. Um die angestrebte Teilnahmequote von 12,5 % zu erreichen, müsste die Zahl der Erwachsenen, die innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen an Maßnahmen zum lebenslangen Lernen teilgenommen haben, um weitere 8 Millionen steigen.
  • Auch bei den Lese- und Schreibfähigkeiten der 15-Jährigen sind Verbesserungen erforderlich. Derzeit werden in der EU etwa bei jedem fünften 15-Jährigen schlechte Leseleistungen festgestellt. Zur Erreichung der Benchmark müssten weitere 200 000 Schüler ihr Leistungsniveau verbessern.

Auch in puncto Finanzierung und Effizienz der Bildungssysteme ist die Lage nach wie vor besorgniserregend. Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass Investitionen im Bereich der Vorschulbildung besonders wirksam sind. Im Bereich der Hochschulbildung ist seit der Annahme der Lissabon-Strategie zwar das Volumen der öffentlichen Investitionen deutlich gestiegen (von 4,7 % auf 5,1 % des BIP); in den letzten Jahren stagnierten die Zahlen jedoch, und die EU müsste den pro Studierenden investierten Betrag mehr als verdoppeln (d. h. um etwa 10 000 EUR pro Jahr steigern), um das Investitionsniveau der USA zu erreichen. Diese Kluft ist fast ausschließlich auf einen Mangel an privaten Investitionen zurückzuführen.

Der vollständige Bericht findet sich unter:

http://ec.europa.eu/education/policies/2010/progressreport_en.html

Quelle: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1431&format=HTML&aged=0&
language=DE&guiLanguage=en

Ein Studium kostet durchschnittlich 40.000 Euro – zuzüglich Studiengebühren!

Geld

Insgesamt sind für ein Studium laut Bundesministerium für Bildung und Forschung durchschnittlich 40.000 Euro nötig. In diesen Betrag sind mögliche Studiengebühren noch nicht enthalten. Je nach Studiendauer kommen so weitere fünf- bis zehntausend Euro zusammen.
Was viele nicht wissen: In den alten Bundesländern müssen Eltern ihren Kindern den gesetzlichen Unterhaltsanspruch während des Studiums zahlen, der mindestens 640 Euro im Monat beträgt. Dies gilt allerdings nur, wenn das Studium die erste Ausbildung nach der Schulzeit darstellt und kein Anspruch auf BaföG besteht. Liegt der BaföG-Satz unter dem Unterhaltsanspruch, sind Eltern zur Aufstockung um den fehlenden Betrag verpflichtet. Müssen Erziehungsberechtigte alle Kosten tragen, schlägt jedes Jahr des Studiums für die Eltern mit mindestens 7.680 Euro zu Buche. Immer mehr Eltern fangen deshalb schon früh an, für die Ausbildung ihrer Kinder zu sparen.

Gefunden bei n-tv.de.

Und was machen die Studierenden, deren Eltern nicht zahlen wollen?

OECD-BILDUNGSBERICHT: Deutschland sackt weiter ab

OECD LogoWir sagen es seit Jahren, immer wieder wird es von unabhängigen Institutionen bestätigt: Unser Bildungssystem ist schlecht. Wie schlecht, das steht jetzt zum wiederholten Mal in Spiegel-Online. Mal sehen, ob die Bildungspolitik in Bund und Land auch jetzt mit ihrem reflexhaften „Wir sind doch so großartig“-Geäffe reagiert, derweil ganze Generationen bildungstechnisch vor die Hunde gehen. Aber urteilt selbst:

„Schlecht, schlechter, unser Bildungssystem: Im internationalen Vergleich weisen die deutschen Schulen und Hochschulen erhebliche Defizite auf. Das geht aus dem Bericht „Bildung auf einen Blick“ hervor, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute veröffentlicht hat. Im weltweiten Vergleich sackte Deutschland von Platz 10 auf Platz 22 ab.

Der OECD-Bericht beschreibt die Situation so: Deutschland ist wegen des Akademikermangels derzeit nicht in der Lage, Ingenieure, die kurz vor der Rente stehen, durch junge Absolventen zu ersetzen. Ebenso steht es um die Pädagogen – auch bei ihnen ist das Verhältnis zwischen Jungakademikern und aus dem Beruf Ausscheidenden ungünstig.

OECD-MitgliedsstaatenWeiter schafft es nur ein kleiner Teil eines Jahrgangs, einen akademischen Abschluss zu bekommen. Dabei schneidet Deutschland erheblich schlechter ab als die OECD-Länder im Schnitt. Nur 32 Ingenieure kommen hierzulande auf 1000 Menschen eines typischen Abschlussjahrgangs – in vielen OECD-Ländern sind es dagegen 44. Auch bei anderen naturwissenschaftlich-technischen Fächern ist die deutsche Absolventenquote im OECD-Vergleich ähnlich gering. Deutschland konnte in den letzten zehn Jahren die Zahl der Studenten zwar um fünf Prozent steigern – aber die 29 anderen wichtigsten Industrienationen legten im Schnitt um 41 Prozent zu.

Kritisiert wird in der jährlichen Bildungsanalyse auch die niedrige Abiturientenquote und der hohe Anteil der Studienabbrecher in Deutschland. Lob gibt es vor allem in zwei Punkten: Bei den Promotionen liege Deutschland international in der Spitzengruppe und sei außerdem eines der beliebtesten Gastländer für ausländische Studenten – auf Platz drei hinter den USA und Großbritannien.

Die OECD spricht in ihrem Bericht auch einen weiteren Punkt an, den kürzlich auch das Deutsche Studentenwerk in der Sozialerhebung bemängelte: So hängt es in Deutschland nach wie vor stark von der sozialen Herkunft ab, ob jemand einen Hochschulabschlusses schafft. Der Anteil von Akademikerkindern unter den Hochschulstudenten ist 2,2 mal so hoch, wie es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht. In Irland dagegen habe die akademische Bildung des Vaters so gut wie keinen Einfluss darauf, ob ein Kind studiert oder nicht.“

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,506387,00.html

Hier der Bericht:

http://www.oecd.org/document/30/0,3343,en_2649_201185_39251550_1_1_1_1,00.html


UPDATE (20.9) Schon geht es los: Der SWR titelt: „Land bei OECD-Studie teilweise mit vorn„, und weil nicht sein kann, was nicht sein darf ist jetzt die Studie schlecht: Minister Rau kritisiert OECD-Bildungsdaten. Die FDP versucht mit Dr. Noll einen Schritt nach vorne, wird aber sofort von seiner Parteivorsitzenden und der Hauptschulen-Fürsprecherin Birgit Arnold, MdL zurückgepfiffen. Wie sagte mein Verwaltungsrecht-Prof. doch immer: Jede Bürokratie hat immer nur das Ziel, sich selbst zu erhalten. Der gute Mann hatte ja so Recht…

Fast 90 Prozent bewerben sich über Internet an der Uni Stuttgart

Erstmals Online-Bewerbung an der Uni Stuttgart möglich

010101101.gif An der Universität Stuttgart ist es zum Wintersemester 2007/08 erstmals möglich, sich über das Internet online um einen Studienplatz zu bewerben. Das neue Verfahren reduziert den Arbeitsaufwand für die Erfassung der Bewerbungen erheblich. Dadurch soll das Zulassungsverfahren beschleunigt werden, so dass die Zulassungsbescheide künftig früher verschickt werden können. Bei den Studieninteressierten kommt das Angebot hervorragend an. So gehen nach ersten Zahlen knapp 90 Prozent der Bewerbungen an der Uni Stuttgart online ein.

Wer das im Dialogsystem aufgebaute Online-Formular des Zulassungsantrags ausgefüllt und über den Button „abschicken“ an die Uni Stuttgart übermittelt hat, erhält eine Bearbeitungsnummer des Antrags, ein Formular zum Ausdrucken sowie eine Aufstellung der Unterlagen, die innerhalb einer festgelegten Frist per Post an das Studiensekretariat zu schicken sind (zum Beispiel beglaubigte Zeugniskopien).

Quelle: Universität Stuttgart (redaktionell gekürzt)

Miserable Zensuren für Deutschlands Unis

Studiengebühren für warme Hörsäle?5000 Studenten ließ ein Hohenheimer Professor befragen. Für die Universitäten regnete es schlechte Noten: Keine Transparenz, kein Vertrauen, kaum Verbesserungen durch Studiengebühren

In punkto Studiengebühren beobachten nur wenige deutsche Studenten, dass ihr Studienalltag sich durch die Einnahmen verbessert. „Die allermeisten zahlen zwar, stellen aber keinerlei Auswirkungen fest“, fasst Markus Voeth, Marketing-Professor an der Universität Hohenheim, die Ergebnisse einer neuen bundesweiten Studie zusammen. Und selbst die 21 Prozent, die überhaupt etwas merken, sind nicht eben begeistert: Als Schulnote für Zufriedenheit mit den angeblich verbesserten Studienbedingungen vergaben sie nur eine 3 bis 4 – knapp versetzt, aber ein blauer Brief wäre wohl fällig.

Voeths Interviewer hatten rund 5000 Studenten an allen Gebühren-Unis der Republik nach ihrer Zufriedenheit mit Zahlung und Verwendung der Studiengebühren gefragt. „Da wurde von Kiel bis Konstanz relativ einhellig der Wunsch geäußert, die Unis sollten mehr Transparenz zeigen, was die Verwendung der Gebühren angeht“, sagt Markus Voeth. Insgesamt stießen die Forscher auf eine nach wie vor breite Ablehnung von Studiengebühren: Bundesweit zählen sich 60 Prozent aller Gebührenzahler zu den Gebührengegnern, 25 Prozent sind unentschieden, als ausdrückliche Befürworter bekennen sich nur 15 Prozent.

Die Hohenheimer Studie ist die erste umfassende Untersuchung zur Gebühren-Zufriedenheit der Studenten in Deutschland.

Den ganzen Artikel gibt es unter: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,491114,00.html