Arbeitslos nach Abschluss: das Falsche studiert?

Arbeitslos nach Abschluss?

Studenten studieren das Falsche

Weingarten. Der Rektor der Pädagogischen Hochschule Weingarten, Jakob Ossner, hat Studienanfänger dazu aufgerufen, die Wahl ihrer Fächer zu überdenken. Ein großer Teil der 440 Studienanfänger habe eine Fächerkombination gewählt, die nicht gebraucht werde. So gäbe es derzeit zu viele Studenten für den Schwerpunkt Grundschule. Der Rektor empfahl, sich für Hauptschulfächer zu interessieren. Hier werde derzeit drastisch unter Bedarf ausgebildet.

Quelle: SWR Friedrichshafen, 15.10.07

LHG-BW gegen Benachteiligung von Wehrdienstleistenden

Soldat Studenten in Baden-Württemberg, die zum Bund oder zum Zivildienst eingezogen werden, sind derzeit doppelt benachteiligt. Nicht nur geht ihnen kostbare Zeit ihres Lebens verloren. Sie müssen zudem noch mehr Studiengebühren bezahlen als ihre zahlreichen Kommilitonen, die nicht eingezogen wurden und während der aktuell noch studiengebührenfreien Zeit ihr Studium vorantreiben konnten.

Ein solcher Fall ist Ferdinand Haas von der Uni Stuttgart, der sich und seine Kameraden vom Bund benachteiligt sieht:

„Nun ist es in der heutigen Zeit so, dass nur noch wenige Jungs wirklich zum Bund gehen oder Zivi machen. Wir sind unserer Pflicht als deutsche Staatsbürger nachgekommen und haben unseren Dienst verrichtet. Wir haben uns nicht gedrückt, wie viele andere es tun. Diese Leute konnten dadurch früher mit dem Studium anfangen und müssen jetzt ein Jahr weniger Studiengebühren bezahlen. Wir als anständige Ex-Zivis/Ex-Bundler, werden für unseren Dienst jetzt nochmals nachträglich bestraft. Durch das eine Jahr müssen wir jetzt mehr Studiengebühren zahlen.“

Der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg fordert daher, diese Personengruppe für die Dauer der ihnen entgangenen studiengebührenfreien Semester von Studiengebühren zu befreien. Der Beschluss des Landesvorstands vom 10.01.2007 kann hier nachgelesen werden.

LHG Baden-Württemberg wählt neuen Vorstand

Foto der LHGler vor dem Gerlinger RathausLandesmitgliederversammlung in Gerlingen

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 13. Januar 2007 in Gerlingen wählten die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg einen neuen Landesvorstand. Ganze neun von zehn Mitgliedsgruppen waren dabei vertreten.

Nachdem der bisherige Vorstand ausführlich über die Erfolge seiner Amtszeit berichtet hatte, wurden der Landesvorsitzende Alexander Schopf mit nur einer Gegenstimme und der Schatzmeister Nicolas Marschall einstimmig wiedergewählt.

„Die herausragende Anwesenheitsquote und die nahezu ‚kommunistischen‘ Wahlergebnisse erfüllten uns mit großer Freude und sind als bislang einmalig in der Geschichte der LHG-BW zu betrachten. Dies werten wir als Signal unserer Gruppen an den Landesvorstand, in gewohnter Weise weiterzuarbeiten. Wir freuen uns riesig über diese gewaltige Rückendeckung!“, erklärten Alexander Schopf und Nicolas Marschall.

Alexander Schopf dankt Markus Lochmann für seine Arbeit Sie dankten Markus Lochmann, der über drei Jahre im Landesvorstand tätig gewesen und nicht mehr für den Vorstand angetreten war, für seine hervorragende Arbeit: „Ohne ihn wären wir nie so weit gekommen!“
Ihm folgt Lars Boorberg aus Ulm als neuer Stellvertretender Landesvorsitzender, der bei wenigen Enthaltungen ohne Gegenstimmen gewählt wurde.

Gut aufgestellt beginnt der Landesverband sein 20. Jahr, dessen Vollendung im Dezember mit einer Jubiläumsparty und einer Festschrift gefeiert werden soll.

LHG-BW goes studiVZ

studiVZ Ab jetzt ist die LHG-BW mit einer eigenen Gruppe beim bekannten Studiverzeichnis (studiVZ) vertreten: Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg – LHG-BW.

Dort habt Ihr nun die Gelegenheit, andere LHGler aus Baden-Württemberg kennen zu lernen, Erfahrungen und Meinungen zur Hochschulpolitik untereinander auszutauschen sowie die Arbeit des Landesverbands zu diskutieren.

Da bereits zahlreiche LHGler im studiVZ angemeldet sind, ist diese Lösung einfacher und verspricht mehr Beteiligung, als die Einrichtung eines internen Forums auf unserer Website.
lhg-bw.de ist unser Portal für die Öffentlichkeit und für Offizielles. Hier könnt Ihr euch ebenfalls einen Usernamen besorgen, um eigene Beiträge für den Blog vorzuschlagen und um unsere internen Dokumente nachlesen zu können. Für die Vernetzung und die Kommunikation untereinander ist dagegen die Gruppe in studiVZ gedacht. Wir wünschen viel Spaß!

Dreikönigstreffen 2007 der Liberalen in Stuttgart

Wie in jedem Jahr, so auch in diesem, hatten die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg auf dem Dreikönigsparteitag der FDP in Form eines Messestands in bester Lage die Gelegenheit, sich und ihre Ziele zu präsentieren. Der Aufmacher war aus aktuellem Anlass unsere Ablehnung der derzeitigen Verwendung von Wahlgeräten. Prominenten Besuch erhielten wir unter anderem von Dirk Niebel, dem Generalsekretär der FDP, sowie den Bundestagsabgeordneten Sybille Laurischk und Harald Leibrecht (s. Fotos).

LHG-Infostand mit Dirk Niebel MdB, Alexander Schopf, Muiriel Thierhoff, Harald Leibrecht MdB
Dirk Niebel MdB, Alexander Schopf, Muiriel Thierhoff, Harald Leibrecht MdB

LHG-Infostand mit Sybille Laurischk MdB, Muiriel Thierhoff, Alexander Schopf
Sybille Laurischk MdB, Muiriel Thierhoff, Alexander Schopf

Am Samstag erschien unser Landesvorsitzender Alexander Schopf noch in den „heute“ Abend-Nachrichten des ZDF mit einem kurzen Statement zur Rede von Guido Westerwelle auf der Dreikönigs-Kundgebung der FDP, siehe Video hier (Link korrigiert)!

LHG-BW gegen derzeitige Verwendung von Wahlgeräten

WahlgeräteDer Landesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg befasste sich am vergangenen Sonntag im Auftrag der Mitgliederversammlung damit, eine Position der LHG-BW zu Wahlcomputern zu finden.

Hintergrund ist die von der LHG Ulm unterstützte Anti-Wahlcomputer Petition, die sich gegen den Einsatz von Wahlcomputern bei Bundestagswahlen richtet.

In seinem Beschluss betont der Landesvorstand: Der gesamte Wahlvorgang muss so organisiert sein, dass ein Laie mit vertretbarem Aufwand verifizieren kann, dass das Ergebnis dem tatsächlichen Verhältnis der abgegebenen Stimmen entspricht. Damit wird ein Kriterium aufgestellt, um die Geeignetheit von Wahlverfahren zu beurteilen.

Bei einer klassischen Wahl mit Stimmzetteln kann ein Beobachter dies feststellen. Wird jedoch ein Wahlcomputer nach derzeitigem Entwicklungsstand eingesetzt, so ist eine Verifikation nicht möglich. Mögliche Manipulationen am Gerät bleiben verborgen. Eine Überprüfung z.B. durch Nachzählen parallel abgegebener Stimmzettel ist nicht möglich.

Mit diesem Beschluss, der über Wahlcomputer hinaus z.B. auf eine mögliche Wahl übers Internet übertragbar wäre, stellt sich der Landesverband nicht grundsätzlich gegen neue Wahlverfahren, stellt aber klar, dass diese gewissen Anforderungen genügen müssen.

AStA- und Senatswahlen an der Uni Konstanz


LHG Konstanz holt grandiose 19,75%

1975.jpg Die LHG konnte auf ihren Erfolg von 2005 aufbauen und verbesserte ihr Ergebnis leicht auf 19,75% der Stimmen. Damit wurden Michael Hugger und Laura Betz in den AStA gewählt. Der LHG gelang es erneut, ein besseres Ergebnis als der RCDS zu erzielen – eine Tatsache, die noch vor wenigen Jahren in Konstanz kaum denkbar gewesen wäre. Stärkste Gruppierung und Inhaber aller studentischen Sitze im Senat ist jedoch weiterhin das U-Modell, ein rot-grünes Bündnis mit Beteiligung weiterer linker Gruppierungen. Trotzdem kamen LHG und RCDS ihrem Ziel einen Schritt näher, der linken Dominanz des Konstanzer AStA ein Ende zu setzen.