LHG-BW plädiert für individuelle Auswahlverfahren

Für Medizin wurde es auf dem Rechtsweg bereits erstritten: Künftig müssen Universitäten mindestens ein weiteres Kriterium neben der Abiturnote bei ihren Auswahlverfahren zu Rate ziehen, bspw. den „Medizinertest“ (TMS) und/oder persönliche Auswahlgespräche.

Wir finden: Das geht auch in anderen Studiengängen! Wer Mathematik studiert, muss kein Ass im Schulsport oder Bildender Kunst gewesen sein. Die eigenen Stärken sollten bei der Vergabe von Studienplätzen durch individuelle Auswahlverfahren eine größere Rolle spielen, anstatt alle Studienbewerber mittels einer Durchschnittsnote über einen Kamm zu scheren.

LHG kritisiert: 21,6% weniger internationale Studienanfänger in BaWü

Was sich bereits vor der Einführung der diskriminierenden Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern abzeichnete, ist nun – wie erwartet – eingetreten: Der Innovationsmotor Baden-Württemberg verzeichnet einen drastischen Rückgang der internationalen Studienanfänger aus Nicht-EU-Ländern um 21,6%, welchen die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) dreisterweise als „moderat“ bezeichnete.

Landesvorsitzender Björn Flechtner erklärte im Namen der Liberalen Hochschulgruppen:
Baden-Württemberg braucht nicht nur mehr internationale Studierende, sondern auch Studierendenbeiträge, welche tatsächlich der Qualität von Studium und Lehre zugutekommen! Die aktuellen Studiengebühren gefährden jedoch nicht nur die internationale Ausrichtung der Hochschulen im Ländle, sondern stellen in Anbetracht dessen, dass lediglich 300€ der erhobenen Gebühren von 1500€ wirklich in die Verbesserung der Studienbedingungen fließen, den verzweifelten Versuch der grün-schwarzen Landesregierung dar, eigene Finazlöcher im Haushalt mittels dieser Selbstbedienungsmentalität zu flicken.

30-jähriges Jubiläum der LHG-BW auf der Weitenburg

Nach Gründung am 19. Dezember 1987 feierte der Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg-BW am letzten Wochenende ihr 30-jähriges Jubiläum auf dem Schloss Weitenburg. Dazu trafen sich Mitglieder aus ganz Baden-Württemberg um mit zahlreichen Gästen über liberale Politik, insbesondere Hochschulpolitik, zu diskutieren.

Jubiläumsfeier auf Schloss Weitenburg

Jubiläumsfeier auf Schloss Weitenburg

Zu Beginn referierte Judith Skudelny, MdB, Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg sowie stv. Vorsitzende der baden-württembergischen Landesgruppe der FDP-Bundestagsfraktion, über die Vereinbarkeit von ökologischer Verantwortung und wirtschaftlichem Wachstum im Zuge des Blauen Wachstums und berichtete über die parlamentarische Arbeit der Liberalen in Berlin.

Judith Skudelny, MdB berichtet aus dem Bundestag

Judith Skudelny, MdB berichtet aus dem Bundestag

Im Austausch mit Jochen Haußmann, MdL, stv. Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion/ im baden-württembergischen Landtag sowie Vorsitzender des Verwaltungsrats der Reinhold-Maier-Stiftung/, beschäftigten wir uns über das Vermächtnis und die Herausforderungen des Südwestliberalismus.

Jochen Haussmann, MdL berichtet von der Stiftungsarbeit

Jochen Haussmann, MdL berichtet von der Stiftungsarbeit

Seit der Gründung der Liberalen Hochschulgruppen vor 30 Jahren hat sich nicht nur hochschulpolitisch viel getan, sondern auch das globale Wirtschaftsgefüge sowie das politische Parkett drastisch verändert.
Prof. Dr. Helmut Haussmann, Bundeswirtschaftsminister a.D., griff diese Veränderungen am Beispiel des Aufstiegs Chinas zur potenziellen Supermacht des 21. Jahrhunderts auf und stellte bei unserem Jubiläum auf der Weitenburg die Herausforderungen und Chancen für Deutschland vor dem Hintergrund dieser Veränderungen dar.

Prof. Dr. Helmut Haussmann, Bundeswirtschaftsminister a.D. als Referent beim Jubiläum

Prof. Dr. Helmut Haussmann, Bundeswirtschaftsminister a.D. als Referent beim Jubiläum

Weiterhin setzten wir uns auch mit dem Liberalismus auf internationaler Eben auseinander. Piotrek Oliński, Koordinator der Region Kujawien-Pommern der Jungen Modernen (Młodzi .Nowocześni) und Blogger beim Magazin „Liberté!“, referierte über die Geschichte, Gegenwart und die chancenreichen Herausforderungen des Liberalismus in unserem Nachbarland Polen.

Maja Freiermuth, Generalsekretärin der Jungfreisinnigen aus der Schweiz und Co-Präsidentin der FDP-Fraktion des Einwohnerrats Zofingen, verschaffte uns auf unserem Jubiläumsseminar einen Blick über den Bodensee und berichtete über den helvetischen Liberalismus und die aktuelle politische Position in der Schweiz.

Abgerundet wurde unser Seminar von zwei erfahrenen LHGlern. Unser Ehrenvorsitzender Alexander Schopf, welcher den Landesverband Liberaler Hochschulgruppen BW fast 10 Jahre lang als Vorsitzender begleitete, gab unseren Mitgliedern und Gästen einen Überblick über die 30-jährige Geschichte unseres Landesverbands.

Zum Abschluss der Jubiläumsveranstaltung stellte Johannes A. Dallheimer, Vorsitzender des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen/, seine Prognose zur Zukunft der Hochschule vor und leitete die anschließende Diskussion über aktuelle Entwicklungen, Probleme und Chancen in der Hochschulpolitik.

Landesvorsitzender Björn Flechtner freute sich über die vielen Mitglieder und über unsere neue dreizehnte Hochschulgruppe die wir in unserem Jubiläumsjahr gewinnen konnten. Als Landesvorstand sind wir zuversichtlich und wünschen uns, dass wir unsere positive Entwicklung auch in den kommenden Jahrzehnten fortsetzen können.“

LHG-BW freut sich über Beschluss der JuLis BW

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

Vergangenes Wochenende wurde beim 72. Landeskongress der Jungen Liberale Baden-Württemberg über liberale Ideen der jungen Generation und ihre programmatische Ausrichtung diskutiert. Für die liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg und ein selbstbestimmtes Studium im Ländle ist unser Landesvorsitzender Björn Flechtner direkt vor Ort und richtete ein Grußwort an die Delegierten und Gäste.

Besonders freuen wir uns, dass sich die JuLis der Beschlusslage der LHG angeschlossen haben und jetzt ebenfalls unmissverständlich für das „hochschul“-politische Mandat eintreten.

LHG-BW bekommt Zuwachs: Gründung der LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Mit der Liberalen Hochschulgruppe Pforzheim hat sich heute eine neue Liberale Hochschulgruppe in Baden-Württemberg um ihren Vorsitzenden Marcel Peter konstituiert und wird an der Hochschule Pforzheim frische, liberale Ideen in die studentische Hochschulpolitik einbringen.

Zu diesem besonderen Anlass besuchten der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Hans-Ulrich Rülke sowie der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Björn M. Flechtner die neu gegründete LHG und gratulierten dem aktuell 13-köpfigen Team zu ihrem Einsatz für Freiheit, Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Studieren.

Wir gratulieren Marcel Peter herzlich zu der Wahl wünschen dem gesamten Team viel Erfolg bei seinen Projekten für die liberale Sache an der Hochschule Pforzheim!

LHG-BW Großveranstaltung: Lindner meets Uni Tübingen

Am 19. Juli war es endlich soweit: Der LHG Baden-Württemberg ist es gelungen den Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, nach Tübingen zu holen. Die LHG Tübingen hat für die gesamte Veranstaltung die Federführung übernommen und dafür gesorgt „den Saal voll zu machen“.

Der Hörsaal im Kupferbau ist randvoll

Der Hörsaal im Kupferbau ist randvoll

Der größte Hörsaal der Uni Tübingen war bis auf den letzten Platz belegt, sodass Viele auf den Treppen ein Plätzchen fanden oder teils im hinteren Bereich standen. Die Ordner schafften es dennoch die Fluchtwege frei zu halten. Der Ansturm, der schon über 1 Stunde vor Veranstaltungs-beginn anfing, konnte durch einen Livestream leicht entspannt werden. So schauten sich einige Studierende die Übertragung auf ihren Laptops oder Smartphones an. Den Livestream haben wir für alle die die Veranstaltung nachschauen wollen als Podcast auf unserem YouTube-Kanal und hier bereitgestellt:


 

Auch Kira Scholler Vorsitzende der LHG Tübingen zeigte sich beeindruckt von den vielen Studierenden: Das an einem Tag mit weit über 30 Grad und während der Prüfungsphase fast 700 Gäste gekommen sind ist nicht selbstverständlich. Es zeigt, dass Diskussion über (hochschul-) politische Themen auch an Universitäten geführt werden sollte. Kira Scholler reagierte damit auch auf den Vorwurf, dass es unanständig sei Politiker an Universitäten einzuladen.
Der ebenfalls anwesende Vorsitzende des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen Johannes Dallheimer unterstütze Scholler und sagte: Die Jugend ist nicht so unpolitisch wie sie oftmals dargestellt wird. Hochschulen seien Orte des akademischen Austauschs, der freien Meinungsbildung und der offenen Debatte. Christian Lindner habe selbst einmal betont, dass es eine Geringschätzung von angehenden Akademikern sei, wenn man glaube diese durch eine einzelne Rede manipulieren zu können.

Christian Lindner im Gespräch mit den Studierenden

Christian Lindner im Gespräch mit den Studierenden

Die Veranstaltung mit Lindners einleitendem Vortrag über Hochschulpolitik und die anschließende ausführliche Diskussion mit den Studierenden verlief bis auf vereinzelte Störungen ohne Zwischenfälle.
Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Björn Flechtner lobte die Themenvielfalt der Diskussion: Die Idee des umgekehrten Generationenvertrags zur Verbesserung der Lehre, nachgelagerte Studiengebühren (für die es viel Applaus gab), ja selbst Vergleiche zu „Game of Thrones“ waren dabei.

Wir danken allen Studierenden, Fragestellerinnen und Fragenstellern, Organisatoren, der Universität Tübingen und natürlich dem Stargast Christian Lindner.

Das tolle Feedback zu unserer Großveranstaltung, persönlich sowie in den sozialen Netzwerken, und das große regionale und überregionale Interesse der Medien bestärken uns darin, uns mit allen Kräften weiterhin für liberale Hochschulpolitik einzusetzen.

LHG-BW fordert von Landesregierung Bekenntnis zur studentischen Mitbestimmung!

Einem Artikel der Südwestpresse vom 28.07.2017 nach, plant die Landesregierung den Studierendenvertretern das politische Mandat zu entziehen.

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg fordern die Landesregierung auf, sich im Zuge der Reform des Landeshochschulgesetzes klar zur studentischen Mitbestimmung und dem hochschulpolitischen Mandat der gewählten Studierendenvertreter zu bekennen.

Der Landesvorsitzende Björn Flechtner sagte dazu:
„Die Probleme, die sich durch eine mögliche missbräuchliche Verwendung der Zwangsgebühren der Verfassten Studierendenschaft ergeben, dürfen nicht als Vorwand dienen, um über die Hintertür die studentische Mitbestimmung und Meinungsäußerung einzuschränken.“

LHG Baden-Württemberg kommt an!

LHG-Ergebnisse der Hochschulwahlen 2017

LHG-Ergebnisse der Hochschulwahlen 2017

Mit stets zweistelligen Ergebnissen konnten unsere Mitgliedsgruppen dieses Jahr bis zu einem Viertel der Stimmen ihrer Mitstudierenden bei den Wahlen der Studierendenparlamente für sich gewinnen.

Vom Bodensee bis in die Kurpfalz setzen sich liberale Freidenker in Baden-Württemberg auch im kommenden Jahr für die Belange der Studierenden ein, um ein freies, selbstbestimmtes Studium nicht nur eine Wunschvorstellung bleiben zu lassen.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Björn Flechtner lobte die Gruppen vor Ort: „Ich freue mich über die herausragenden Wahlergebnisse unserer Hochschulgruppen. Sie zeigen, dass liberale Ideen großen Anklang unter Studierenden finden. Das sollte alle Liberale ermutigen, sich weiter für Freiheit in unserer Gesellschaft und an unseren Hochschulen zu engagieren.“

Besonders bedanken möchte sich der gesamte Landesvorstand aber bei allen freiheitsliebenden Studierenden für euer Vertrauen und eure Stimme an unsere Mitgliedsgruppen!