LHG-BW freut sich über Beschluss der JuLis BW

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

Vergangenes Wochenende wurde beim 72. Landeskongress der Jungen Liberale Baden-Württemberg über liberale Ideen der jungen Generation und ihre programmatische Ausrichtung diskutiert. Für die liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg und ein selbstbestimmtes Studium im Ländle ist unser Landesvorsitzender Björn Flechtner direkt vor Ort und richtete ein Grußwort an die Delegierten und Gäste.

Besonders freuen wir uns, dass sich die JuLis der Beschlusslage der LHG angeschlossen haben und jetzt ebenfalls unmissverständlich für das „hochschul“-politische Mandat eintreten.

LHG-BW bekommt Zuwachs: Gründung der LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Mit der Liberalen Hochschulgruppe Pforzheim hat sich heute eine neue Liberale Hochschulgruppe in Baden-Württemberg um ihren Vorsitzenden Marcel Peter konstituiert und wird an der Hochschule Pforzheim frische, liberale Ideen in die studentische Hochschulpolitik einbringen.

Zu diesem besonderen Anlass besuchten der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Hans-Ulrich Rülke sowie der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Björn M. Flechtner die neu gegründete LHG und gratulierten dem aktuell 13-köpfigen Team zu ihrem Einsatz für Freiheit, Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Studieren.

Wir gratulieren Marcel Peter herzlich zu der Wahl wünschen dem gesamten Team viel Erfolg bei seinen Projekten für die liberale Sache an der Hochschule Pforzheim!

Jubiläum: 30 Jahre LHG-BW

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg feiern ein Jubiläum: 30 Jahre LHG-BW.

Zu diesem Jubiläum lädt der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg alle Mitglieder und Freunde der liberalen Sache herzlich auf das wunderschön gelegene Schloss Weitenburg im Neckartal zu einem dreitägigen Jubiläumsseminar ein.

Zahlreiche Gäste werden bei dieser Gelegenheit über die Geschichte, aktuelle Entwicklungen sowie Chancen für die Zukunft des Liberalismus in Deutschland und Europa sowie der liberalen Hochschulpolitik referieren:

Judith Skudelny MdB: Generalsekretärin der Freien Demokraten Baden-Württemberg & Stv. Vorsitzende der baden-württembergischen FDP-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

Jochen Haußmann MdL: Stv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg & Vorsitzender des Verwaltungsrats der Reinhold-Maier-Stiftung

Prof. Dr. Helmut Haussmann: Bundeswirtschaftsminister a. D.

Piotr Oliński: Koordinator der Region Kujawien-Pommern der Jungen Modernen (Młodzi .Nowocześni) & Blogger beim Magazin Liberté!

Maja Freiermuth: Generalsekretärin Jungfreisinnige Schweiz & Co-Fraktionspräsidentin der FDP-Fraktion des Einwohnerrats Zofingen

Alexander Schopf: Ehrenvorsitzender des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg

Johannes Dallheimer: Bundesvorsitzender des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen

Das komplette Jubiläumsseminar ist für euch kostenlos, inklusive Unterkunft und Verpflegung. Verbindliche Anmeldungen sind an unseren Landesvorsitzenden Björn M. Flechtner per Mail (bjoern.flechtner[at]lhg-bw.de) zu schicken.

Wir freuen uns auf euch und hoffen, möglichst zahlreich auf weitere 30 Jahre liberalen Erfolg an den Hochschulen im Ländle anstoßen zu können!

Programm Jubiläumsseminar 30 Jahre LHG-BW

LHG-BW Großveranstaltung: Lindner meets Uni Tübingen

Am 19. Juli war es endlich soweit: Der LHG Baden-Württemberg ist es gelungen den Bundesvorsitzenden der FDP, Christian Lindner, nach Tübingen zu holen. Die LHG Tübingen hat für die gesamte Veranstaltung die Federführung übernommen und dafür gesorgt „den Saal voll zu machen“.

Der Hörsaal im Kupferbau ist randvoll

Der Hörsaal im Kupferbau ist randvoll

Der größte Hörsaal der Uni Tübingen war bis auf den letzten Platz belegt, sodass Viele auf den Treppen ein Plätzchen fanden oder teils im hinteren Bereich standen. Die Ordner schafften es dennoch die Fluchtwege frei zu halten. Der Ansturm, der schon über 1 Stunde vor Veranstaltungs-beginn anfing, konnte durch einen Livestream leicht entspannt werden. So schauten sich einige Studierende die Übertragung auf ihren Laptops oder Smartphones an. Den Livestream haben wir für alle die die Veranstaltung nachschauen wollen als Podcast auf unserem YouTube-Kanal und hier bereitgestellt:


 

Auch Kira Scholler Vorsitzende der LHG Tübingen zeigte sich beeindruckt von den vielen Studierenden: Das an einem Tag mit weit über 30 Grad und während der Prüfungsphase fast 700 Gäste gekommen sind ist nicht selbstverständlich. Es zeigt, dass Diskussion über (hochschul-) politische Themen auch an Universitäten geführt werden sollte. Kira Scholler reagierte damit auch auf den Vorwurf, dass es unanständig sei Politiker an Universitäten einzuladen.
Der ebenfalls anwesende Vorsitzende des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen Johannes Dallheimer unterstütze Scholler und sagte: Die Jugend ist nicht so unpolitisch wie sie oftmals dargestellt wird. Hochschulen seien Orte des akademischen Austauschs, der freien Meinungsbildung und der offenen Debatte. Christian Lindner habe selbst einmal betont, dass es eine Geringschätzung von angehenden Akademikern sei, wenn man glaube diese durch eine einzelne Rede manipulieren zu können.

Christian Lindner im Gespräch mit den Studierenden

Christian Lindner im Gespräch mit den Studierenden

Die Veranstaltung mit Lindners einleitendem Vortrag über Hochschulpolitik und die anschließende ausführliche Diskussion mit den Studierenden verlief bis auf vereinzelte Störungen ohne Zwischenfälle.
Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Björn Flechtner lobte die Themenvielfalt der Diskussion: Die Idee des umgekehrten Generationenvertrags zur Verbesserung der Lehre, nachgelagerte Studiengebühren (für die es viel Applaus gab), ja selbst Vergleiche zu „Game of Thrones“ waren dabei.

Wir danken allen Studierenden, Fragestellerinnen und Fragenstellern, Organisatoren, der Universität Tübingen und natürlich dem Stargast Christian Lindner.

Das tolle Feedback zu unserer Großveranstaltung, persönlich sowie in den sozialen Netzwerken, und das große regionale und überregionale Interesse der Medien bestärken uns darin, uns mit allen Kräften weiterhin für liberale Hochschulpolitik einzusetzen.

LHG-BW fordert von Landesregierung Bekenntnis zur studentischen Mitbestimmung!

Einem Artikel der Südwestpresse vom 28.07.2017 nach, plant die Landesregierung den Studierendenvertretern das politische Mandat zu entziehen.

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg fordern die Landesregierung auf, sich im Zuge der Reform des Landeshochschulgesetzes klar zur studentischen Mitbestimmung und dem hochschulpolitischen Mandat der gewählten Studierendenvertreter zu bekennen.

Der Landesvorsitzende Björn Flechtner sagte dazu:
„Die Probleme, die sich durch eine mögliche missbräuchliche Verwendung der Zwangsgebühren der Verfassten Studierendenschaft ergeben, dürfen nicht als Vorwand dienen, um über die Hintertür die studentische Mitbestimmung und Meinungsäußerung einzuschränken.“

LHG Baden-Württemberg kommt an!

LHG-Ergebnisse der Hochschulwahlen 2017

LHG-Ergebnisse der Hochschulwahlen 2017

Mit stets zweistelligen Ergebnissen konnten unsere Mitgliedsgruppen dieses Jahr bis zu einem Viertel der Stimmen ihrer Mitstudierenden bei den Wahlen der Studierendenparlamente für sich gewinnen.

Vom Bodensee bis in die Kurpfalz setzen sich liberale Freidenker in Baden-Württemberg auch im kommenden Jahr für die Belange der Studierenden ein, um ein freies, selbstbestimmtes Studium nicht nur eine Wunschvorstellung bleiben zu lassen.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Björn Flechtner lobte die Gruppen vor Ort: „Ich freue mich über die herausragenden Wahlergebnisse unserer Hochschulgruppen. Sie zeigen, dass liberale Ideen großen Anklang unter Studierenden finden. Das sollte alle Liberale ermutigen, sich weiter für Freiheit in unserer Gesellschaft und an unseren Hochschulen zu engagieren.“

Besonders bedanken möchte sich der gesamte Landesvorstand aber bei allen freiheitsliebenden Studierenden für euer Vertrauen und eure Stimme an unsere Mitgliedsgruppen!

Diskriminierung der Grünen gegen Nicht-EU-Ausländer fordert erste Opfer

Nachdem Studierende aus Nicht-EU-Staaten nach den Plänen der grün-schwarzen Landesregierung ab diesem Herbst 1500€ pro Semester zahlen sollen, fordert diese diskriminierende Praxis bereits die ersten Opfer an der Universität Hohenheim.

Gerade für Studierende aus Entwicklungsländern stellen die geplanten Studiengebühren eine unüberwindbare Hürde dar, welche den Know-How-Transfer nachhaltig schädigen wird. So spricht die Hohenheimer Professorin Regina Bauer von einer „erheblichen Anzahl von Absagen“ von Bewerbern aus Entwicklungsländern, welche sich trotz einer bestehenden Zusage seitens der Universität gegen das finanziell belastende Studium in Deutschland entschieden hätten.

Die geplanten Ausnahmeregelungen, u.a. für Studierende aus Entwicklungsländern, stellen dabei jedoch nicht nur eine bürokratische Last für die Universitäten dar, sondern sind in Anbetracht dessen, dass 5% Prozent der Studierenden aus den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik von den Studiengebühren befreit werden könnten, aber 60% real betroffen sind, auch eine reine Symbolhandlung ohne nennenswerte Auswirkungen.

Die gestern veröffentlichte Rechtfertigung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter Leitung Theresia Bauers (Bündnis90/Die Grünen) zeigt darüber hinaus wieder einmal den zynischen und realitätsfernen Umgang der momentanen Regierung mit aktuellen Problemen der Hochschulfinanzierung:
„Die Hochschulen können zusätzliche Befreiungen aus ihrem Anteil der eingenommenen Gebühren finanzieren.“ (Zumeldung „Gebühren für internationale Studierende“, MWK)

Unabhängig der bildungs- und entwicklungspolitischen Unzulänglichkeiten der diskriminierenden Studiengebühren stellt die Geschäftsführerin des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg Claudia Duppel im internationalen Kontext treffend fest: „Gebühren für ausländische Studierende sind ein besonders problematisches Signal in einer Zeit, in der immer mehr Staaten eine nach innen gekehrte und auf Ausgrenzung zielende Politik betreiben“

Weitere Informationen gibt es auch in der gestrigen Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten unter: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neuer-protest-gegen-campusmaut-fuer-auslaendische-studierende-entwicklungspolitiker-gegen-studiengebuehren.57377f3c-a95c-4e35-b3e4-0a4f494edee3.html