Veranstaltung mit Prof. Jörg Menno Harms voller Erfolg!

LHG-BW: Veranstaltung mit Prof. Jörg Menno HarmsAm 20. Januar 2010 fand an der Uni Hohenheim die Veranstaltung „Unternehmerisches Handeln und globale Märkte –
Erfahrungen mit dem Verändern“
statt. Es sprach ein bestens aufgelegter Prof. Jörg Menno Harms, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hewlett-Packard Deutschland GmbH. Eingeladen hatten Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg in Kooperation mit Liberaler Hochschulgruppe Hohenheim und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Alexander Schopf, der Landesvorsitzende der LHG, konnte zahlreiche Gäste im bis auf den letzten Platz besetzten Hörsaal begrüßen, darunter Dr. Michael Daemgen, den Präses des Verbands Liberaler Akademiker (VLA), dem Alumni-Verband der Liberalen Hochschulgruppen.

Prof. Harms rief in seinem mitreißenden Vortrag dazu auf, eine innovationsfreudige Kultur in Deutschland wieder zu entdecken. Am Beispiel der Hewlett-Packard GmbH, welcher Harms elf Jahre lang vorstand und seit 2002 Aufsichtsratsvorsitzender derselben ist, zeigte er auf, wie ein global agierendes Unternehmen sich ständig neu erfinden und dynamisch bleiben muss, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Dieses positive Beispiel gilt es auch, auf die Gesellschaft zu übertragen, so Harms. Veränderungen können mit unangenehmen Einschnitten verbunden sein, dennoch sollten diese Einschnitte nicht daran hindern, Veränderungen voranzutreiben.

Im vollbesetzten Hörsaal 35 warnte Harms zudem vor einer weiteren Überschuldung des Staates und der damit verbundenen Konsequenzen hinsichtlich der Möglichkeiten der Investitionen in die Aus- und Weiterbildung. Deutschland könne es sich nicht erlauben, auf Kosten zukünftiger Generationen dauerhaft Schulden zu machen.

„Wir freuen uns, einen so hochkarätigen Referenten bei uns gehabt haben zu dürfen. Dieser Vortrag soll den Auftakt für weitere Veranstaltungen in den kommenden Semestern an der Uni Hohenheim darstellen.“, so Michael Ungerer, Vorsitzender der LHG Hohenheim und stv. Vorsitzender der LHG-BW, der die Moderation übernommen hatte.

LHG-BW goes studiVZ

studiVZ Ab jetzt ist die LHG-BW mit einer eigenen Gruppe beim bekannten Studiverzeichnis (studiVZ) vertreten: Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg – LHG-BW.

Dort habt Ihr nun die Gelegenheit, andere LHGler aus Baden-Württemberg kennen zu lernen, Erfahrungen und Meinungen zur Hochschulpolitik untereinander auszutauschen sowie die Arbeit des Landesverbands zu diskutieren.

Da bereits zahlreiche LHGler im studiVZ angemeldet sind, ist diese Lösung einfacher und verspricht mehr Beteiligung, als die Einrichtung eines internen Forums auf unserer Website.
lhg-bw.de ist unser Portal für die Öffentlichkeit und für Offizielles. Hier könnt Ihr euch ebenfalls einen Usernamen besorgen, um eigene Beiträge für den Blog vorzuschlagen und um unsere internen Dokumente nachlesen zu können. Für die Vernetzung und die Kommunikation untereinander ist dagegen die Gruppe in studiVZ gedacht. Wir wünschen viel Spaß!

http://www.belarus-actions.org

BelarusUnterstützung für Demokraten in Belarus

Seit dem 16.01.2006 engagieren sich zahlreiche Gruppen von amnesty international im Rahmen der Kampagne Belarus Actions für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Weißrussland. Der Starttermin wurde dabei bewusst auf den 16. Januar gelegt, denn der 16. eines jeden Monats gilt in Weißrussland als “Tag der Solidarität” mit politisch Verfolgten.

Am 16. September 1999 verschwanden Wiktor Gontschar, der ehemalige Vize-Sprecher des weißrussischen Parlaments, und sein Freund Anatoli Krassowski spurlos. Amnesty International fordert seitdem die Aufklärung des Schicksals der beiden Männer sowie die Untersuchung des Verschwindens von Juri Sacharenko, dem früheren weißrussischen Innenminister, und Dimitri Sawadski, einem Kameramann des russischen Fernsehsenders ORT. In Erinnerung an diese “Verschwundenen” und alle anderen Opfer staatlicher Repressionen und Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland wurde der 16. eines jeden Monats im Oktober 2005 von weißrussischen Oppositionellen, Menschenrechtlern und Journalisten zum “Tag der Solidarität” erklärt. Über 300.000 Menschen beteiligten sich nach Berichten der weißrussischen Opposition am 16.November 2005 am “Tag der Solidarität”. Sie stellten eine Kerze in die Fenster ihrer Häuser und Wohnungen.

Landesweit soll so am 16. eines jeden Monats ein Zeichen der Solidarität mit politischen Gefangenen, “verschwundenen” Regimekritikern, exmatrikulierten Studenten und allen anderen Opfern staatlicher Repression in Europas letzter Diktatur gesetzt werden. Denn in den vergangenen Jahren kam es zu einer dramatischen Verschlechterung der Menschenrechtslage in Weißrussland. Mehr als 50 Nichtregierungsorganisationen wurden verboten, unzählige Menschen wurden aufgrund der friedlichen Ausübung ihrer Rechte auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit verhaftet und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Gewerkschafter, Journalisten, Schüler, Studenten, Oppositionelle, Menschenrechtler, Wissenschaftler, Geschäftsleute und viele andere – sie alle sind in Weißrussland ständig in Gefahr, Menschenrechtsverletzungen zum Opfer zu fallen, selbst oder gerade dann, wenn sie sich auf ihre durch die weißrussische Verfassung und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte garantierten Bürger- und Freiheitsrechte berufen und diese wahrnehmen wollen.

Auch außerhalb Weißrusslands findet der Tag der Solidarität immer stärkere Unterstützung. Am 16. Dezember 2005 drückten Menschenrechtsorganisationen und politische Jugendgruppen in Washington, Kiew, Amsterdam, Oslo, Bonn, Stockholm, Moskau, Warschau, Vilnius und London mit Demonstrationen und dem Entzünden von Kerzen ihre Solidarität mit politisch Verfolgten in Weißrussland aus.

Amnesty international möchte mit der Kampagne Belarus Actions Menschen in aller Welt dazu auffordern, gegen Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland zu protestieren und ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Weißrussland zu setzen. Bitte erheben Sie mit uns Ihre Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen mitten in Europa, in direkter Nachbarschaft der Europäischen Union!

Den Schnüffelstaat stoppen!

SchnüffelstaatAb 1. April 2005 wird durch ein Gesetz das Bafög-Amt online Zugriff auf die Kontostammdaten aller Studenten erhalten. Konkret heißt das: Alle Sachbearbeiter können sich jederzeit, auch ohne Ermittlungsverfahren oder richterliche Genehmigung, bequem am PC einen Überblick über Art und Anzahl der Kontoverbindungen aller Studenten verschaffen. Die Betroffenen müssen hierbei noch nicht einmal nachträglich informiert werden! Eine Flugblattvorlage kann im Dokumentenbereich heruntergeladen werden! Macht mit!

In der nächsten Zeit sollen ohne große öffentliche Diskussion unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung zahlreiche Maßnahmen ergriffen werden, die unsere Bürgerrechte massiv einschränken könnten.
Immer mehr Telefon- und Videoüberwachung auch ohne konkreten Verdacht einer schweren Straftat sind erst der Beginn. Auch die Erfassung von biometrischen Daten in Ausweisen ist geplant und die Erstellung von Bewegungsprofilen der Bürger mittels Mautbrücken und Mobilfunkmasten wäre bald technisch problemlos möglich.
Eine reale Maßnahme ist das bereits beschlossene so genannte “Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit”, das im kommenden Frühjahr in Kraft tritt. Du denkst, du bist als Student(in) davon nicht betroffen? Du zahlst vielleicht gar keine Steuern und hast erst recht keine hinterzogen? Das ist egal, denn: Auch wir Studenten sind betroffen!

Ab 1. April 2005 wird durch dieses Gesetz auch das Bafög-Amt online Zugriff auf die Kontostammdaten aller Studenten erhalten. Konkret heißt das: Alle Sachbearbeiter können sich jederzeit, auch ohne Ermittlungsverfahren oder richterliche Genehmigung, bequem am PC einen Überblick über Art und Anzahl der Kontoverbindungen aller Studenten verschaffen. Die Betroffenen müssen hierbei noch nicht einmal nachträglich informiert werden!

Dies ist nur eine von vielen Maßnahmen zur Einschränkung unserer Bürgerrechte und unserer Privatsphäre, für die gilt: Vermutlich kein einziger Terrorist wird daran gehindert, einen Anschlag zu verüben. Und wer Steuern in großem Stil hinterzogen hat, hat die Millionen wahrscheinlich längst im Ausland deponiert.

Stattdessen könnten aber z.B. alle Studenten unter den Generalverdacht des Bafög-Missbrauchs gestellt werden. Dies ist ein in der BRD fast einmaliger Eingriff in das auch durch das Bundesverfassungsgericht bestätigte Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Wir wollen keinen Schnüffelstaat!
Wir wollen unsere Bürgerrechte offensiv verteidigen!

Bitte unterstütze uns dabei und trage dich in die von einer unserer Partner-LHGs erstellte Online-Unterschriftenliste unter www.schnueffelstaat.de ein. Damit kannst du online deinen Beitrag für den Erhalt unserer Freiheit leisten.