113 Rechnungswesen-Klausuren verschwunden – Vorsitzender der LHG Hohenheim direkt betroffen!

Durch ein Versehen und Schlamperei sind am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Hohenheim 113 Klausuren möglicherweise von Putzkräften entsorgt worden. Die Studierenden müssen die Klausur erneut schreiben. Die Uni bedauert den Vorfall.

Dazu der Vorsitzende der LHG Hohenheim und stellvertr. Landesvorsitzende Michael Ungerer, dessen Klausur ebenso zu den verschwundenen zählt, im SWR3-Interview am Mittwoch, 27.08.2008 filmbalken.png und folgend ausführlicher, wie er die ganze Angelegenheit erlebt hat:

Im Online-Notenspiegel tauchen bei den so genannten Studienleistungen (Scheinen) die Noten nur auf, wenn man bestanden hat.Brennendes Papier - Vielleicht gar eine Klausur aus Hohenheim?! ;-) Als ich letzte Woche dort nachschaute und keine Note fand, reagierte ich also erstmal enttäuscht. Was mich allerdings verwunderte, war, dass sich im StudiVZ sehr viele Kommilitonen mit der Zeit massiv darüber empört äußerten, keine Note bekommen zu haben. „Na, dann seid Ihr halt mal durchgefallen“, dachte ich mir, aber mit der Zeit kam auch mir die Sache immer seltsamer vor, zumal hauptsächlich Personen betroffen schienen, die im Alphabet weiter hinten stehen. Und wir waren, zum Schreiben der Klausur, nach Nachnamen sortiert, auf Hörsäle aufgeteilt worden.

Kommilitonen schrieben die ersten E-Mails an den Lehrstuhl. Eine Woche lang keine Reaktion von Seiten des Lehrstuhls, obwohl unser Dozent, Herr Dr. Christian Klein, stets hilfsbereit war, wenn es irgendwelche Fragen zu beantworten gab. Was tun?

Am Dienstag, den 26. August dann der Super-GAU: In einer E-Mail an die Betroffenen schilderte unser Dozent, Dr. Klein, wie die Klausuren abhanden gekommen sein mussten.Brennendes Papier - Vielleicht gar eine Klausur aus Hohenheim?! ;-) Über eine Entsorgung mit dem Altpapier, direkt in die Müllverbrennungsanlage nach Stuttgart-Münster. Der Alptraum eines jeden Prüflings. Auch ich war betroffen und konnte die Zeilen nicht fassen. Einfach ein Karton mit Klausuren aus einem Arbeitszimmer, zu dem fast niemand Zugang hat, verschwunden, weg zum Altpapier gebracht. Der Aufwand, eine Klausur erneut schreiben zu müssen, deren Stoff sich über zwei Semester erstreckt. Aber was soll´s, dachte ich mir nach einer Weile, den Leistungsnachweis muss ich ja doch erbringen.

Aber Konsequenzen muss es doch geben! Nur wie sollten diese aussehen? Klar ist, dass soetwas nicht noch einmal vorkommen darf! Denn nach Hörsaalproblemen,Brennendes Papier - Vielleicht gar eine Klausur aus Hohenheim?! ;-) Zulassungsschwierigkeiten im letzten Wintersemester und fehlendem Geld für einen Hörsaalbau ist dies nun der vierte Fall an der Uni, die sich rühmt, ob ihrer guten Lehre und den perfekten Jobchancen. Es wird also abzuwarten sein, was noch alles passiert, in jedem Fall ist dieser Vorgang äußerst ärgerlich. Aber auch hier gibt es eine gute Seite: Wir erhalten die Chance, einen zweiten Versuch, in einem Zeitraum, in dem (fast) keine anderen Klausuren stattfinden, zu unternehmen, so dass man sich gut vorbereiten und eine gute Note erzielen kann. Zugegebenermaßen ein schwacher Trost.

Die Uni Hohenheim ist jetzt am Zug: Ändert sich dort nicht etwas in absehbarer Zeit, könnte die selbsterklärte Elite-Uni Probleme bekommen, Abiturienten zu finden, die dort studieren wollen. Wir dürfen also gespannt sein!“

Zum Weiterlesen, hier weitere Berichte aus den Medien: Putzfrau entsorgt 113 Klausuren (StZ), Aufregung über verlorene Klausuren (StZ), Studenten drohen mit Klagen (StN), 113 Klausuren als Altpapier verbrannt (SPON), Verschwundene Klausuren, Freibier und Tomaten (StN), Journal Stuttgart komplett (REGIO TV) 10min10s, Verschwundene Klausur muss nachgeschrieben werden (Eßlinger Zeitung)

LHG Kehl wird einstimmig in den Landesverband aufgenommen!

LHG KehlDie Landesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg sprach sich am vergangenen Sonntag in Strasbourg einstimmig für die Aufnahme der Liberalen Hochschulgruppe an der Fachhochschule Kehl in den Landesverband aus.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Alexander Schopf:

“Der Landesvorstand freut sich sehr darüber, die Liberale Hochschulgruppe an der Fachhochschule Kehl als elfte im Landesverband der LHG-BW begrüßen zu dürfen. Es ist uns ein großes Anliegen, nicht nur an allen Universitäten unseres Bundeslandes vertreten zu sein, sondern auch an den Fachhochschulen. Wir wünschen der Gruppe, namentlich dem Vorsitzenden, Daniel Bullinger, viel Erfolg und freuen uns sehr auf die Fortführung der konstruktiven Zusammenarbeit.”

Die Fachhochschule Kehl ist eine der beiden Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg, mit circa 900 Studenten, an denen der Nachwuchs für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst ausgebildet wird. Nach einem vierjährigen Studium, davon zwei Jahre an der Fachhochschule Kehl, schließen die Absolventen den Studiengang als Diplomverwaltungswirt/in ab. Circa 90% dieser arbeiten in einer der 1111 Kommunen unseres Landes, 10% für das Land selbst. Circa 80% aller Bürgermeister und einige Landräte haben an einer der beiden Fachhochschulen studiert.

LHG Karlsruhe wählt neuen Vorstand

Die Mitglieder der LHG-Karlsruhe wählten auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen jungen Vorstand gewählt. Sonja Worch (Mathematik), die nach dem Ausscheiden von Alexander Knüppel im Herbst letzten Jahres den Vorsitz übernommen hat,lhg_karlsruhe-vorstand0708 wurde in ihrem Amt bestätigt. Ihr zur Seite stehen die neue Finanzreferentin Anna Bogutzki (Bioingenieurwesen) und die neue Publikationsreferentin Claudia Niemeyer (Mathematik). Die LHG Karlsruhe hat somit erstmals einen rein weiblichen Vorstand in einer sonst eher von Männern dominierten hochschulpolitischen Welt. Dies zeigt, dass sich auch junge Frauen aktiv an der Gestaltung beteiligen.

Foto von links nach rechts: Patrick Meinhardt MdB, Sonja Worch, Anna Bogutzki, Claudia Niemeyer

AStA- und Senatswahlen an der Uni Mannheim

LHG Mannheim holt hervorragende 19,82%

Die LHG wurde mit 19,82% der Stimmen die zweitstärkste Liste an der Uni Mannheim und konnte somit 3 von 15 AStA-Sitzen ergattern. Darüber hinaus wird die LHG ebenso wieder im Senat, dem höchsten Uni-Gremium, erstmals in Person von Julia Büttner, vertreten sein.

Leider wird Rot-Grün weiterregieren können, da der RCDS nicht stark genug abschnitt, 19,82%um zusammen mit der LHG diese Koalition abzulösen.

Der Landesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg gratuliert mit großem Stolz den Wahlkämpfern der LHG Mannheim zu diesem großartigen Ergebnis!

LHG Karlsruhe erreicht 17,9% bei den Stupa-Wahlen

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Bei den diesjährigen Stupa-Wahlen konnte die LHG Karlsruhe ihre Spitzenposition leider nicht verteidigen und bekam nur 17,9% (2006: 24,6%) der Stimmen. Damit ist die LHG im kommenden Jahr mit nur noch 4 statt 6 Sitzen im Studierendenparlament vertreten. Auf den ersten 4 Plätzen wurden für die LHG Christoph Bier (427 Stimmen), Anna Bogutzki (408 Stimmen), Simone Szurmant (377 Stimmen) und Sebastian Marsching (361 Stimmen) ins Studierendenparlament gewählt. Die LHG Karlsruhe bedankt sich bei ihren Wählern und hofft, trotz des schlechteren Wahlergebnisses als im letzten Jahr, viele ihrer Interessen im Studierendenparlament durchsetzen zu können!

Nähere Details zum Wahlergebnis sind unter http://www.usta.de/Wahl/Ergebnisse/ zu finden.

AStA- und Senatswahlen an der Uni Konstanz


LHG Konstanz holt grandiose 19,75%

1975.jpg Die LHG konnte auf ihren Erfolg von 2005 aufbauen und verbesserte ihr Ergebnis leicht auf 19,75% der Stimmen. Damit wurden Michael Hugger und Laura Betz in den AStA gewählt. Der LHG gelang es erneut, ein besseres Ergebnis als der RCDS zu erzielen – eine Tatsache, die noch vor wenigen Jahren in Konstanz kaum denkbar gewesen wäre. Stärkste Gruppierung und Inhaber aller studentischen Sitze im Senat ist jedoch weiterhin das U-Modell, ein rot-grünes Bündnis mit Beteiligung weiterer linker Gruppierungen. Trotzdem kamen LHG und RCDS ihrem Ziel einen Schritt näher, der linken Dominanz des Konstanzer AStA ein Ende zu setzen.

AStA- und Senatswahlen an der Uni Mannheim

23,70%LHG Mannheim holt sensationelle 23,70%

Die LHG wurde mit 23,70% der Stimmen die stärkste Liste an der Uni Mannheim und konnte somit 4 von 15 AStA-Sitzen ergattern. Darüber hinaus wird die LHG auch wieder im Senat, dem höchsten Uni-Gremium, vertreten sein. Leider wird Rot-Grün weiterregieren können, da der RCDS nicht stark genug abschnitt, um zusammen mit der LHG diese Koalition abzulösen.

Der Landesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg gratuliert mit großem Stolz den Wahlkämpfern der LHG Mannheim zu diesem phänomenalen Ergebnis!

Wahlen zum Unabhängigen Modell an der Universität Karlsruhe


LHG Karlsruhe wird stärkste Fraktion im Studierendenparlament!

24,6 %Der Landesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg blickt mit Stolz und großer Freude in Richtung Karlsruhe, wo ein neues Studierendenparlament gewählt wurde. Die LHG Karlsruhe ging als klarer Sieger aus diesen Wahlen hervor. Grandiose 24,6% der Stimmen und somit 6 Sitze im Studierendenparlament entfielen auf die LHG. Ein phänomenales Ergebnis! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Die LHG Karlsruhe kann damit nun wieder an ihre Spitzenergebnisse von vor wenigen Jahren anknüpfen. Besonders erfreulich ist, dass die LHG in fast allen Fakultäten mit sehr großer Zustimmung gewählt wurde. Auf den ersten sechs Plätzen wurden Simone Szurmant mit 364 Stimmen, Alexander Knüppel mit 332 Stimmen, Simon Jäger mit 304 Stimmen, Tobias Huber mit 291 Stimmen, Sonja Worch mit 257 Stimmen und Jutta Lindner mit 250 Stimmen für die LHG ins Studierendenparlament gewählt.