LHG goes Bundestag

Unsere Landesvorsitzende Kira Scholler und unser Referent für Bundesangelegenheiten Frank Ehrle haben sich heute mit dem Vorsitzenden der FDP Baden-Württemberg Michael Theurer in Berlin getroffen.

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Aktivitäten der rechtsextremen Identitären Bewegung wie zuletzt an der Uni Freiburg wurden unter anderem die zunehmenden Versuche extremistischer Gruppierungen, die Vielfalt und Toleranz an unseren Universitäten anzugreifen, thematisiert.

Ebenso wurde ein verstärkter Ideenaustausch zwischen #LHG und #FDP ausdrücklich begrüßt, um dem liberalen Lebensgefühl der Studierenden auch außerhalb der Hochschule bestmöglich Gehör zu verschaffen.

Identitäre Bewegung an unseren Universitäten

In feige-anonymer Art und Weise hat die rechtsextreme Identitäre Bewegung (IB) Flyer fremdenfeindlichen Inhalts in Büchern der Universitätsbibliothek Freiburg versteckt. Solche Aktionen sind kein Einzelfall im Südwesten: Bereits im November letzten Jahres wurden von Unbekannten rassistische Plakate an der Universität Ulm verbreitet.

Unsere Landesvorsitzende Kira Scholler zu diesen Vorfällen:

„Die IB versucht vermeintlich als hip und modern getarnt Rassismus an den baden-württembergischen Universitäten durch vielfache Aktionen salonfähig zu machen. Diese Aktionen wollen die Vielfalt und Toleranz an unseren Universitäten angreifen, doch die universitäre Gemeinschaft wird sich dies nicht gefallen lassen! Die LHG BW sagen klar: Keine Toleranz der Intoleranz!“

Das Jurastudium ist zu elitär?

Du studierst zwar nicht an der Rechtsschule von Bologna im Jahr 1088 n. Chr., aber die Lehrmethoden an der juristischen Fakultät deiner Uni stammen noch aus der gleichen Zeit? Das wollen wir ändern!

Für uns ist die Hochschule ein Ort des Dialogs und des Miteinanders. Deswegen fordern wir mehr Seminare in den Lehrplänen des deutschen Jurastudiums, um die Distanz zwischen Studierenden und Lehrenden zu minimieren und einen wechselseitigen Lernprozess zu ermöglichen.

Du willst mehr über unsere Positionen erfahren? Alles Weitere findest du in unserem Grundsatzprogramm „Freiheit für Freigeister“: http://lhg-bw.de/programm/

Erste Sitzung des neuen Landesvorstands

Am 27.01.2018 hat sich der Landesvorstand zur ersten Sitzung im neuen Jahr zusammengefunden und ist mit den neu kooptierten Vorstandsmitgliedern Rico Edelmann (2. Reihe, 2.v.l.) und Samira Nickl (1. Reihe, 1.v.r.) nun auch komplett!

Das Team um die Landesvorsitzende Kira Scholler (1. Reihe, Mitte) befasste sich unter anderem mit der Planung neuer Veranstaltungen in 2018 für unsere Mitglieder, also bleibt gespannt!

Einladung Landesmitgliederversammlung 2018

Liebe LHGler in Baden-Württemberg,

der Landesvorsitzende Björn Flechtner lädt euch herzlich zur Landesmitgliederversammlung des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg am Samstag, den 06. Januar 2018, um 15.00 Uhr nach Stuttgart (A&O Stuttgart City, Rosensteinstr. 14-16, 70191 Stuttgart) ein.

Die LMV mit Neuwahlen endet voraussichtlich gegen 19.30 Uhr. Einen Vorschlag für die Tagesordnung findet ihr hier:

Vorschlag Tagesordnung LMV 2018

Die Rechenschaftsberichte der Vorstandsmitglieder werden euch per im Vorfeld per E-Mail zugestellt.

Programmatische Anträge können vorab an bjoern.flechtner@lhg-bw.de zur Vervielfältigung und Weiterleitung an die Mitglieder gesendet werden. Alternativ könnt ihr Anträge auch selbst zur LMV in ausreichender Stückzahl mitbringen.

Delegierte zur Landesmitgliederversammlung erhalten eine Fahrtkostenerstattung gemäß den gültigen Richtlinien für Fahrtkosten-Erstattungen der LHG Baden-Württemberg. Jede aktive LHG hat satzungsgemäß zwei Delegierte, die von der Gruppe gewählt werden. Unabhängig davon erstattungsberechtigt sind dieses Jahr die angemeldeten Teilnehmer des LHG-BW-Dreikönigstreffens.

Mit besten Grüßen,
euer Landesvorstand

LHG-BW plädiert für individuelle Auswahlverfahren

Für Medizin wurde es auf dem Rechtsweg bereits erstritten: Künftig müssen Universitäten mindestens ein weiteres Kriterium neben der Abiturnote bei ihren Auswahlverfahren zu Rate ziehen, bspw. den „Medizinertest“ (TMS) und/oder persönliche Auswahlgespräche.

Wir finden: Das geht auch in anderen Studiengängen! Wer Mathematik studiert, muss kein Ass im Schulsport oder Bildender Kunst gewesen sein. Die eigenen Stärken sollten bei der Vergabe von Studienplätzen durch individuelle Auswahlverfahren eine größere Rolle spielen, anstatt alle Studienbewerber mittels einer Durchschnittsnote über einen Kamm zu scheren.

Einladung 3K18

Liebe LHGler in Baden-Württemberg,

hiermit möchten wir euch zu unserem Dreikönigstreffen am 5. und 6. Januar 2018 einladen.

Wir treffen uns am Freitag in Fellbach und vertreten gemeinsam die LHG-BW beim Landesparteitag der FDP. Abends nehmen wir dann am Bunten Abend teil. Am Samstag besuchen wir vormittags die traditionelle Dreikönigskundgebung im Stuttgarter Opernhaus und nachmittags findet unsere Landesmitgliederversammlung statt.

Das Programm der beiden Tage findet ihr hier:

Programm Dreikönigstreffen 2018

Bitte meldet euch bis Montag, 11. Dezember, 12.00 Uhr bei unter bjoern.flechtner@lhg-bw.de an, damit wir eure Hotelzimmer buchen können. Unterkunft und Reisekosten im Rahmen der Richtlinien übernimmt wie immer der Landesverband.

Euer Landesvorstand

LHG kritisiert: 21,6% weniger internationale Studienanfänger in BaWü

Was sich bereits vor der Einführung der diskriminierenden Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern abzeichnete, ist nun – wie erwartet – eingetreten: Der Innovationsmotor Baden-Württemberg verzeichnet einen drastischen Rückgang der internationalen Studienanfänger aus Nicht-EU-Ländern um 21,6%, welchen die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) dreisterweise als „moderat“ bezeichnete.

Landesvorsitzender Björn Flechtner erklärte im Namen der Liberalen Hochschulgruppen:
Baden-Württemberg braucht nicht nur mehr internationale Studierende, sondern auch Studierendenbeiträge, welche tatsächlich der Qualität von Studium und Lehre zugutekommen! Die aktuellen Studiengebühren gefährden jedoch nicht nur die internationale Ausrichtung der Hochschulen im Ländle, sondern stellen in Anbetracht dessen, dass lediglich 300€ der erhobenen Gebühren von 1500€ wirklich in die Verbesserung der Studienbedingungen fließen, den verzweifelten Versuch der grün-schwarzen Landesregierung dar, eigene Finazlöcher im Haushalt mittels dieser Selbstbedienungsmentalität zu flicken.