Erstellt am 30.03.2007 von Alexander Schopf
Wir möchten Sie herzlich zu einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Liberalen Hochschulgruppe Mannheim und der Fachschaft Jura in Kooperation mit dem Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg einladen!
Thema:
Juristenausbildung im Wandel
und
Freiheit vs. Sicherheit – Schützen wir unsere Freiheit zu Tode?
Zeit:
Mittwoch, 18. April 2007, 18:30 Uhr
Ort:
Universität Mannheim, Raum W 117, Schloss Westflügel, 68131 Mannheim
Programm:
Begrüßung
Philipp Glock, Vorsitzender Ring politischer Jugend Ludwigsburg, Vertreter der LHG Mannheim
Andrej Garaycocheas, Sprecher der Fachschaft Jura an der Universität Mannheim
Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Goll MdL, Justizminister und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg zu den Themen:
“Juristenausbildung im Wandel und Freiheit vs. Sicherheit – Schützen wir unsere Freiheit zu Tode?”
Fragerunde
Kommentierung der Reform der Juristenausbildung aus der Sicht der Wissenschaft
Prof. Dr. Eibe Riedel, Inhaber des Lehrstuhls für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Mannheim
Nach der Veranstaltung werden noch Getränke und ein kleiner Imbiss gereicht.
Wir würden uns freuen, Sie zu unserer Veranstaltung zu begrüßen. Gäste sind willkommen.
Bitte melden Sie sich per E-Mail (fnst.stuttgart@fnst.org) bei der Friedrich-Naumann-Stiftung an oder über folgende Internet-Seite: Link zur Online-Anmeldung der FNST…
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Erstellt am 29.03.2007 von Alexander Schopf
Wir möchten Sie ganz herzlich zu einer Veranstaltung der JuLi-Hochschulgruppe/LHG Freiburg und der Jungen Liberalen Region Freiburg in Kooperation mit dem Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg einladen!
Thema: „Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott?“
Zeit: Donnerstag, 19. April 2007, 20:00 Uhr
Ort: Historischer Peterhof der Universität Freiburg, Niemensstraße 1, Freiburg i. Br. (Link zu Google Maps)
Programm:
Oswald Metzger MdL, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, stellt sich den Fragen von Leif Schubert, dem Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen Baden-Württemberg. Dabei wird es schwerpunktmäßig um das Metzger-Buch „Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott“ gehen. Im Anschluss an das Interview wird auch das Publikum Gelegenheit bekommen, Fragen zu stellen und kontrovers mitzudiskutieren.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unserer Veranstaltung zu begrüßen. Gäste sind herzlichst willkommen.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Anja Wilkat: A.Wilkat(ät)web.de
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Erstellt am 21.03.2007 von Markus Lochmann
21. März 2007 - Ein doppelt bitterer Tag für die baden-württembergische Bildungspolitik: Zuerst das verheerende UNO-Gutachten zum dreigliedrigen Schulsystem und jetzt auch noch das:
Die International University in Bruchsal, die erste englischsprachige Privatuniversität dieser Art in Deutschland, steht nach Angaben der Gesellschafter vor dem Aus. Grund seien die finanziellen Belastungen, die sich seit der Gründung der Hochschule vor zehn Jahren angesammelt hätten.
Da die nötige Anzahl der Studierenden nicht erreicht wurde, überlege man sich, wie sich der Studienbetrieb überhaupt fortsetzen lassen könne, erklärte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU). Generell halte er es für sehr schwierig, eine rein private Universität zu betreiben, ohne einen großen finanziellen Sockel durch ein entsprechendes Stiftungskapital zu haben. Generell hätten die Privat-Unis in Baden-Württemberg ihre Rolle jedoch erfüllt, indem sie einige Innovationen an den staatlichen Universitäten vorangebracht hätten, erklärte Frankenberg weiter. , … ,
Die “International University in Germany” (IU) entstand 1997 auf Initiative von Unternehmen und mit staatlichen Zuschüssen als Eliteschmiede. Im Wintersemester 1998 nahmen die ersten Studenten in einer ehemaligen Kaserne ihr Studium auf. Gelehrt werden internationale Studiengänge in Englisch. Im Juli 2000 erhielten die ersten Absolventen ihren Titel “Master of Information and Communication Technology”.
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=2037858/9ssf21/
Wie viele Millionen an Staatsgeldern das wohl gekostet hat? Wir bleiben dran.
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Erstellt am 16.03.2007 von Markus Lochmann
Spiegel Online vom 16. März 2007:
Manager-Uni wegen Management-Fehlern verramscht
Von Alexander Ross
Das Stuttgarter SIMT (Anmerkung: Stuttgart Institute of Management and Technology) sollte zur Vorzeige-Managerschmiede werden. Es zerbrach an Managementfehlern und wurde zum Grab für viele Millionen, die Landesregierung, Industrie und Stadt hineinpumpten. Jetzt fand das schwäbische Heißluft-Harvardle einen Käufer: Haste mal ‘nen Euro? …
Dabei trat das SIMT als schwäbische Antwort auf internationale MBA-Schmieden an. Gegründet wurde es 1998 als Public-Private-Partnership von namhaften Unternehmen wie Trumpf und Bosch sowie den Universitäten Stuttgart, Hohenheim und Tübingen. Doch peinlich für alle beteiligten Manager und Professoren: Sie versagten offenkundig in genau jener Praxis, die sie anderen beibringen wollten - für Studiengebühren von rund 25.000 Euro.
Jahrelang sah man zu, wie sich Professoren als Manager ausprobierten. Erster SIMT-Präsident wurde im September 2000 Hans J. Tümmers, zuvor BWL-Professor in Reutlingen und Professor für Politikwissenschaft in Straßburg. Tümmers schien den Markt zu kennen, denn er war zugleich Direktor der Management School IECS Strasbourg. Doch Fortüne als Manager hatte er offenbar nicht, was nach drei Jahren zur ersten Fast-Pleite des SIMT und zum Auslaufen seines Vertrages führte.
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Erstellt am 04.03.2007 von Markus Lochmann
Manchmal sagen ein paar Zahlen mehr als tausend Worte:
Der Anteil von Studierenden im Vergleich zur Gesamtbevölkerung
5,5% Island
4,0% Finnland
2,6% Deutschland
Im Klartext: Wir haben knapp die Hälfte der Studierendenquote Islands. Island ist neben Finnland derzeit das beste europäische Bildungsland und hat neben stabilem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum auch mit die besten Akademiker in Europa. Mit welchem Modell: Integrierte Ganztagsschule Klassen 1-11, Oberstufe Klassen 12-14 (!) und 19 Hochschulen bei 300.000 Einwohnern. Davon sollten wir lernen.
Oder aber anders ausgedrückt, würde das für Baden-Württemberg heißen: 10 neue Universitäten und 200.000 neue Studierende. Das muss sich Herr Oettinger erst mal leisten können.
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