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Archiv für April 2007

UNI-EXAMEN MIT 95 JAHREN!

LLL“Ich wollte immer studieren” – Lebenslanges Lernen? Da macht Nola Ochs niemand etwas vor: Als älteste Absolventin der Welt beendet sie in Kansas ihr Studium – gemeinsam mit ihrer Enkelin. Mit 95 Jahren schafft sie es ins Guinness-Buch der Rekorde. Und schmiedet jetzt Pläne für ihre berufliche Zukunft.

Gefunden bei: www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,479906,00.html

LHG-Seminar: Strasbourg 2007

20.07.2007 14:00bis22.07.2007 16:00

LHG-Seminar im Château de Pourtalès

Thema: “Wie kann das Studium auf den Berufseinstieg vorbereiten?” - Generation Praktikum

LHG Mannheim holt hervorragende 19,82%

Die LHG wurde mit 19,82% der Stimmen die zweitstärkste Liste an der Uni Mannheim und konnte somit 3 von 15 AStA-Sitzen ergattern. Darüber hinaus wird die LHG ebenso wieder im Senat, dem höchsten Uni-Gremium, erstmals in Person von Julia Büttner, vertreten sein.

Leider wird Rot-Grün weiterregieren können, da der RCDS nicht stark genug abschnitt, 19,82%um zusammen mit der LHG diese Koalition abzulösen.

Der Landesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg gratuliert mit großem Stolz den Wahlkämpfern der LHG Mannheim zu diesem großartigen Ergebnis!

Oswald Metzger und Leif SchubertAm Donnerstag, dem 19. April, durfte die Junge Liberale Hochschulgruppe Freiburg einen ungewöhnlichen Gast willkommen heißen: Oswald Metzger, ehemaliger Bundestagsabgeordneter für die Grünen und seit 2005 Mitglied des Landtages in Baden-Württemberg, unterhielt sich mit Leif Schubert, Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) in dem süddeutschen Bundesland. Metzger fiel vor allem in seiner Zeit im Bundestag als Wirtschaftsliberaler auf, so dass das Duo viele Gemeinsamkeiten finden konnte. Den FDP-Mitgliedsantrag, den die Hochschulgruppe ihm am Ende der Veranstaltung überreichte, wollte er aber doch nicht vor Ort unterschreiben.

Oswald Metzger und Leif SchubertSchon die Symbolik des Abends war vielsagend: Die Veranstalter hatten für die beiden Gäste einen grünen und einen gelben Sessel vorbereitet. Metzger setzte sich prompt auf den “liberalen Stuhl” - wenn auch mit einem Augenzwinkern. Leif Schubert hatte aber auch kein Problem damit, auf dem grünen Äquivalent Platz zu nehmen. Nachdem sich die Referenten gegenseitig vorgestellt hatten, stiegen sie gleich in die Diskussion ein: Metzger berichtete von seiner Erfahrung mit dem Politikbetrieb, der aufgrund der Machtbesessenheit einiger Akteure zu seinem Bedauern die Politikverdrossenheit im Land fördere.

Unter anderem berichtete der Widersacher vieler seiner Parteifreunde aus dem Jahr 1996, als er dafür plädierte, das (seiner Meinung nach) in der Sache richtige Steuerkonzept der damaligen schwarz-gelben Koalition nicht zusammen mit der SPD im Bundesrat zu boykottieren. Nur aufgrund von Machtkalkulationen, die dann auch zwei Jahre später aufgingen, sei seine Partei damals seinem Vorschlag nicht gefolgt.

Oswald Metzger und Leif SchubertAber auch aktuelle Problematiken sollten nicht zu kurz kommen. Metzgers aktuelles Buch “Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott” war titelgebend für die Veranstaltung und sorgte für eine angeregte Diskussion zwischen Metzger und Schubert. Metzger erklärte, dass die Hartz-Reformen richtig gewesen seien und lobte den Altbundeskanzler Gerhard Schröder für seinen damaligen Mut. Es sei nicht richtig, Menschen mit einem Einkommen zu versorgen, ohne, dass diese eine Gegenleistung erbringen. Eine Volkswirtschaft könne sich ein solches Vorgehen nicht leisten, und ein Weg in die Staatsverschuldung stehe einer nachhaltigen Politik im Interesse kommender Generationen entgegen.

Oswald Metzger und Leif SchubertNachhaltigkeit ist für Metzger ohnehin ein bestimmendes Stichwort: Eine der zahlreichen Anwesenden fragte den Gast, warum er überhaupt noch Mitglied der Grünen sei. Metzger verwies darauf, dass er im Prinzip vielen Parteien etwas abgewinnen könne: Er sei wertkonservativ, wirtschaftsliberal und umweltbewusst. Daher seien schwarz-gelb-grüne Koalitionsüberlegungen sicherlich interessant. Seine ablehnende Haltung zur Atomkraft und der Wunsch nach ökologischer Nachhaltigkeit sorge aber dafür, dass er Grüner ist - und bleibt.

Vielleicht erkennt Herr Metzger aber, dass auch die FDP seit Jahren auf regenerative Energien setzt - die JuLis Hochschulgruppe hofft, dass er seinen Mitgliedsantrag für diesen Fall sicher aufbewahrt!

Prof. Dr. Ulrich GollWir möchten Sie herzlich zu einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung, der Liberalen Hochschulgruppe Mannheim und der Fachschaft Jura in Kooperation mit dem Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg einladen!

Thema:
Juristenausbildung im Wandel

und

Freiheit vs. Sicherheit – Schützen wir unsere Freiheit zu Tode?
Zeit:
Mittwoch, 18. April 2007, 18:30 Uhr
Ort:
Universität Mannheim, Raum W 117, Schloss Westflügel, 68131 Mannheim
Programm:

Begrüßung
Philipp Glock, Vorsitzender Ring politischer Jugend Ludwigsburg, Vertreter der LHG Mannheim
Andrej Garaycocheas, Sprecher der Fachschaft Jura an der Universität Mannheim

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Goll MdL, Justizminister und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg zu den Themen:
“Juristenausbildung im Wandel und Freiheit vs. Sicherheit – Schützen wir unsere Freiheit zu Tode?”

Fragerunde

Kommentierung der Reform der Juristenausbildung aus der Sicht der Wissenschaft
Prof. Dr. Eibe Riedel, Inhaber des Lehrstuhls für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Mannheim

Nach der Veranstaltung werden noch Getränke und ein kleiner Imbiss gereicht.

Wir würden uns freuen, Sie zu unserer Veranstaltung zu begrüßen. Gäste sind willkommen.
Bitte melden Sie sich per E-Mail (fnst.stuttgart@fnst.org) bei der Friedrich-Naumann-Stiftung an oder über folgende Internet-Seite: Link zur Online-Anmeldung der FNST…

Oswald Metzger MdLWir möchten Sie ganz herzlich zu einer Veranstaltung der JuLi-Hochschulgruppe/LHG Freiburg und der Jungen Liberalen Region Freiburg in Kooperation mit dem Landesverband der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg einladen!

Thema: „Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott?“

Zeit: Donnerstag, 19. April 2007, 20:00 Uhr

Ort: Historischer Peterhof der Universität Freiburg, Niemensstraße 1, Freiburg i. Br. (Link zu Google Maps)

Programm:

Oswald Metzger MdL, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg, stellt sich den Fragen von Leif Schubert, dem Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen Baden-Württemberg. Dabei wird es schwerpunktmäßig um das Metzger-Buch „Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott“ gehen. Im Anschluss an das Interview wird auch das Publikum Gelegenheit bekommen, Fragen zu stellen und kontrovers mitzudiskutieren.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unserer Veranstaltung zu begrüßen. Gäste sind herzlichst willkommen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an Frau Anja Wilkat: A.Wilkat(ät)web.de

Ostereier Ich wünsche den Lesern unserer Seite, unseren Mitgliedern und Förderern, im Namen des ganzen Landesvorstands der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Frohe Ostern und ruhige, besinnliche Feiertage!

Ihr
Alexander Schopf
Landesvorsitzender

Stuttgart - Baden-Württemberg und Sachsen machen sich für eine umfassende Reform der Juristenausbildung stark. Anstelle des bisherigen Staatsexamens solle ein Bachelor- und dann ein Masterstudiengang treten, forderten der baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) und sein sächsischer Amtskollege Geert Mackenroth (CDU) am Montag in Stuttgart.

«Die Juristenausbildung ist reformbedürftig», erklärten die beiden Justizminister. Die heutige Ausbildung bereite nur auf das Richteramt vor. Es sei aber nicht der berufsfertige, sondern der wissenschaftlich ausgebildete Einheitsjurist, der sich nach der Universitätsausbildung problemlos in jeden juristischen Beruf einarbeiten könne, gefordert. «Wir wollen kein Drittes Staatsexamen und wir wollen erst recht keine Verlängerung der Ausbildungszeit», erklärten die beiden Minister. Es sei nicht erkennbar, warum Juristen an einem Sonderweg namens Staatsexamen festhalten müssten, erklärten Goll und Mackenroth.

Baden-Württemberg schlägt für den Zugang zu den klassischen juristischen Berufen eine sechs Semester dauernde Grundstudiums-, Praktika- und Vertiefungsphase vor, die mit dem Bachelorgrad abgeschlossen werden soll. Damit hätten die Studenten zugleich einen ersten Abschluss, der auch Grundlage für Masterstudiengänge verwandter Fachrichtungen sein könne. Daran solle sich eine weitere Praxisphase und universitäre Vertiefungs- und Wahlfachphase von insgesamt vier Semestern anschließen. Hier soll der Pflichtstoff bis zum Masterabschluss nochmals vertieft, verfestigt und erweitert werden.

Die Masternote der jungen Volljuristen solle sich aus den Beurteilungen in den Praxisphasen, einer Masterarbeit sowie Klausuren und einer mündlichen Prüfung zusammensetzen, die unter staatlicher Beteiligung stattfinden sollen, ohne dass der Charakter einer Universitätsprüfung verloren gehe. Mit der so gestalteten Ausbildung würden die jungen Juristen die einheitliche Befähigung zur Ausübung aller juristischen Berufe erwerben. Sie seien jedoch zunächst noch nicht zur selbstständigen Berufsausübung berechtigt. Dazu bedürfe es einer Berufseinarbeitung, die bereits im späteren Berufsumfeld stattfinden solle. Die Praxisphase des Masterstudiums und die sich anschließende Berufseinarbeitungszeit soll dem Vorschlag zufolge das bisherige Referendariat ersetzen.

http://www.net-tribune.de/article/020407-137.php