RSS-Feed
 Beiträge

Archiv für Mai 2007

FDP-Fraktion im Deutschen BundestagWir möchten heute auf eine Veranstaltung der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag aufmerksam machen. Genauer: Einen Kongress. In Karlsruhe. Am Freitag, den 1. Juni 2007 von 14 bis 18.30 Uhr. Die Fraktion lädt LHGler und sonstige Interessenten ausdrücklich dazu ein und würde sich über unsere Teilnahme sehr freuen! Die LHG selbst wird dort mit einem Messestand vertreten sein.

Thema: Lehre und Forschung für die Energie des 21. Jahrhunderts

Ort: Tulla-Hörsaal der Universität Karlsruhe (TH), Kaiserstraße 12 (Gebäude 10.11), 76131 Karlsruhe —> Link zu Google Maps

Gastgeber:
Cornelia Pieper MdB: Forschungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages

Patrick Meinhardt MdB: Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion
Uwe Barth: Hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Anmeldung: Erbeten. Bis 29. Mai 2007. Mittels dieses Formulars

Programm: Programmheft zum Download als pdf-Datei < Link anklicken

Hochschulpolitik? Aber bitte mit Hirn!

Da werden Gebäude saniert, Heizungskosten umgelegt, Lehrveranstaltungen umdeklariert und “kreative Haushaltsführung” praktiziert. Wovor die LHG-BW immer schon gewarnt hat, tritt ein: Von wegen Verbesserung der Studienbedingungen. Der Staat zieht sich aus der Finanzierung der Hochschulen immer mehr zurück und lässt die Studierenden die Zeche zahlen. Spiegel Online über den Betrug mit Studiengebühren:

Ehrliche Worte zu einem unfairen Spiel: “Wir fahren das Angebot zurück und bieten es dann aus Studiengebühren wieder neu an”

…Wie im Fall des seit 1969 bestehenden Projekt- und Studienzentrums an der Fakultät Raumplanung der Uni Dortmund. Durch ein Finanzloch im Fakultätshaushalt von rund einer halben Million Euro müsste das Zentrum in diesem Semester geschlossen werden. “De facto ist es so, dass wir das Angebot zurückfahren und dann aus Studiengebühren wieder neu anbieten”, sagt Dekan Hans-Peter Tietz.

…Studentenvertreter aus Baden-Württemberg monieren, “ganz zufällig” laufe im Gebührenjahr 2007 ein Großteil der staatlichen Zuschüsse für Tutorien oder die Zentren für Schlüsselqualifikation aus. Die Zentren waren geschaffen worden, um die Standards der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge zu sichern. Die Tutorien wie auch die Zentren seien keine Pflichtaufgabe der Universitäten, hält eine Sprecherin des Stuttgarter Wissenschaftsministeriums dagegen. Es sei von vornherein klar gewesen, dass es sich bei diesen Maßnahmen nur um eine “Anschubfinanzierung” handele.

Auch ein warmer Hörsaal könnte bald zum Extra gehören, für das Studenten zahlen. So will die Universität Ulm nicht ausschließen, ihre Gebühren zur Deckung der gestiegenen Energiekosten (mehr̷ ;) zu verwenden. Ende Dezember waren diese Pläne öffentlich geworden, das Stuttgarter Wissenschaftsministerium sagte daraufhin zusätzliche sechs Millionen Euro zu - für alle Universitäten im Ländle. “Davon kommen bei uns aber nur 250 000 Euro an”, klagt der Ulmer Vizepräsident Ulrich Stadtmüller. Übrig bleibt ein Defizit von rund einer Million Euro. Um das zu decken, seien auch die Studiengebühren nicht tabu - allerdings auf dem Umweg kreativer Haushaltsführung.

Mehr zur unglaublichen Praxis bei der Verwendung von Geldern der Studierenden unter:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,480885-2,00.html

01.06.2007
14:00bis18:30

FDP-Fraktion im Deutschen BundestagWir möchten heute auf eine Veranstaltung der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag aufmerksam machen. Genauer: Einen Kongress. In Karlsruhe. Am Freitag, den 1. Juni 2007 von 14 bis 18.30 Uhr. Die Fraktion lädt LHGler und sonstige Interessenten ausdrücklich dazu ein und würde sich über unsere Teilnahme sehr freuen! Die LHG selbst wird dort mit einem Messestand vertreten sein.

Thema: Lehre und Forschung für die Energie des 21. Jahrhunderts

Ort: Tulla-Hörsaal der Universität Karlsruhe (TH), Kaiserstraße 12 (Gebäude 10.11), 76131 Karlsruhe —> Link zu Google Maps

Gastgeber:
Cornelia Pieper MdB: Forschungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion und stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages

Patrick Meinhardt MdB: Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion
Uwe Barth: Hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Anmeldung: Erbeten. Bis 29. Mai 2007. Mittels dieses Formulars

Programm: Programmheft zum Download als pdf-Datei < Link anklicken

Hochschulpolitik? Aber bitte mit Hirn!

Schopf: “Wir brauchen mehr Studenten!”

Stellungnahme zu Bundespräsident Köhlers Kritik an “chronisch unterfinanzierten” Universitäten

(Stuttgart) Zur Rede von Bundespräsident Horst Köhler am 11. Mai 2007 bei der Jahresversammlung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft erklärt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf:

“Horst Köhler trifft mit seiner Kritik voll ins Schwarze. Deutsche Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. Deutschland liegt laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bei den Hochschulausgaben seit langem nur im Mittelfeld und bezogen auf die Wirtschaftskraft, sind die deutschen Ausgaben für Hochschüler sogar nur unterdurchschnittlich.

Neben mehr Geld für die Hochschulen benötigen wir aber noch etwas ganz anderes, das Präsident Köhler unerwähnt ließ: Wir brauchen mehr Studenten! Deutschland ist gerade dabei, den Bildungsboom zu verschlafen. Wir haben knapp die Hälfte der Studierendenquote Islands. Anders ausgedrückt, würde das für Baden-Württemberg bedeuten: 10 neue Universitäten und 200.000 neue Studierende. Und es gibt einen großen und steigenden Bedarf an Hochqualifizierten – weltweit.

Die jüngste Studie von HIS (Hochschul-Informations-System) ergab jedoch einen drastischen Rückgang der Studierquote eines Abiturjahrgangs von 2002 bis 2005 um ganze 4 Prozent. Zwei Drittel derjenigen, die auf ein Studium verzichten, begründeten dies den Angaben zufolge mit dem Wunsch, möglichst bald finanziell unabhängig zu sein. Jeder Vierte fühlte sich durch Studiengebühren finanziell überfordert. Ich gebe zu bedenken, dass lediglich 25% der Studierenden die Voraussetzungen für eine BAföG-Förderung erfüllen. Von diesen erhalten dann nur etwa 30% den vollen BAföG-Satz. Ein Student hat zudem keinen Anspruch auf Wohngeld, Sozialhilfe oder ALG II. Auch das Leben während des Studiums muss menschenwürdig zu bestreiten sein, ohne dass sich das Studium durch Nebenjobs unnötig verlängert.

Wir fordern daher die Landesregierung von Baden-Württemberg auf, durch die Steuermehreinnahmen, unsere Hochschulen mit größeren Geldmitteln auszustatten und eine Erhöhung der Studierendenzahlen herbeizuführen, damit unsere Wirtschaft konkurrenzfähig bleibt. Wir fordern auch, die geltende starre Studiengebührenregelung zu korrigieren und deren mögliche Erhebung den Hochschulen zu überlassen. Wir fordern aber auch deren Verwendung für die Lehre. In Anbetracht zurückgehender Studentenzahlen sind nicht für die Ausbildung der Studenten direkt verwendete Studiengebühren, etwa für Heizkosten, wie in Ulm oder Freiburg angedacht, gewiss kein geeignetes Mittel, den Anreiz ein Studium aufzunehmen, zu erhöhen.”

AKADEMIKERMANGEL: “Wir verschlafen den Bildungsboom”

Vom Kinderhort bis zur Uni - Deutschland bereitet seinen Nachwuchs schlecht auf die Berufswelt vor, kritisiert Andreas Schleicher (”Mr. Pisa”). Im Interview des Manager-Magazins erklärt der OECD-Bildungsexperte, warum der Akademikerbedarf steigt und das deutsche Schulsystem unzeitgemäß ist.

akademikerquote

Frage: Herr Schleicher, die OECD kritisiert seit langem, Deutschland habe zu wenige Akademiker. Worauf fußt dieser Befund?

Andreas Schleicher: Die Nachfrage nach Akademikern steigt schon seit geraumer Zeit deutlich schneller als das Angebot. Das spiegelt sich auch in den relativen Einkommen wider: Der Einkommensvorteil einer akademischen Ausbildung gegenüber den Absolventen einer klassischen Lehre im dualen System ist seit 1998 von 30 Prozent auf 53 Prozent gestiegen. Ein so starker Anstieg ist außer in Ungarn in keinem anderen Land zu verzeichnen - ein deutlicher Hinweis auf die Knappheit von Humankapital. Auf der anderen Seite haben sich die Aussichten am Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte im gleichen Zeitraum erheblich verschlechtert.

Frage: Mit anderen Worten: Deutschland läuft dem internationalen Trend zur Höherqualifizierung hinterher.

Schleicher: So ist es. Viele Staaten haben auf die veränderten Anforderungen bereits vor Jahrzehnten reagiert. Korea, ein Land, das in den sechziger Jahren das Bruttoinlandsprodukt von Afghanistan hatte, ist von einem der letzten Plätze im OECD-Vergleich in die internationale Leistungsspitze vorgestoßen. Weiterlesen »

19.12.2007

Heute vor 20 Jahren wurde der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg in Stuttgart in der Alten Kanzlei gegründet!

21.11.2007
18:30bis20:30

21.11.2007 - 18.30 - Niemensstr. 1 - 79098 Freiburg

Hochschulfreiheitsgesetz - Wieviel Freiraum braucht die Uni?

Mittwoch, den 21. November 2007, 18.30 Uhr, Historischer Peterhof der Universität Freiburg, Niemensstraße 1, Freiburg i. Br. (Link zu Google Maps)

HochschulfreiheitsgesetzVorträge und Podiumsdiskussion zum Hochschulfreiheitsgesetz mit folgenden Referenten:

- Patrick Meinhardt MdB (FDP)
(Bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion)

- Dietmar Bachmann MdL (FDP)
(Sprecher für Hochschulpolitik der FDP/DVP-Landtagsfraktion)

- Staatssekretär Dr. Michael Stückradt (FDP)
(Wissenschaftsministerium NRW)

Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg, LHG Freiburg und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit laden herzlichst ein!

Der Eintritt ist frei!

Kontakt: hfg@lhg-bw.de

Einladung zur LHG-Veranstaltung “Hochschulfreiheitsgesetz - Wieviel Freiraum braucht die Universität?” <— Zum Download bitte Link anklicken

18.07.2007
18:30bis20:30

OnlinedurchsuchungOnline-Durchsuchung - Schnüffelstaat auf unsern Rechnern?!


Seit 2005… Und nur echt mit dem Bundestrojaner…
Was geplant ist… Was schon längst gemacht wird…
Machen Sie sich ein Bild…. Es geht um unsere Freiheit…

Veranstaltung mit folgenden Referenten:

Hartfrid Wolff MdB (FDP)
Clemens Binninger MdB (CDU)
Patrick Meinhardt MdB (FDP)
Constanze Kurz - Chaos Computer Club

Mittwoch, den 18. Juli 2007, 18.30 Uhr

Universität Karlsruhe
Gebäude 50.41 (AVG) - Raum 145/146

Adenauerring 20a, 76131 Karlsruhe

Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg und Friedrich-Naumann-Stiftung laden herzlichst ein!

Ein Imbiss wird gereicht!

Der Eintritt ist frei!

Link zum Campusplan; zum erleichterten Finden von Gebäude 50.41!

onlinedurchsuchung