LHG-Diskussionsveranstaltung “Online-Durchsuchung – Schnüffelstaat auf unsern Rechnern?!” voller Erfolg!

onlinedurchsuchung(Karlsruhe) Am 18. Juli 2007 fand an der Universität Karlsruhe die Diskussionsveranstaltung der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, in Kooperation mit der LHG Karlsruhe und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zum Thema „Online-Durchsuchung – Schnüffelstaat auf unsern Rechnern?!“ statt. Es waren weit über 100 Gäste gekommen.

Gruppenbild, von links nach rechts: Constanze Kurz (CCC), Hartfrid Wolff MdB, Christian Schenzel (VLA), Alexander Schopf (LHG-BW), Sonja Worch (LHG Karlsruhe), Clemens Binninger MdBAls Referenten konnten gewonnen werden: Hartfrid Wolff MdB, Mitglied des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, FDP, ein bekennender Gegner der Online-Durchsuchung, desweiteren der Befürworter Clemens Binninger MdB von der CDU, ebenfalls Mitglied des Innenausschusses und Constanze Kurz vom Chaos Computer Club/Berlin.

Constanze KurzNach einer kurzen Einführung ins Thema von Alexander Schopf, dem Landesvorsitzenden der LHG-BW und der Vorstellung der LHG Karlsruhe durch deren Vorsitzende Sonja Worch, folgten die drei Referenten mit ihren Statements. Die Fronten waren von Anfang an klar. Den Auftakt machte Constanze Kurz mit einer Einführung in die technischen Grundlagen der Online-Durchsuchung. Sie konnte dem Publikum in fachkundiger Weise erklären, wie gefährlich der Einsatz des sogenannten Bundestrojaners ist, der absolut nicht legal, bereits seit 2005 vom Verfassungsschutz eingesetzt wird.Hartfrid Wolff Auf Constanze Kurz folgte Hartfrid Wolff, der daran erinnerte, dass die FDP schon auf ihrem letzten Bundesparteitag in Stuttgart den Beschluss gefasst hat, die Online-Durchsuchung abzulehnen und dass das den Behörden zur Verfügung stehende Instrumentarium absolut ausreicht. Clemens Binninger hielt dagegen und forderte klar die Einführung dieser Methode. Man hätte mit Hilfe der Online-Durchsuchung den 11. September möglicherweise verhindern können,Clemens Binninger so Binninger weiter. Mit dieser Position stand er jedoch auf einsamem Posten. Seine Argumente konnten in der anschließenden und hitzig geführten Podiumsdiskussion, besonders auch durch qualifizierte Fragen aus dem Publikum und dem Moderator Christian Schenzel, dem Präses des Verbands Liberaler Akademiker (VLA), als wenig überzeugend abgeschmettert werden.

Die Position der LHG-BW in dieser Frage stellt deren Landesvorsitzender Alexander Schopf klar:

„Es gilt als erwiesen, dass Terroristen Mobiltelefone nur ein einziges Mal benutzen und hiernach vernichten. Die Wahrscheinlichkeit, dieses eine Gespräch abhören zu können, in dem ein Anschlag geplant wird, erscheint verschwindend gering. Meiner Ansicht nach, verhält es sich bei der Online-Durchsuchung ähnlich.Alexander Schopf Ein Terrorist wird wohl kaum mit seinem eigenen Rechner und dann obendrein auch noch stundenlang im Internet bleiben, bis die Durchsuchung abgeschlossen ist. Zudem halte ich es für hochproblematisch, dass es dem Staat erlaubt werden soll, ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss und ohne Wissen des Nutzers, einen Trojaner auf Computern zu installieren, mit dem die Daten auf diesem nicht nur ausgelesen, sondern auch manipuliert werden können. Daher kann nur ein logischer Schluss gezogen werden: Weg mit der Online-Durchsuchung! Die schwarz-rote Bundesregierung muss von diesem Vorhaben abrücken! Was unter Rot-Grün im Jahre 2005, durch keinerlei Gesetze legitimiert, begann, muss nun zu Ende sein!“

Zu den Fotos von der Veranstaltung, in hochauflösender Qualität, kommen Sie durch anklicken dieses Links.

LHG Kehl wird einstimmig in den Landesverband aufgenommen!

LHG KehlDie Landesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg sprach sich am vergangenen Sonntag in Strasbourg einstimmig für die Aufnahme der Liberalen Hochschulgruppe an der Fachhochschule Kehl in den Landesverband aus.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) Alexander Schopf:

“Der Landesvorstand freut sich sehr darüber, die Liberale Hochschulgruppe an der Fachhochschule Kehl als elfte im Landesverband der LHG-BW begrüßen zu dürfen. Es ist uns ein großes Anliegen, nicht nur an allen Universitäten unseres Bundeslandes vertreten zu sein, sondern auch an den Fachhochschulen. Wir wünschen der Gruppe, namentlich dem Vorsitzenden, Daniel Bullinger, viel Erfolg und freuen uns sehr auf die Fortführung der konstruktiven Zusammenarbeit.”

Die Fachhochschule Kehl ist eine der beiden Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg, mit circa 900 Studenten, an denen der Nachwuchs für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst ausgebildet wird. Nach einem vierjährigen Studium, davon zwei Jahre an der Fachhochschule Kehl, schließen die Absolventen den Studiengang als Diplomverwaltungswirt/in ab. Circa 90% dieser arbeiten in einer der 1111 Kommunen unseres Landes, 10% für das Land selbst. Circa 80% aller Bürgermeister und einige Landräte haben an einer der beiden Fachhochschulen studiert.

Online-Durchsuchung – Schnüffelstaat auf unsern Rechnern?!

OnlinedurchsuchungSeit 2005… Und nur echt mit dem Bundestrojaner…
Was geplant ist… Was schon längst gemacht wird…
Machen Sie sich ein Bild…. Es geht um unsere Freiheit…

Veranstaltung mit folgenden Referenten:

Hartfrid Wolff MdB (FDP)
Clemens Binninger MdB (CDU)
Patrick Meinhardt MdB (FDP)
Constanze Kurz – Chaos Computer Club

Mittwoch, den 18. Juli 2007, 18.30 Uhr

Universität Karlsruhe
Gebäude 50.41 (AVG) – Raum 145/146

Adenauerring 20a, 76131 Karlsruhe

Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg und Friedrich-Naumann-Stiftung laden herzlichst ein!

Ein Imbiss wird gereicht!

Der Eintritt ist frei!

Link zum Campusplan; zum erleichterten Finden von Gebäude 50.41!

onlinedurchsuchung

Fast 90 Prozent bewerben sich über Internet an der Uni Stuttgart

Erstmals Online-Bewerbung an der Uni Stuttgart möglich

010101101.gif An der Universität Stuttgart ist es zum Wintersemester 2007/08 erstmals möglich, sich über das Internet online um einen Studienplatz zu bewerben. Das neue Verfahren reduziert den Arbeitsaufwand für die Erfassung der Bewerbungen erheblich. Dadurch soll das Zulassungsverfahren beschleunigt werden, so dass die Zulassungsbescheide künftig früher verschickt werden können. Bei den Studieninteressierten kommt das Angebot hervorragend an. So gehen nach ersten Zahlen knapp 90 Prozent der Bewerbungen an der Uni Stuttgart online ein.

Wer das im Dialogsystem aufgebaute Online-Formular des Zulassungsantrags ausgefüllt und über den Button „abschicken“ an die Uni Stuttgart übermittelt hat, erhält eine Bearbeitungsnummer des Antrags, ein Formular zum Ausdrucken sowie eine Aufstellung der Unterlagen, die innerhalb einer festgelegten Frist per Post an das Studiensekretariat zu schicken sind (zum Beispiel beglaubigte Zeugniskopien).

Quelle: Universität Stuttgart (redaktionell gekürzt)