Erstellt am 09.03.2010 von Alexander Schopf
Am 8. März 2010 fand an der Uni Stuttgart der „Bologna-Kongress“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst statt, an dem etwa 450 Hochschulvertreter, Studierende und Politiker
teilnahmen. Die LHG war mit Alexander Schopf, Sven Krause und Mihael Duran vertreten. Diskutiert wurden in verschiedenen Foren Grundlagen und Formen der Umsetzung des Bologna-Prozesses. Aufgezeigt werden sollten dabei Fehlentwicklungen und Lösungsansätze für die Bologna-Reform, die nicht nur bei Studierenden, sondern auch bei Hochschullehrern schon seit längerer Zeit in der Kritik steht.
In einem offenen Dialog zwischen den Vertretern wurden hierzu Anregungen gesammelt, die Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg dankend aufnahm. Auch bestand ausreichend Zeit, um mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, so gab es intensive Gespräche zwischen LHG und dem Landesvorsitzenden des RCDS Romen Link und dem frischgewählten RCDS-Bundesvorsitzenden Stefan Dario Holz, dem die LHG an dieser Stelle nochmals herzlich zur Wahl gratulieren möchte!
Als größter Kritikpunkt am Bologna-Prozess stellte sich die Starrheit der Reform heraus. So wurde mehrheitlich eine Flexibilisierung gewünscht, wie auch von der LHG-BW gefordert.
„Ich freue mich, dass das Ministerium den Handlungsbedarf erkannt hat. Nicht ohne Grund wird die Reform bislang als zu enges Korsett für Studierende und Hochschulen empfunden“, erklärt dazu Alexander Schopf, der Landesvorsitzende der LHG-BW. Vorallem auf die Forderung der Liberalen Hochschulgruppen nach Aufhebung der Höchstgrenze der Studiendauer werde bereits angegangen: „Dass die Höchstgrenze mittlerweile überschritten werden kann, ist ein gutes Zeichen, denn bei der Entwicklung von Studiengängen, die zunehmend differenzierter werden, kann nicht mit einem Einheitsmaß gemessen werden.“
Auch in einem weiteren Punkt waren sich die Experten einig: Ein Studium muss Raum zur Persönlichkeitsbildung lassen. „Der klassische Bildungsbegriff ist mit der Idee einer vollständigen Modularisierung nicht vereinbar. Anderenfalls müsste man in Zukunft auch Leistungspunkte für Zeitungslektüre und Opernbesuche vergeben“, stellt Sven Krause, stv. Landesvorsitzender, fest. Unterstützung findet Krause nach dem Ergebnis des Kongresses sowohl im Kreise der Hochschullehrer als auch der Wirtschaftvertreter. Bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse des Kongresses umfassend aufgearbeitet werden und direkt in die Verbesserung der Reform einfließen könne.
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Erstellt am 07.03.2010 von Alexander Schopf
Am 6. März 2010 traf sich der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg im verschneiten Gerlingen zu seiner Mitgliederversammlung. Alexander Schopf (LHG Stuttgart) wurde dabei erneut mit großer Mehrheit zum Landesvorsitzenden gewählt und auch Nicolas Marschall (LHG Konstanz) wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden wurde der Heidelberger Jurastudent Sven Krause gewählt, der das Amt von Michael Ungerer (LHG Hohenheim) übernimmt.
„In den letzten Jahren ist das Interesse von Studierenden, Politik und Öffentlichkeit an unserem Verband und liberaler Hochschulpolitik stetig gewachsen. Wir sehen darin eine große Motivation und freuen uns, die Erfolgsgeschichte LHG-BW weiterschreiben zu dürfen“, kommentiert der neue Vorstand das Wahlergebnis.
Unterstützt wird der Vorstand wieder vom Referenten für Recht Frederic Elskamp (LHG Freiburg). Mihael Duran (LHG Hohenheim) kommt als Referent für Programmatik hinzu.
Neben den Vorstandswahlen wurde auch über aktuelle Herausforderungen an die Hochschulpolitik diskutiert. Die Landesmitgliederversammlung bekräftigte dabei die Forderung nach der Demokratisierung der studentischen Mitbestimmung durch die Einführung von Studierendenparlamenten. Die LHG-BW fordert zudem mehr Wahlmöglichkeiten für die freie Entwicklung von Studierenden durch die Abkehr von der momentan praktizierten Totalverschulung von Bachelor-Studiengängen. Ebenfalls sprachen sich die Delegierten dafür aus, neue Anreize für gute Lehre an den Hochschulen zu schaffen, wie etwa durch Prämierung besonderer Lehrleistungen in Form von Lehrpreisen.
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Erstellt am 07.03.2010 von Alexander Schopf
- Pressemitteilung vom 7. März 2010:
PM
Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg wählen neuen Landesvorstand
(Gerlingen) Am 6. März 2010 traf sich der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg im verschneiten Gerlingen zu seiner Mitgliederversammlung. Alexander Schopf (LHG Stuttgart) wurde dabei erneut mit großer Mehrheit zum Landesvorsitzenden gewählt und auch Nicolas Marschall (LHG Konstanz) wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden wurde der Heidelberger Jurastudent Sven Krause gewählt, der das Amt von Michael Ungerer (LHG Hohenheim) übernimmt.
„In den letzten Jahren ist das Interesse von Studierenden, Politik und Öffentlichkeit an unserem Verband und liberaler Hochschulpolitik stetig gewachsen. Wir sehen darin eine große Motivation und freuen uns, die Erfolgsgeschichte LHG-BW weiterschreiben zu dürfen“, kommentiert der neue Vorstand das Wahlergebnis.
Unterstützt wird der Vorstand wieder vom Referenten für Recht Frederic Elskamp (LHG Freiburg). Mihael Duran (LHG Hohenheim) kommt als Referent für Programmatik hinzu.
Neben den Vorstandswahlen wurde auch über aktuelle Herausforderungen an die Hochschulpolitik diskutiert. Die Landesmitgliederversammlung bekräftigte dabei die Forderung nach der Demokratisierung der studentischen Mitbestimmung durch die Einführung von Studierendenparlamenten. Die LHG-BW fordert zudem mehr Wahlmöglichkeiten für die freie Entwicklung von Studierenden durch die Abkehr von der momentan praktizierten Totalverschulung von Bachelor-Studiengängen. Ebenfalls sprachen sich die Delegierten dafür aus, neue Anreize für gute Lehre an den Hochschulen zu schaffen, wie etwa durch Prämierung besonderer Lehrleistungen in Form von Lehrpreisen.
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