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Archiv für Februar 2012

04.03.2012
14:00bis17:30

Liebe Freunde,

ich lade euch hiermit zur Landesmitgliederversammlung der LHG-BW am Sonntag, den 4. März 2012 um 14:00 Uhr in das Bistro Alt Gerlingen in der Hauptstr. 33, 70839 Gerlingen, ein; siehe auch angehängte Wegbeschreibungen oder Betrachtung der verlinkten Dateien oder Internetseiten:
AnfahrtsskizzeWegstreckenplan Stuttgart - Gerlingen, Wegbeschreibung von der U-Bahnhaltestelle Gerlingen zum Tagungsort. Desweiteren eine Fahrplanauskunft von www.vvs.de. Googelmaps-Link.
Gerlingen ist auch mit dem Auto hervorragend zu erreichen, da es unweit der A81/E41 nahe dem Engelbergtunnel liegt. Parken ist in unmittelbarer Nähe, z. B. in der Tiefgarage, möglich. Die LMV endet voraussichtlich gegen 17:30 Uhr. Ihr könnt gerne schon ab 13.00 Uhr kommen, da, wie in den letzten Jahren auch, ein Mittagsbuffet gereicht wird.

Die vorgeschlagene Tagesordnung findet ihr untenstehend. Ich möchte darauf hinweisen, dass es auf dieser LMV gilt, einen neuen Landesvorstand zu wählen und diverse andere Positionen zu besetzen.

Programmatische Anträge bitte vor der LMV an mich zur Vervielfältigung und Weiterleitung an die Mitglieder versenden oder zur LMV in ausreichender Stückzahl mitbringen. Vielen Dank! Das Protokoll der letzten Landesmitgliederversammlung ist im Mitgliederbereich unseres Internetportals nach Anmeldung abrufbar.

Ich möchte anmerken, dass Delegierte zur Landesmitgliederversammlung eine Fahrtkostenerstattung gemäß den “Richtlinien für Fahrtkosten-Erstattungen der LHG Baden-Württemberg”, erhalten, wie sie im Mitgliederbereich unseres Internetportals nach Anmeldung zu finden sind.
Ich bitte um kurze Rückmeldung bezüglich eures Kommens zur LMV. Wir müssen auch wegen des Mittagsbuffets eine grobe Teilnehmerzahl wissen. Falls Ihr Fragen haben solltet, so scheut euch nicht, mich zu kontaktieren.

Mit herzlichen Grüßen!
Alexander Schopf
Landesvorsitzender

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  • Pressemitteilung vom 10. Februar 2012:
    Zum Download bitte Link anklicken —> PM
  • Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg eröffnete in dieser Woche die öffentliche Diskussion über seinen Gegenentwurf zur Einführung der Verfassten Studentenschaft. Jeder Interessierte hat dabei auf Facebook die Gelegenheit, seine Meinung zum Konzept der Studentenparlamente abzugeben. Das Forum erreichen Sie über folgenden Link:

    www.studentenparlament-jetzt.de

    Der Landesvorsitzene Alexander Schopf:

    “Statt der ideologischen Frage nach einer Körperschaft greifen wir mit dem Konzept der Studentenparlamente die Probleme des bisherigen Systems auf. Die Vertretung studentischer Belange funktioniert nur über klare Zuständigkeiten und transparente Entscheidungen.”

    Das Konzept der Liberalen Hochschulgruppen, zu dem bereits ein Gesetzentwurf der FDP/DVP Landtagsfraktion vorliegt, sieht die Einrichtung eines Studentenparlaments als zentrales Vertretungsorgan aller Studenten vor. Die Mitglieder des Gremiums werden in allgemeinen Wahlen bestimmt und beschließen öffentlich zu allen Fragen studentischer Belange.

    Schopf:

    “Wahlbeteiligungen von teilweise 10 Prozent untergraben derzeit massiv die Legitimation der studentischen Gremienvertreter. Viele Kommilitonen wissen aber nicht was ihre Vertreter überhaupt tun. Akzeptanz kann daher nur durch Transparenz erreicht werden.”

    Neben der fehlenden Akzeptanz der Vertreter gegenüber Studenten und Hochschule soll das Konzept der Studentenparlamente ebenfalls der praktizierten Verlagerung von Entscheidungen in U-Modelle entgegenwirken. Die Machtverlagerung, die regelmäßig gewählte Vertreter faktisch von Entscheidungsprozessen ausschließt, soll künftig ausgeschlossen werden.

    “Statt den Studenten mit der Verfassten Studentenschaft alten Wein in neuen Schläuchen anzubieten, müsste die Ministerin dringend die Strukturen reformieren. Die defizitären Systeme durch Satzungshoheit zu perpetuieren und dann über die Finanzhoheit auch noch mit ausufernden Haushalten auszustatten, kann nicht der Weg in die Zukunft sein. Auch die Landesregierung wird daher nicht daran vorbeikommen, sich mit einem transparenteren System wie dem Studentenparlament zu beschäftigen.”

  • Pressemitteilung vom 9. Februar 2012:
    Zum Download bitte Link anklicken —> PM
  • Zum Gesetzesvorschlag der Landesregierung zur Einführung einer Verfassten Studentenschaft erklärt der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, Alexander Schopf:

    “Dass der Gesetzesvorschlag der Landesregierung von nahezu allen Studentischen Gruppen abgelehnt wird, zeigt, dass die Landesregierung über die Lage der Hochschulen überhaupt nicht im Bilde ist. Für Grüne und SPD reduziert sich das Thema der angemessenen Vertretung der Studenten offenbar auf die Frage nach einer eigenen Körperschaft. Dass die rein ideologisch relevanten Punkte Satzungshoheit, Finanzhoheit und allgemeinpolitisches Mandat die Frage der effektiven Interessenvertretung vollständig aus der Diskussion verdrängt haben, bezeugt die Ahnungslosigkeit der Verantwortlichen.

    Die Debatte um eine Reform der studentischen Mitbestimmung muss sich endlich von ideologischen Fragen lösen. Das Mantra ‘Zurück in die Zukunft’ kann keine tragfähige Grundlage des Prozesses sein. Die Landesregierung muss stattdessen die wirklichen Probleme der Studenten wie Intransparenz, Kungelei und Verschwendung lösen. Der Weg dorthin führt nur über Öffentlichkeit, Selbstkontrolle und klare Zuständigkeiten, wie im Konzept des Studentenparlaments.”

    www.studentenparlament-jetzt.de

    demokratische Wahlen | klare Zuständigkeiten | transparente Entscheidungen

    Gesetzentwurf zum StudentenparlamentDie Studentische Mitbestimmung ist im Wandel. Kommt die Verfasste Studierendenschaft (VS)? Wie soll sie ausgestaltet werden? Und was sind die Alternativen zu Zwangsmitgliedschaft, Zwangsbeiträgen und Satzungshoheit? Werden Studenten künftig von ihren Kommilitonen zur Kasse gebeten, obwohl es momentan zu den Aufgaben der Hochschulen zählt, für die Kosten der Studentischen Mitbestimmung aufzukommen?

    Als Alternative zum verstaubten System der Verfassten Studentenschaft hat die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg einen Gesetzentwurf eingebracht: “Stärkung der studentischen Mitbestimmung an den Hochschulen durch die Einführung von Studentenparlamenten.”

    Das dem Gesetzentwurf zugrunde liegende Modell der Studentenparlamente wurde von den Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg entwickelt und in den politischen Prozess eingebracht. Es hält hiermit Einzug in das Gesetzgebungsverfahren.

    Warum wir Studentenparlamente brauchen

    Gesetzentwurf zum StudentenparlamentDie derzeitige Situation der studentischen Mitbestimmung an den Hochschulen im Land ist in vielerlei Hinsicht mangelhaft:

  • Wahlen zum AStA werden aufgrund der Intransparenz der Studentenvertretung oft als überflüssig wahrgenommen.
  • Die AStA-Vertreter geben nach ihrer Wahl regelmäßig ihre Kompetenzen an nicht demokratisch gewählte Gremien ab, die dann hinter verschlossenen Türen tagen und deren Entscheidungsprozesse für das Gros der Studenten nicht transparent sind.
  • Die von der Hochschule zur Verfügung gestellten Geldmittel versickern in intransparenten Systemen, ohne dass Rechenschaft gegenüber den Kommilitonen abgelegt werden muss, für deren Belange die Mittel eigentlich vorgesehen sind.
  • Die Einführung eines Studentenparlaments, das von allen Studenten gewählt wird und die Kompetenzverlagerung an nicht demokratisch legitimierte Modelle ausschließt, macht die studentische Mitbestimmung für die große Masse der Studenten wieder durchschaubar.Studentenparlament Die derzeitige Praxis totaler Intransparenz führt zu einer Verdrossenheit, die neben der nicht ausreichenden Ankündigung von Wahlen zu geringen Wahlbeteiligungen führt, die die Legitimation der Vertreter untergraben.

    Verlagert der AStA seine Entscheidungen darüber hinaus noch in die Hinterzimmer von Gewerkschaften, ist die Sinnhaftigkeit einer Wahl der Studentenschaft nicht vermittelbar. Dieser Missbrauch des Systems, der Teile der gewählten Vertreter aus dem Entscheidungsprozess ausschließt und vom Informationsfluss abschneidet, dient nur noch den Vertretern, nicht den Vertretenen. Durch die Satzungshoheit einer Verfassten Studierendenschaft würden diese undemokratischen Systeme einfach weiterbestehen und Transparenz und Demokratie auch weiterhin außen vor bleiben.

    Die Transparenz fehlt dabei nicht nur gegenüber den Studenten, sodern auch gegenüber der Hochschule. Diese findet keinen demokratisch legitimierten Ansprechpartner. Verantwortung wird hin- und hergeschoben und weitergereicht. Erst mit der Einführung von Studentenparlamenten haben die Hochschulen wieder studentische Ansprechpartner, die sich auch so nennen können.

    Beim Studentenparlament geht es um Mitbestimmung in allen Angelegenheiten der Studenten, vor allem auch um die Verwendung der Studiengebühren-Kompensationsmittel. Das heißt, hier geht es um größere Summen und wichtige Entscheidungen, die alle Studenten unmittelbar betreffen. Deshalb ein demokratisch gewähltes Parlament mit klaren Zuständigkeiten und transparenten Entscheidungsprozessen! Gerade in Zeiten von Bachelor und Master, in denen sich die Studenten kürzer an einer Hochschule aufhalten, desto wichtiger sind klare, transparente Verfahren der Mitbestimmung! Bis ein Student herausgefunden hat, in welchem Zirkel nach welchen ungeschriebenen Gesetzen was wie entschieden wird, ist er oft schon andernorts.

    Wie das Studentenparlament funktioniert

    Gesetzentwurf zum StudentenparlamentDer Gesetzentwurf spricht sich für eine Einführung von Studentenparlamenten als zentralem Mitbestimmungsorgan aus. Mit dem Studentenparlament erhalten wir Studenten ein Gremium, das die ausschließliche Plattform zu Diskussion über fachliche und hochschulpolitische Themen bietet. Beschlüsse werden in öffentlichen Sitzungen mehrheitlich getroffen. Die Beschlüsse des Studentenparlaments werden vom Allgemeinen Studentenausschuss umgesetzt, der uns Studenten nach außen vertritt und dem Studentenparlament gegenüber rechenschaftspflichtig ist. Der Gesetzentwurf spricht sich für eine klare institutionelle Trennung von Legislative (Studentenparlament) und Exekutive (Allgemeinen Studentenausschuss) aus. Der Allgemeine Studentenausschuss wird vom Studentenparlament gewählt, beauftragt und kontrolliert. So wird eine klare Aufteilung von Kompetenzen und Kontrolle erreicht.

    Das von uns Studierenden zu wählende Studentenparlament soll ausschließlich die fachlichen und hochschulpolitischen Belange der Studierenden wahrnehmen, den für die Umsetzung der Studentenparlamentsbeschlüsse zuständigen Allgemeinen Studentenausschuss sowie die Vertreter der Studierenden in fakultätsübergreifenden Gremien wählen und über die Verwendung von Studiengebühren oder Kompensationsmittel mitentscheiden. Durch eine gleichzeitige Änderung des Landeshochschulgebührengesetzes soll deren Verwendung zukünftig im Einvernehmen mit dem Studentenparlament erfolgen. Die dem Studentenparlament entsprechenden Aufgaben soll auf Ebene der Fakultät die Fachschaft wahrnehmen, die als studentischer Ausschuss des Fakultätsrats gebildet wird.

    Einführung von Studentenparlamenten – Jetzt!

    demokratische Wahlen | klare Zuständigkeiten | transparente Entscheidungen