LHG-BW zu Gast beim Kongress der Jungfreisinnigen Schweiz

jfs.gifVom 14.-16. März 2008 fand in Bellinzona im Tessin der Kongress der Jungfreisinnigen Schweiz (jfs), mit Beteiligung einer Delegation der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, statt, die der Einladung der Jungfreisinnigen zu einem Gegenbesuch gefolgt war, nachdem in der Vergangenheit bereits der damalige International Officer des jfs, Adrian Ineichen, an einem Seminar der LHG in Strasbourg teilgenommen hatte. Angereist waren neben dem Landesvorsitzenden Alexander Schopf, auch Schatzmeister Nicolas Marschall und Internetbeauftragter Markus Lochmann. Alexander Schopf hielt als erster Redner nach Krizia Genini, Präsidentin der Jungfreisinnigen Tessin, die den Kongress eröffnete, ein Grußwort, das über diesen Link in Schriftform heruntergeladen werden kann. Schopf ging auch auf die Abwanderung von circa 150.000 hochqualifizierten Deutschen pro Jahr und die fragwürdige Beschaffung der Bankdaten aus Liechtenstein ein:

„Unsere Schwarz-Rote Bundesregierung scheint jegliches Problem zu ignorieren und zu versuchen, mit dieser Liechtensteingeschichte von ihrer verfehlten Politik abzulenken.“

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Anlässlich des Kongresses wurde ein neuer Vorstand gewählt: Lena Schneller (ZH) wurde einstimmig als Präsidentin bestätigt, ebenso die beiden Vizepräsidenten, Adrian Michel (TG) und Philippe Nantermod (VS). Wiedergewählt wurden ebenso Stefano Rizzi (TI), Kassier, sowie die beiden Beisitzer Juliette Hotz (BE) und Simon Berther (GR). Neu als Beisitzer gewählt wurden Brenda Mäder (TG), Jenny Beeler (ZG) und Nicola Pini (TI). Als neuer International Officer wurde Alain Schreiner (ZH) gewählt, nachdem Adrian Ineichen nicht mehr antrat.

Anschliessend an den ordentlichen Teil des Kongresses fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Englisch: offizielle Landessprache in der Schweiz?“ statt. Es wurde angeregt über die Sprachenvielfalt in der Schweiz, das neue Sprachengesetz sowie über sprachliche Verständigungsschwierigkeiten in der Schweiz diskutiert, die sich auch beim Kongress selbst bemerkbar machten, da bei diesem Deutsch, Französisch, Italienisch und teilweise sogar Englisch gesprochen wurde. Alle waren sich einig, dass Englisch als offizielle Landessprache in der Schweiz nicht in Frage kommt. Vielmehr sollen die Sprachenkenntnisse in den Landessprachen vertieft werden.

Auch ein reichhaltiges Rahmenprogramm wurde angeboten: Dies bestehend aus einer Stadtführung durch Bellinzona mit Besichtigung der Burgen, welche seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, einer Fahrt nach Ascona, sowie einer Weinprobe in Mendrisio.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft, die hervorragende Stimmung, die unzähligen Gespräche mit Jungfreisinnigen und die Möglichkeit der Teilnahme an diesem großartigen Kongress bedanken!

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