LHG-BW zu Gast beim Kongress der Jungfreisinnigen Schweiz in Laax (Graubünden)

Vom 3. bis 5. April fand in Laax im Kanton Graubünden der Kongress der Jungfreisinnigen Schweiz (jfs), mit Beteiligung einer Delegation der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg, statt, die der Einladung der Jungfreisinnigen gefolgt war, nachdem in der Vergangenheit bereits der damalige International Officer des jfs, Adrian Ineichen, an einem Seminar der LHG in Strasbourg teilgenommen hatte, ebenso wie Fabian Krek beim Seminar in Salzburg im vergangenen Jahr. Angereist waren neben mir, Alexander Schopf, auch wieder unser Schatzmeister Nicolas Marschall. Wir waren die einzigen ausländischen Gäste gewesen. Und dann auch noch welche aus Deutschland. In Zeiten fragwürdiger Rhetorik von Seiten eines Peer Steinbrück oder eines Franz Müntefering gegenüber der Schweiz, ein wichtiger Moment, ein Grußwort zu halten und klarzustellen, dass wir Deutschen nicht Peer Steinbrück sind. Dies war zu unserer Freude glücklicherweise keine Neuigkeit für die Delegierten. Mein ohne Frage satirisch zu verstehendes Grußwort, das ich mit den Worten „Liebe Freunde, mein Name ist Peer Steinbrück.“ begonnen hatte, könnt ihr über diesen Link herunterladen. Hier ein Auszug zu eurem Amüsement:

jfs.gif„Geschenke haben wir auch wieder dabei: Streichholzschachteln. Bitte dies nicht als Aufforderung sehen, das deutsche Finanzministerium abzufackeln. Das dürfte die Bundestagswahl im September regeln.
Ich kandidiere selbst zum Bundestag. Und habe in zahlreichen Vorstellungen einen Satz öfters gebracht: “Meine Großväter waren beide Sozialdemokraten, meine Eltern beide bei den Konservativen und bei mir lief dann alles richtig.” Insofern besteht zumindest für die Enkel von Peer Steinbrück eine gewisse Hoffnung.“

Passend zu den Geschehnissen in Deutschland forderten die Jungfreisinnigen analog zur Schwarzen Liste für Steueroasen eine Schwarze Liste der Steuerhöllen. Darauf sollen sich Länder finden, die ihre Bürger mit derart hohen Steuern belasten, dass sie damit schon an den Grundrechten der Bürger ritzen.

v.l.n.r.: Alexander Schopf, Lena Schneller, Nicolas Marschall, Alain Schreiner Veränderungen gab es auch in der Zusammensetzung des Vorstands. Die Präsidentin, Lena Schneller (ZH) und Vizepräsident Philippe Nantermod (VS) wurden wiedergewählt. Der zweite Vizepräsident, Adrian Michel (TG), trat nicht wieder an. Ebenfalls erklärten Stafano Rizzi, Kassier (TI) und Juliette Hotz, Beisitzerin im Vorstand (BE), den Rücktritt. Neu gewählt sind als Vizepräsidentin Brenda Mäder (TG). Mit Michelle Nyffeler (BE) wurde eine neue Kassierin und mit Daniel Consuegra (BS) und Fabian Käslin (SH) weiterere Beisitzer in den Vorstand gewählt. Weiter wurden der International Officer, Alain Schreiner (ZH) sowie die weiteren Beisitzer Jenny Beeler (ZG), Matthieu Erb (NE), Samuel David (VD), Simon Berther (GR) und Nicola Pini (TI) im Amt bestätigt.

Der Kongress war aus unserer Sicht schlichtweg perfekt. Hervorragende Stimmung, unzählige Gespräche mit Jungfreisinnigen und vorallem das Knüpfen von Kontakten machten diesen Kongress zu etwas ganz großem. Vielen herzlichen Dank an die Jungfreisinnigen Schweiz für die Einladung und dieses Erlebnis! Damit ihr euch ein Bild machen könnt, hier Fotos auf flickr und der Link zu einem lesenswerten Bericht von Thomas Bigliel zum Kongress…

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