LHG-BW: Pressemitteilung | Große Erfolge für die Liberalen Hochschulgruppen bei den Hochschulwahlen


Große Erfolge für die Liberalen Hochschulgruppen bei den Hochschulwahlen

(Baden-Württemberg) Im Juni haben an mehreren Hochschulen in Baden-Württemberg Wahlen zu Studierendenvertretungen stattgefunden. Die Liberalen Hochschulgruppen haben in diesem Jahr starke Wahlkämpfe absolviert, was sich in vielen guten Ergebnissen widerspiegelt.

So hat die LHG Mannheim bei den Wahlen zum Studierendenparlament schon am 20. Mai 2015 ihre bisherigen drei Sitze verteidigen können. Die LHG Konstanz hat bei den Uniwahlen am 9. und 10. Juni 2015 über 11 % eingefahren, was ihnen drei Sitze im Studierendenparlament sichert. Die Karlsruher LHG konnte mit ihren 6,7 % einen Sitz dazu gewinnen. So wird die LHG Karlsruhe in Zukunft zwei Sitze inne haben. Die LHG Heidelberg konnte 7,4 % erreichen und hat somit einen Sitz im Studierendenparlament. Die LHG Freiburg kam am 30. Juni 2015 zwar nur 5,92 %, hat aber somit den Sitz vom Vorjahr verteidigt. Zudem konnten sich die Freiburger durch die gemeinsame Senatsliste mit dem RCDS einen Senatsplatz sichern. Die LHG Tübingen erreichte bei den Uniwahlen am 30. Juni und 1. Juli 16,52 %, und somit das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Somit werden die Tübinger Liberalen in Zukunft mit drei Sitzen im Studierendenrat vertreten sein.

Der Landesvorsitzende Tilman Schmeller zeigte sich erfreut:

„Diese Ergebnisse sind Zeugnis des Engagements, das in den Liberalen Hochschulgruppen in Baden-Württemberg täglich geleistet wird.“

Einladung zur Veranstaltung: „Umkehrung des Klimawandels durch Verbrennung? Chemical Looping Combustion als Weg zur Stromerzeugung!“ mit Alexander Schopf

Zum Vergrößern anklicken!Mittwoch, 17. Dezember 2014
19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Uni Konstanz, Raum A 701
Universitätsstraße 10
78457 Konstanz

Liberale Hochschulgruppe Konstanz, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Liberale Hochschulgruppen Baden-Württemberg laden ein zum Vortrag an der Universität Konstanz mit Alexander Schopf, dem Ehrenvorsitzenden der LHG-BW, der über sein Promotionsthema sprechen wird.

Hier geht´s zur Veranstaltung auf Facebook: Gleich anmelden!

Die Einhaltung des ausgegebenen klimapolitischen „2-Grad-Ziels“ bei der Erderwärmung erscheint zunehmend fraglich. Windkraft und Photovoltaik stellen keine global tragfähige Antwort auf die Lösung der Energieproblematik und zum Schutz des Klimas dar.

Chemical Looping Combustion (CLC) ist ein neuartiges Verbrennungsverfahren zur Stromerzeugung, das einen Lösungsweg für die CO2-Problematik aufzeigt. Der Referent promoviert über mineralogische Fragestellungen bei CLC und möchte eine Möglichkeit aufzeigen, wie es gelingen könnte, mittels dieses innovativen Verfahrens den Klimawandel aufzuhalten oder möglicherweise wieder umzukehren.

Begrüßung:
Maximilian Schrumpf,
Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Konstanz

Vortrag:
„Umkehrung des Klimawandels durch Verbrennung – Chemical Looping Combustion als Weg zur Stromerzeugung!“
Dipl.-Mineraloge Alexander Schopf,
Universität Stuttgart

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen. Im Anschluss wird ein Imbiss gereicht.

Über 200 Gäste beim Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Lars Feld an der Uni Konstanz

Veranstaltung mit Prof. Dr. Lars Feld

Veranstaltung mit Prof. Dr. Lars Feld“

Vortragsabend mit Prof. Dr. Lars Feld an der Uni Konstanz

Am Mittwoch, den 12. Juni 2013, besuchte Prof. Dr. Lars Feld – Wirtschaftsweiser und Berater der Bundesregierung – aus Freiburg, die Universität Konstanz. Eingeladen wurde er von der LHG Konstanz, dem Landesverband Liberaler Hochschulgruppen, der Reinhold-Maier-Stiftung und vom örtlichen Hayek-Club. Sein Vortrag „Europa im Würgegriff – Verschuldung in Deutschland und der EU als Problem der Generationengerechtigkeit“ begeisterte mehr als 200 studentische und externe Besucher in einem der größten Hörsäle.

Nils H. Ullrich und Prof. Dr. Lars Feld

Nils H. Ullrich und Prof. Dr. Lars Feld

In seinem Vortrag sprach Herr Prof. Dr. Feld vom Verschuldungsproblem Deutschlands, insbesondere der jährlichen, strukturellen Neuverschuldung – nicht auf der starken Einnahmenseite, sondern vielmehr auf der Ausgabenseite. Es bestehe eine massive Dringlichkeit zu konsolidieren, auf der anderen Seite aber auf Steuererhöhung zu verzichten, da diese die Wirtschaft abwürgen würden. Erste Ansatzpunkte könnten seiner Meinung nach Kürzungen im Etat für Bildung und für Arbeit und Soziales sein: Die massiven Schülerrückgänge in den vergangenen und in den zukünftigen Jahren würden dies ermöglichen. Zudem sei die arbeitende Bevölkerung dazu angehalten, auch über das Renteneintrittsalter von aktuell 65 bzw. 67 Jahren hinaus erwerbstätig zu sein. Nur so könne gewährleistet werden, dass sich der entstehende Generationenkonflikt entspanne.

Auf der föderalen Ebene bemängelte Prof. Dr. Feld das falsche Anreizproblem, welches sich durch die erst 2020 eintretende Schuldenbremse für die Bundesländer ergebe. Bis zu diesem Zeitpunkt würde es „technisch belohnt“, seine Defizitziele nicht einzuhalten, um dann im neu verhandelten Länderfinanzausgleich beste Konditionen herauszuschlagen. Im Anschluss an seinen Vortrag nahm sich der Referent dankenswerter Weise noch eine Stunde Zeit, um die vielen kontroversen Fragen der Zuhörenden zu beantworten. Vor allem seine Thesen zum europäischen Fiskalpakt und zur Rentenentwicklung sorgten für reichlich Gesprächsstoff.

Die Liberale Hochschulgruppe bewertet diesen Abend mehr als gelungen und freut sich, dass so viele Studenten – trotz der anstehenden Klausurphase – Zeit und Interesse mitbringen konnten, um sich diesem gesellschaftspolitisch so wichtigen Thema anzunähern.

Nils H. Ullrich