Semesterstart

Die Liberale Hochschulgruppe Freiburg wünscht allen Studies einen guten Start in das Semester. Für die liberale Sache verspricht es ein interessanter Herbst zu werden, wie Simon Hartmann (Vorsitzender), verdeutlicht:

“Wir werden in diesem Semester daran arbeiten, das Eramus-Programm zu stärken. Wir wollen, in den neuen Strukturen der Studievertretung demokratische Strukturen aufbauen. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass die Finanzen der Studievertretung sparsam und effizient eingesetzt werden”

Neben der hochschulpolitischen Arbeit will die LHG dieses Semester verstärkt Vorträge zum Liberalismus organisieren. Interessante Personen aus Wissenschaft und Politik werden aus ihrem jeweiligen Spezialgebiet die verschiedenen Traditionen der Freiheit beleuchten.

Auf dem Markt der Möglichkeiten am 18. Oktober wird die LHG über ihre liberale Agenda informieren. Die ersten öffentlichen Sitzungen finden jeweils am 22. Oktober und am 05. November um 20:00 st statt. Treffpunkt ist der Petershofkeller. Interessierte Studies sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.

Der aktuelle Fyler findest du hier:

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Neuer Vorstand gewählt

Simon Hartmann (Geschichte und Politik) wurde von der Liberalen Hochschulgruppe zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ihm stehen Dominic Demand (Hydrologie) als Stellvertreter und Hendrik Jandel (VWL) als Schatzmeister zur Seite.

 Simon: “Wir werden uns im nächsten Jahr vor allem auf zwei Dinge konzentrieren. Erstens werden wir uns im StuRa als kompromissbereite Kraft etablieren und immer wieder eigene Initiativen einbringen: Etwa zum Eramusprogramm, zur Geschäftsordnung und zum Finanzplan. Zum anderen werden wir die LHG umwandeln von einer programmatischen Vollpartei hin zu einer Organisation, die wieder verstärkt auf politische Bildung und Einzel-Kampagnen wert legt.”

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Vielfalt der Studentenverbindungen

Am 06. Dezember haben wir ein Forum Liberal über “Turnerschaften, Studentenverbindungen und Burschenschaften” organisiert. Das Forum war unsere Antwort auf die verbindungskritische Veranstaltung des u-asta, die sich neben einem missliches Krisenmanagement vor allem durch das Bedienen von festgefahrenen Vorurteilen auszeichnete.

Für das Forum konnten wir Frauke Meier gewinnen, die als Vorstandsmitglied des Akademischen Turnerschaft Cheruscia-Burgund zu Freiburg einen hervorragenden Forum Liberal LogoEinblick in die Welt der Studentenverbindungen vermitteln konnte. Frauke ging zunächst auf die Unterschiede zwischen Burschenschaft, Corps, Landsmannschaften und Turnverbindungen ein und zeichnete jeweils deren historischen und organisatorischen Besonderheiten nach. Darüber hinaus berichtete Frauke ausführlich und anschaulich über ihre eigenen Erfahrungen in den Turnverbindungen. Ergänzt wurden Fraukes Ausführungen von unserem Programmatiker Simon Hartmann. Er konzentrierte sich auf einen Streit, der im Dachverein der Deutschen Burschenschaft geführt wird, und um die Frage kreist, ob Mitglieder mit Einwanderungsgeschichte im Verband bleiben dürfen. 

Die sich anschließende Diskussion verlief besonders anregend, da auch ein Ex-Burschenschaftler anwesend war. Als die Veranstaltung nach zwei Stunden beendet werden musste, zog Simon ein positives Resümee: “Zwar mag es, wie in jeder gesellschaftlichen Organisation auch, bei den Studentenverbindungen verblendete Radikal geben. Doch diese Leute werden wohl am besten widerlegt, wenn differenziert und treffsicher argumentiert wird. Dass Verbindungsleute immer betrunken, chauvinistisch und rechtsradikal sind, hat das heutige Forum jedenfalls trefflich widerlegt.” Frauke: “Ich freue mich besonders, dass ich einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Verbindungskultur geben konnte. Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Personen mit unserer Organisation genauer auseinandersetzen.”

Weiterführende Informationen:

  • ATV Cheruscia-Burgund – Homepage der hiesigen Turnverbindung
  • Deutschland Radio: Reportage “Eine Frage des Deutschseins“, 2011. – eine ausführliche Reportage des öffentlich-rechtlichen Radios über den Streit zwischen demokratischen und rechtsradikalen Studentenverbindungen im Bundesverband der Deutschen Burschenschaft.

Libertarismus in Europa

Forum Liberal LogoAm 08. November haben wir unser zweites Forum Liberal abgehalten. Dieses Mal stand der Europaverein “European Students for Liberty”, der sich dem Libertarismus verschrieben hat, auf dem Programm. Das Thema war von besonderer Aktualität, weil uns der Verein einerseits zur Mitgliedschaft eingeladen hat, anderseits weil in den letzten Monaten immer wieder Zweifel an dessen Seriösität vorgebracht worden waren.

In seinem Impulsreferat skkizzierte unser Programmatiker Simon Hartmann zunächst die Leitlinien des Libertarismus, ging anschließend näher auf die Ziele und Strukturen der “European Students” ein und beleuchtete die Schwierigkeiten, die der Landesverband im Jahre 2007 mit der Libertären Hochschulgruppe Konstanz gehabt hatte.

Logo SFLDie anschließende Diskussion war intensiv und durchaus kontrovers. Es wurden nicht nur die Vor- und Nachteile einer möglichen Mitgliedschaft erörtert. Die Debatte drehte sich auch um nicht weniger als die philosophischen Grundlagen des politischen Liberalismus in Deutschland.

Simon freute sich sehr über den Verlauf des Forums: ” Es ist uns auch dieses Mal gelungen, eine Diskussion zu versachlichen und im besten Sinne aufzuklären. Das Forum Liberal hat sich etabliert und wird auch weiterhin für unsere programmatische Arbeit wertvolle Dienste leisten.” Der Antrag, den European Students beizutreten, wird auf der nächsten programmatischen Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt.

Weiterführende Informationen: