Grün-rote Hochschulpolitik lässt viele Fragen offen

pm-logo-2.jpgDie Liberale Hochschulgruppe Heidelberg sieht im vereinbarten Koalitionsvertrag der grün-roten Regierung Chancen und Gefahren für die Hochschulpolitik. Diese zu artikulieren und vor Problemen zu warnen, setzt sich die Hochschulgruppe zur Aufgabe. Ihr Vorsitzender Daniel Broschmann (Medizin, 24) dazu: „Es geht schließlich primär darum, dass Studenten und Lehrenden unnötige Bürden und Belastungen erspart bleiben.“ Kritisch sieht die LHG Heidelberg in erster Linie die Einführung der Verfassten Studentenschaft und die Abschaffung der Studiengebühren. Beide hochschulpolitischen Kardinal-Projekte der grün-roten Koalition hätten dabei nicht nur die augenscheinlich positive Seite, die sie suggerieren. Weiterlesen

Einladung zur Veranstaltung zum Thema “Willensfreiheit – eine Illusion?” an der Uni Heidelberg

willensfreiheit_plakat.pngLHG Heidelberg, Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und die Reinhold-Maier-Stiftung laden ein zur Veranstaltung “Willensfreiheit – eine Illusion?”, an der Universität Heidelberg, Hörsaal 14, 2. OG, Neue Universität, Universitätsplatz, 69117 Heidelberg, am Dienstag, den 25. Januar 2011 um 18.30 Uhr mit folgenden Referenten:

  • Prof. Dr. med. Andreas Draguhn
  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs
  • Prof. Dr. Hans J. Markowitsch
  • Seit Jahrtausenden stellen sich Menschen die Frage: Sind wir frei in unserem Denken und Handeln oder werden wir von Göttern oder dem Schicksal darin manipuliert. Da die Götter unseres Jahrhunderts Naturgesetze heißen, ist der Diskurs seit Kurzem neu entbrannt. Was können neuste neurobiologische Erkenntnisse tatsächlich über das Problem der Willensfreiheit aussagen? Muss unser Strafrecht geändert werden? Braucht man in Zukunft Hirnscanner im Gerichtssaal? Und lassen sich Morde in Zukunft durch neurowissenschaftliche Methoden vermeiden?

    Prof. Hans Markowitsch, Neurowissenschaftler an der Uni Bielefeld, ist mit Büchern wie TATORT GEHIRN federführend an der Willensfreiheits-Debatte beteiligt. Er vertritt die Position, dass die Neurobiologie menschliches Verhalten erklären kann und unsere Willensfreiheit nicht viel mehr ist als ein schöner Schein. Eine andere Position vertritt der Heidelberger Psychiater und Philosoph Prof. Thomas Fuchs in seinem Buch DAS GEHIRN – EIN BEZIEHUNGSORGAN: „Die Bestimmtheit von Prozessen des Überlegens, Wertens, Vorziehens und Entscheidens lässt sich nicht vollständig auf physikalisch-chemische Gesetzmäßigkeiten reduzieren.“ Auch Prof. Andreas Draguhn, Neurophysiologe an der Uni Heidelberg, ist seit Jahren an der Diskussion in der wissenschaftlichen Fachwelt beteiligt. Das Sujet des Abends verspricht auf jeden Fall eine kontroverse Podiumsdiskussion.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen.

    Veranstaltung zum Thema “Willensfreiheit – eine Illusion?” an der Uni Heidelberg

    25.01.2011
    18:30bis20:30

    LHG Heidelberg, Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und die Reinhold-Maier-Stiftung laden ein zur Veranstaltung “Willensfreiheit – eine Illusion?”, an der Universität Heidelberg, Hörsaal 14, 2. OG, Neue Universität, Universitätsplatz, 69117 Heidelberg, am Dienstag, den 25. Januar 2011 um 18.30 Uhr mit folgenden Referenten:

  • Prof. Dr. med. Andreas Draguhn
  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs
  • Prof. Dr. Hans J. Markowitsch
  • Seit Jahrtausenden stellen sich Menschen die Frage: Sind wir frei in unserem Denken und Handeln oder werden wir von Göttern oder dem Schicksal darin manipuliert. Da die Götter unseres Jahrhunderts Naturgesetze heißen, ist der Diskurs seit Kurzem neu entbrannt.willensfreiheit_plakat.png Was können neuste neurobiologische Erkenntnisse tatsächlich über das Problem der Willensfreiheit aussagen? Muss unser Strafrecht geändert werden? Braucht man in Zukunft Hirnscanner im Gerichtssaal? Und lassen sich Morde in Zukunft durch neurowissenschaftliche Methoden vermeiden?

    Prof. Hans Markowitsch, Neurowissenschaftler an der Uni Bielefeld, ist mit Büchern wie TATORT GEHIRN federführend an der Willensfreiheits-Debatte beteiligt. Er vertritt die Position, dass die Neurobiologie menschliches Verhalten erklären kann und unsere Willensfreiheit nicht viel mehr ist als ein schöner Schein. Eine andere Position vertritt der Heidelberger Psychiater und Philosoph Prof. Thomas Fuchs in seinem Buch DAS GEHIRN – EIN BEZIEHUNGSORGAN: „Die Bestimmtheit von Prozessen des Überlegens, Wertens, Vorziehens und Entscheidens lässt sich nicht vollständig auf physikalisch-chemische Gesetzmäßigkeiten reduzieren.“ Auch Prof. Andreas Draguhn, Neurophysiologe an der Uni Heidelberg, ist seit Jahren an der Diskussion in der wissenschaftlichen Fachwelt beteiligt. Das Sujet des Abends verspricht auf jeden Fall eine kontroverse Podiumsdiskussion.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen.


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    Willkommen in Heidelberg!

    uni_heidelberg_12.jpgLieber Erstsemestler – wir begrüßen Dich herzlich in Heidelberg und wünschen Dir einen erfolgreichen Studienstart! Beim Erstsemestertag am 11.10. im Foyer des Hörsaalgebäudes der Chemie (INF 252) werden wir mit einem Stand vertreten sein und Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Vorbereitet haben wir unter anderem einen Erstsemester-Almanach, indem wir Tipps à la “Wo ist der Espresso am Günstigsten?” und “In welchem Club kann man am besten abrocken?” aufbereitet haben.  Wenn Du Lust hast, Dich bei uns zu engagieren – wir treffen uns zum Jour fixe am Dienstag, dem 12.10., ab 20 Uhr im Marstall!

    Startschuss nach der Sommerpause

    hd1.jpgNachdem das Landesseminar der baden-württembergischen LHG in Heidelberg vom 3.-5. August an der Schiller International University stattgefunden hat, starten auch wir wieder aus unserer Sommerpause. Am Dienstag, dem 7.09. und 28.09. werden wir uns ab 20 Uhr zum Jour fixe im Marstall treffen. Dabei gibt es jede Menge zu besprechen: Wie können wir studentische Forderungen in den Gremien besser umsetzen?  Was für Vorträge kann man in unserer Reihe “Facetten der Freiheit” organisieren? Und wie können wir es schaffen, dass noch mehr Studenten sich an der Hochschulpolitik beteiligen? Wenn auch Du Interesse hast, Dich zu engagieren oder über freiheitliche Ideen zu sprechen, dann besuch uns doch einfach oder schicke uns eine Email an daniel.broschmann[at]lhg-heidelberg.de!  

    Wir sind LHG des Jahres

    gruppe2.jpglhg-des-jahres.jpg

    Bei der diesjährigen Verleihung des Titels “LHG des Jahres” am Rande der BMV Liberaler Hochschulgruppen in Köln entschied sich die Jury für den Heidelberger Verband. Dabei wurde von den Juroren betont, dass gerade das starke Engagement der Gruppe und die Thematisierung des Facettenreichtums liberaler Ideen zur Entscheidung geführt hätten. Der Titel wird jedes Jahr vom Verband liberaler Akademiker (VLA), dem Ehemaligenverein Liberaler Hochschulgruppen, an die LHG mit der besten Präsentation und dem besten Konzept vergeben. 

    John Locke bei “Autoren der Freiheit” am 8. Juni

    john-locke.jpgAm kommenden Dienstag werden wir uns mit einem Klassiker des Liberalismus beschäftigen: John Locke und seiner “Zweite Abhandlung über die Regierung”. In diesem Werk proklamiert Locke, dass eine Regierung nur legitim wäre, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzen und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum beschützen würde. Wären diese Bedingungen nicht erfüllt, hätten die Untertanen ein Recht auf Widerstand gegen die Regierenden. Der englische Philosoph zählte mit George Berkely und David Hume zum Dreigestirn der britischen Aufklärung und war, indem er durch seine empiristische Philosophie starken Einfluss auf die amerikanische und französische Verfassung ausübte, einer der Vordenker liberaler Rechtsstaaten. Wir treffen uns um 20 Uhr im Stadtgarten – Interessierte sind wie immer herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.