Der ruprecht bekennt Farbe im Wahlkampf

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Durch das Abdrucken zweier Wahlanzeigen von „Bündnis 90/Die Grünen“ in seiner Mai-Ausgabe hat der ruprecht sich von seinem Status als unabhängige Studentenzeitung verabschiedet. Wahlwerbung ist durch das Neutralitätsgebot in universitären Räumlichkeiten verboten und gehört genauso wenig in eine Studentenzeitung.

Erstaunlich ist hierbei, dass der ruprecht selbst auf seiner Homepage angibt, neutral zu sein: „Der ruprecht versteht sich als unabhängige Zeitung, die sich keiner Gruppierung oder Weltanschauung verpflichtet fühlt.“ Leider ist dies an dieser Stelle nicht mehr als eine leere Phrase.

Wir fordern den ruprecht dazu auf, sich an seinen eigenen Maßstäben zu messen und die Wahlwerbung zumindest aus seiner Onlineausgabe zu streichen.

Stellungnahme zum Semesterticket

Der Vertrag mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zum Semesterticket endet nach dem Sommersemester 2014.

Das VRN-Semesterticket finanziert sich über das s. g. Zweikomponentenmodell: Alle Studierenden zahlen zusammen mit den Semestergebühren einen Sockelbetrag (seit WS10/11 17,50 €). So kann sich jeder Studierende jedes Semester neu entscheiden, ob er/sie das Semesterticket kaufen will (im SS14 für 145 €), oder nicht.
Darüberhinaus zahlt jeder Studierende nicht nur den Sockelbetrag, sondern auch noch einen Betrag für die s. g. Abend- & Wochenendregelung, damit alle Studis, die kein optionales Ticket erwerben, mit ihrem Studiausweis montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig in der Großwabe Heidelberg mit dem ÖPNV fahren können (seit 2004 unverändert 5 €).

Das aktuelle Vertragsangebot des VRN, über das vom 06. – 08. Mai in einer Urabstimmung entschieden wird, sieht eine Erhöhung des Sockelbetrags um 3,30 € (von 17,50 € auf 20,80 €) und einen fixen Preisanstieg des optionalen Tickets von 4,50 € p.a. vor.
Diese Preissteigerungen entsprechen über die nächste Vertragslaufzeit von 5 Jahren einem mittleren jährlichen Preisanstieg von 2,9 %. Dies entspricht der realen Kostensteigerungsrate, der der VRN entgegen sieht und ist daher für beide Seiten vertretbar.

Das Angebot der verbundweiten Abend- und Wochenendregelung für 19,50 € (statt 5 €) ist unserer Meinung nach viel zu teuer. Daher distanzieren wir als LHG uns ganz deutlich von diesem schlechten Angebot.

Informationen zum Semesterticket

Der aktuelle Vertrag mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zum Semesterticket endet nach dem Sommersemester 2014, sodass die vom StuRa gewählten Verkehrsreferenten  und die Mitglieder der AG Semesterticket sowie Vertreter des StuPa der PH Heidelberg mit dem VRN in Kontakt sind, um möglichst gute Vertragsbedingungen für die nächste Vertragslaufzeit auszuhandeln.

Das VRN-Semesterticket finanziert sich über das s. g. Zweikomponentenmodell: Alle Studierenden zahlen zusammen mit den Semestergebühren einen Sockelbetrag. Die einzige Leistung des Sockelbetrags ist, dass der VRN auch tatsächlich ein optionales Semesterticket anbietet. So kann sich jeder jedes Semester neu entscheiden, ob er/sie das Semesterticket kaufen will, oder nicht.
Darüberhinaus zahlt jeder Studierende nicht nur den Sockelbetrag, sondern auch noch einen Betrag für die s. g. Abend- & Wochenendregelung, damit alle Studis, die kein optionales Ticket erwerben, mit ihrem Studiausweis montags bis freitags ab 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig umsonst in der Großwabe Heidelberg mit dem ÖPNV fahren können.

Preis des optionalen Tickets im SS14: 145 €
Preis der Abend- & Wochenendregleung (seit 2004 unverändert): 5 €
Sockelbetrag (seit WS10/11): 17,50 €

Bereits im September 2013 hatte der VRN ein Vertragsangebot vorgelegt (siehe unten), das eine Erhöhung des Sockelbetrags um 3,30 € vorsieht und eine Preiserhöhung des optionalen Tickets zu jedem Wintersemester um bis zu 8 € erlaubt. Damit könnte der optionale Ticketpreis zum WS18/19 bei 185 € liegen.
Jetzt sind die Verhandlungen abgeschlossen und wir wollen Euch vorstellen, was die 4 Konsolidierungsgespräche mit dem VRN, 3 Radiointerviews mit Radio Regenbogen und 15 Pressemitteilungen des Verkehrsreferats bewirken konnten… Weiterlesen