Zu den Ausschreitungen bei der Bildungsdemo: Dialog statt Gewalt

Nach der gestrigen Demonstration von  ca. 4000 friedlichen Studenten im Rahmen des Bildungsstreiks kam es zu Eskalationen und Gewalt zwischen gewaltbereiten Studierenden und der Polizei. Es wurden Demonstranten festgenommen, Tränengas und Schlagstöcke wurden eingesetzt.

Von der Liberalen Hochschulgruppe Hohenheim (LHG Hohenheim) war dies im Vorhinein befürchtet worden. Dazu Michael Ungerer, Vorsitzender der LHG Hohenheim: „Bei einer von linksextremen Gruppen mitorganisierten Demonstration muss es ja zwangsläufig zu Gewalteskalationen kommen. Dieser linke Haufen fühlt sich nur mit Gewalt richtig wohl.“

Schon an der Liste der beteiligten Gruppen (u.a. MLPD, Antifa und Linksjugend Solid) war abzusehen, dass es zu Eskalationen kommen könnte. Viele linke Gruppierungen stehen leider nicht für den friedlichen Dialog sondern für Durchsetzung absurder Forderungen mit Mitteln der Gewalt.

Die LHG Hohenheim fordert angesichts der Ausschreitungen den politischen Dialog fortzuführen.

„Mit Demos die in Auseinandersetzungen enden erreicht man nichts, man schädigt höchstens das Ansehen der Studierenden in der Öffentlichkeit. Der richtige Weg kann nur über den Dialog mit der Politik gehen.“, so Ungerer.

Die LHG Hohenheim fordert daher eine Bundesbildungskonferenz in der die Politik und Studierende über die Probleme in der Hochschulpolitik diskutieren können!

„Nur so kommen wir langfristig auf den richtigen Weg in der Bildungspolitik. Dialog statt Konfrontation muss das Motto lauten!“, fasst Ungerer zusammen.

Über die Probleme im Hochschulsystem herrscht breiter Konsens unter den Studierenden: Schlecht eingesetzte Studiengebühren, ein verschulter Bachelor, überfüllte Hörsäle. Die Themen sind vielfältig. Ungerer weiter: „Darüber muss endlich mit den Verantwortlichen gesprochen werden und zwar lieber sofort als später!“

Pressemitteilung zum Bildungsstreik an der Uni Hohenheim

Liberale Hochschulgruppe Hohenheim: Wo ist der Bildungsstreik?!

„Heiße Luft und nichts dahinter!“ So Michael Ungerer (24) Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Hohenheim (LHG Hohenheim) zum Bildungsstreik an der Universität Hohenheim.

Nach dem Aufruf des Aktionsbündnisses zum Aktionstag waren auch an der Universität Hohenheim Proteste und Hörsaalbesetzungen befürchtet worden.

Doch die aktuellen Entwicklungen zeigen einen krassen Dissens zwischen dem Aufruf des Bündnisses und dem Verhalten der Studierenden. Michael Ungerer: „Ein Tag wie jeder andere!“ Keine Demos, keine Hörsaalbesetzungen, keine Unterstützung in der Studierendenschaft, der Arbeitskreis Bildung (AK Bildung) der Universität, der offen zur Beteiligung auf der Webseite des Bildungsstreiks aufruft, erscheint hilflos und verzweifelt.

Michael Ungerer weiter: „ Lasst uns den Dialog mit den Verantwortlichen weiterführen! Eine Bundesbildungskonferenz muss kommen!“

Zur angekündigten Großdemonstration am Samstag in der Stuttgarter Innenstadt erwartet die LHG Hohenheim nur einige linke Aktivisten und keine Beteiligungen aus der Mitte der Studierendenschaft! Michael Ungerer: „ Die Themen werden zu sehr politisiert und miteinander vermischt! Man kann doch nicht Mindestlöhne, Stuttgart 21 und Bildungspolitik in einen Topf werfen!“ Michael Ungerer weiter: „ Ein Signal, dass auf die offenkundigen Missstände in der Bildungslandschaft hinweist wird so leider nicht gesetzt werden können!“

Pressemitteilung zum Bildungsstreik

Liberale Hochschulgruppe Hohenheim: Hörsaalbesetzungen kosten Bildung

 „Die Lehre muss Vorrang haben, das ist nicht hinnehmbar!“ So Michael Ungerer (24) Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe Hohenheim (LHG Hohenheim). Lehrinhalte der ausgefallenen Vorlesungen können nur mit zusätzlichen Belastungen von Studenten und Verantwortlichen aufgeholt werden. Konkret bedeutet dies zusätzliche Vorlesungen und erhöhten Lernaufwand.

 Für die LHG Hohenheim sind die Aussagen des Rektors Hans-Peter Liebig der Universität Hohenheim inakzeptabel. Der Rektor zugleich Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz hatte in den Medien mit Hörsaalbesetzungen sympathisiert.

 Die LHG Hohenheim fordert eine Bundesbildungskonferenz auf der die Defizite des Bologna-Prozesses Hauptthema sein sollten. Hörsaalbesetzungen sind für die LHG Hohenheim nur als allerletztes Mittel und entpolitisiert akzeptierbar. In Stuttgart ruft unter anderem die Linke Hochschulgruppe zum Streiken auf, diese lehnt auf Ihrer Webseite offen das System der sozialen Marktwirtschaft ab.

 Die gefilterten Forderungen der Bildungsstreikenden unterstützt die LHG Hohenheim mit Nachdruck. Michael Ungerer weiter: „Geld fehlt schon seit Jahren an allen Ecken und Enden, überforderte Professoren und Hörsaalüberfüllungen sind die Folge!“

 Der Vorstand der LHG Hohenheim wird am Aktionstag am Dienstag geschlossen in die Vorlesungen gehen.

Einladung zum LHG-Stammtisch!

29.11.2009
15:00bis18:00

Liebe Freunde,

ich möchte euch hiermit den nächsten Termin für den Stammtisch mitteilen. Die LHGs Stuttgart, Hohenheim und Ludwigsburg treffen sich am Sonntag, den 29. November 2009 um 15 Uhr im Café Félix – Robert-Bosch-Platz 1, Bosch-Areal, 70174 Stuttgart, Stadtbahn-Haltestelle Berliner Platz (Liederhalle).

Ich bitte um Verbreitung dieses Termins, für den Fall, dass euch noch jemand einfällt, der gerne auch kommen möchte.

Interessenten sind natürlich wie immer herzlichst willkommen!Region Stuttgart

Mit herzlichen Grüßen verbleibe ich
Euer Michael Ungerer

Link: Anfahrtsskizze zum Café Félix…

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