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Die LHG-Hohenheim bedauert, dass der AstA in diesem Semester keine Vollversammlung mehr abhalten wird.

„Schade das unsere guten Ideen nicht mehr zur Sprache kommen können“ findet Michael Ungerer, Vorsitzender der LHG-Hohenheim.

 Unterdessen fragt sich die LHG-Hohenheim, ob denn schon die Ideen der letzten Vollversammlung umgesetzt wurden. Michael Ungerer weiter: „Uns ist hierzu noch nichts bekannt!“

 Die LHG-Hohenheim ist indessen weiter aktiv und setzt sich für die Umsetzung Ihrer Ideen ein. So konnten wir unseren Antrag zur Abschaffung einer Höchststudiendauer von Bachelor und Master,  bei der Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen im Januar bei wenigen Gegenstimmen durchsetzen, so dass die berechtigte Hoffnung besteht, dass dieser bald in ein Gesetz eingehen wird.

 Die LHG-Hohenheim hofft darum, dass im nächsten Semester wieder mehr den Studenten Gehör geschenkt wird, anstatt die hochschulpolitische Energie in die Organisation von TMS-Festen zu stecken.

LHG-BW: Veranstaltung mit Prof. Jörg Menno HarmsBei seinem Vortrag an der Universität Hohenheim am Mittwoch, den 20. Januar 2010 rief Prof. Jörg Meno Harms, Aufsichtsratsvorsitzender der Hewlett-Packard Deutschland GmbH, dazu auf, eine innovationsfreudige Kultur in Deutschland wieder zu entdecken. Am Beispiel der Hewlett-Packard GmbH, welcher Harms elf Jahre lang vor stand und seit 2002 Aufsichtsratsvorsitzender derselben ist, zeigte er auf, wie ein global agierendes Unternehmen sich ständig neu erfinden und dynamisch bleiben muss, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Dieses positive Beispiel gilt es auch auf die Gesellschaft zu übertragen, so Harms. Veränderungen können mit unangenehmen Einschnitten verbunden sein, dennoch sollten diese Einschnitte nicht daran hindern, Veränderungen voranzutreiben.

Im vollen Hörsaal 35 warnte Harms zudem vor einer weiteren Überschuldung des Staates und der damit verbundenen Konsequenzen hinsichtlich der Möglichkeiten der Investitionen in die Aus- und Weiterbildung. Deutschland könne es sich nicht erlauben, auf Kosten zukünftiger Generationen dauerhaft Schulden zu machen.

„Wir freuen uns, einen so hochkarätigen Referenten bei uns gehabt haben zu dürfen. Dieser Vortrag soll den Auftakt für weitere Veranstaltungen in den kommenden Semestern darstellen.“, so Michael Ungerer, Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe an der Universität Hohenheim.

 

Bei der heutigen vom AstA einberufen Vollversammlung war die LHG Hohenheim ebenfalls anwesend. Die LHG diskutierte fleißig mit und brachte eigene Forderungen ein. Leider wurden unsere und auch die in der Diskussion herausgearbeiteten sinnvollen Ergänzungen und Kompromisse durch ein Abstimmen über bloße Überschriften zunichte gemacht (Unsere ausformulierten Forderungen findet ihr untenstehend).

Die LHG Hohenheim fordert daher alle Verantwortlichen auf bei eventuellen weiteren Veranstaltungen dieser Art gleiche Anträge zusammenfassen; nur so können auch Meinungen aus den Diskussionen eingehen und abgestimmt werden. Zudem sollte über ausformulierte Anträge und nicht über bloße Überschriften abgestimmt werden. Hier war heute unserer Meinung nach eine deutliche Diskrepanz zwischen den Überschriften und dem wahren Inhalt der Anträge zu spüren.

Zur nächsten geplanten Vollversammlung am 14. Januar 2010 erwartet die LHG Hohenheim daher eine bessere Umsetzung von demokratischen Diskussionsgrundsätzen.

Zudem fordern wir eine Urabstimmung der Studierenden über in der eventuelle Durchsetzungsmaßnahmen (z.B. über Hörsaalbesetzungen). Bei der heutigen „Vollversammlung“ waren mit knapp über 200 Studierenden gerade mal ca.2,5% aller Hohenheimer Studierenden anwesend, dies stellt für uns noch keine ausreichende Basis für solch weitreichende Maßnahmen dar.

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