Erstellt am 25.05.2011 von Michael Ungerer
(Stuttgart – 18. Mai 2011) Ob ihnen neben den aktuell grassierenden EHEC-Erregern auch gesundheitliche Gefahr aus dem Netz droht, wollten mehr als 50 Teilnehmer der Veranstaltung an der Universität Hohenheim wissen. Landesverband Liberaler Hochschulgruppen und Liberale Hochschulgruppe Hohenheim hatten hierzu gemeinsam mit der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit zum informellen Weißwurstfrühstück geladen.
Die Antwort gab Burkhardt Müller-Sönksen, Medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, den Gästen bereits vorab: “Soziale Netzwerke machen nicht krank” stellte er fest. “Es muss jedoch klar sein, dass es sich bei den sogenannten sozialen Netzwerken im Grunde um einfache Medien handelt, wie etwa das Fernsehen.” Dies bedeute vor allem, dass der Konsum bzw. die Interaktion mit Facebook, VZen, Twitter, Four Square etc. denselben Regeln unterliege wie andere Medien. “Über Facebook, Twitter etc. darf niemand beleidigt oder in seiner Ehre herabgesetzt werden”, erklärte der Hamburger Abgeordnete, der neben dem Mandat als Rechtsanwalt für IT- und Medienrecht tätig ist.
Der Umgang mit neueren Formen von Medienkommunikation müsse jedoch auch neu erlernt werden. “Ebenso wie Eltern ihren Kindern bislang beigebracht haben, nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher zu sitzen, sollten sie zukünftig auch den Umgang mit sozialen Medien erklären.” Problematisch sei hierbei, dass die Kinder sich in den Netzwerken meist wesentlich besser zurechtfänden als die Eltern. An dieser Stelle seien Politik und Gesellschaft gefordert, Hilfestellung zu geben.
Nach Auffassung des Referenten enthalten soziale Medien jedoch durch die Möglichkeit, jederzeit Informationen und Meinungen auszutauschen eine zusätzliche Komponente gegenüber den üblichen Medien. Wenn wir in unserem Staatsaufbau oft von der Presse als “vierter Gewalt” sprächen, müssten wir konsequenterweise auch die Netzwerke als “fünfte Gewalt” bezeichnen. Im Gegensatz zur allgemeinen Presse, bei der die Redaktionen Nachrichten auswählen und so die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen, geschehe in Netzwerken der Austausch von Themen und Ansichten nahezu unmoderiert. Dies biete die Möglichkeit, viel direkter in Kontakt zu treten und somit selbst viel unmittelbarer an Gesellschaft und Wirtschaft teilzuhaben. Die fünfte Gewalt sei hier das Kollektiv in dem derzeit jedoch nur ein Teil der Gesellschaft hervortrete.
Insgesamt ist Burkhardt Müller-Sönksen zuversichtlich, was unseren Umgang mit sozialen Netzwerken angeht:
“Alles Neue wird zunächst belächelt, danach bekämpft und schließlich für selbstverständlich erklärt.”
Weißwurstfotos im Plakat: Rainer Zenz
LHG-BW: “Facebook & Co. – Machen uns Soziale Netzwerke krank?” Weißwurstfrühstück mit Burkhardt Müller-Sönksen MdB from LHG-BW on Vimeo
Kategorie: Meldungen | Keine Kommentare »
Erstellt am 09.05.2011 von Michael Ungerer
Die LHG Hohenheim hat sich Gedanken gemacht, wie man das Feedback für das Studentenwerk für unsere Verpflegung in der Mensa verbessern kann. Herausgekommen ist die neue Homepage
Mensakritik-Hohenheim.de
Hier habt Ihr die Möglichkeit, die Gerichte, die es in der Mensa gab, zu bewerten. Euer Feedback wird in Echtzeit an das Studentenwerk übertragen, so dass schnell auf eure Ideen reagiert werden kann.
In den nächsten Tagen werdet Ihr Flyer in der Mensa und Cafeteria finden, die für unsere Aktion werben.
Also nutzt die Chance und gebt Euer Feedback auf Mensakritik-Hohenheim.de ab!

Kategorie: Meldungen | Keine Kommentare »
Erstellt am 21.04.2011 von Lutz Gaissmaier
Am vergangenen Samstag, dem 16. April, fand in Hohenheim die Mitgliederversammlung der LHG Hohenheim statt. Hierbei wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Dieser besteht aus dem alten und neuen Vorsitzenden Michael Ungerer, dem stellvertretenden Vorsitzenden für Programmatik, Daniel Eberz, dem stellvertretenden Vorsitzenden für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Lutz Gaissmaier und dem stellvertretenden Vorsitzenden für interne Kommunikation, Marius Zeyher.
Die LHG Hohenheim hat neben der Vorstandswahl auch die Aktionen und Veranstaltungen für das kommende Sommersemester geplant.
An dieser Stelle werdet Ihr bald auf alle neuen Dinge hingewiesen. Wir freuen uns mit Euch auf das kommende Semester!
Kategorie: Meldungen | Keine Kommentare »
Erstellt am 08.12.2010 von Lutz Gaissmaier
Gestern gabs in der Mensa frischen Glühwein, gesponsert von der LHG Hohenheim. Kostenlos und angenehm warm bei dem Schmuddelwetter war unser Glühwein bei vielen erfreuten Studenten der Renner.
Wir hoffen es hat geschmeckt und freuen uns, wenn wir Euch bei unserem Stammtisch begrüßen können.
Kategorie: Meldungen | Keine Kommentare »
Erstellt am 09.11.2010 von Michael Ungerer
Ein großer Erfolg war die Veranstaltung der LHG Hohenheim in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Liberaler Hochschulgruppen zum Thema „Solidarisches Bürgergeld – Ein Modell für die Zukunft?“ mit Dieter Althaus. Der Vortrag des Thüringischen Ministerpräsidenten a. D. füllte den Hörsaal an der Universität Hohenheim nahezu komplett. Anwesend waren neben zahlreichen Studenten auch der Präses des Verbands Liberaler Akademiker, Dr. Michael Daemgen, sowie Vertreter der Presse.
Wer der Einladung der LHG gefolgt war, bekam dafür auch einen besonders aktuellen Einblick in die Materie: Erst kürzlich waren die Ergebnisse der CDU-Expertenkommission um Dieter Althaus als Buch erschienen. Bei dem „Solidarischen Bürgergeld“, wie es von Althaus vorgestellt wurde, handelt es sich teilweise um ein Grundeinkommen, das jedem in Deutschland „von der Wiege bis zur Bahre“ gezahlt werde. Andererseits beinhaltet das „Solidarische Bürgergeld“ eine radikale Vereinfachung des Steuersystems. Durch eine einheitliche Einkommenssteuer von 40 Prozent, sowie eine einheitliche „Lohnsummensteuer“ in Höhe von 18 Prozent, die die bisherigen Lohnnebenkosten ersetzt, würde das System für jeden leicht verständlich.
„Ein einheitlicher Steuersatz für alle ist nicht nur einfach, sondern auch gerecht“, stellt Althaus darüber hinaus fest. „Was viele gern übersehen ist, dass 40 Prozent eines hohen Einkommens mehr sind als 40 Prozent eines niedrigen Einkommens. Insofern gibt es aus Gerechtigkeitsaspekten keinen Anlass für unterschiedliche Steuerstufen.“
Dieter Althaus bei der LHG Hohenheim from LHG Baden-Württemberg on Vimeo.
Nach Althaus schlüssigem Vortrag könne sich das System ohne Beeinträchtigung durch demografischen Wandel finanziell selbst tragen. Durch Einsparungen bei der Verschlankung der nicht mehr erforderlichen Staatsverwaltung würden die Mehrausgaben sogar übertroffen, die in diesem System vor allem den unteren Einkommensschichten zu Gute kommen. Dadurch würde das eigentliche Problem mit Hartz IV, so Althaus, nämlich dass sich niedrig bezahlte Jobs am Monatsende kaum vom zu Hause bleiben unterschieden, gelöst.
Dass das Thema bei den Studenten auf großes Interesse stieß, zeigte sich auch in angeregten Diskussionen während des anschließenden Empfangs. Dort hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Althaus im persönlichen Gespräch einige Fragen zu klären.
Kategorie: Meldungen | 1 Kommentar »