Erstellt am 18.01.2009 von karlsruhe
Neben den Wahlen zum Unabhängigen Modell finden in der Woche vom 19. Januar bis zum 23. Januar 2009 auch zwei Urabstimmungen statt, deren Abstimmungstexte wie folgt lauten:
1. In das Gesetz für das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) soll die Bestimmung aufgenommen werden “Das KIT verfolgt nur friedliche Zwecke”.
2. Wenn es die Formulierung “Das KIT verfolgt nur friedliche Zwecke” in der Grundordnung bzw. dem Gesetz des KIT gibt, soll es dann dem Senat gestattet sein, einstimmig über die Genehmigung strittiger Fälle zu befinden?
Hintergund für diese beiden Urabstimmungen ist, dass es bislang Uneinigkeit zwischen dem Forschungszentrum und der Universität gibt, ob eine solche Zivilklausel ins KIT-Gesetz aufgenommen werden soll oder nicht. Am Forschungszentrum existiert seit dessen Gründung eine Zivilklausel, während es an der Universität bislang keine solche Formulierung gab.
Die LHG ist der Ansicht, dass auch am KIT, wie es in der Vergangenheit an der Universität bereits üblich war, die Freiheit von Forschung und Lehre gewahrt bleiben soll.
Eine uneingeschränkte Zivilklausel erschwert auch die Forschung an Projekten, deren Verwendungszwecke nicht primär einen militärischen Hintergrund haben, weshalb der Senat in kritischen Fällen über Ausnahmen befinden sollte.
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Erstellt am 18.01.2009 von karlsruhe
Die Liberale Hochschulgruppe setzt sich ein
*für den Erhalt der Freiheit von Foschung und Lehre am KIT, gegen die uneingeschränkte Zivilklausel
Die Zivilklausel erschwert auch friedliche Foschung, daher sollte der Senat über Ausnahmen befinden dürfen.
*für individuelle Studienplanung
Die LHG fordert individuelle Gestaltungsmöglichkeiten statt eines starren Studienplans. Anstelle eines „verschulten“ Bachelor-/Masterstudiums muss jeder Student die Module frei auswählen können.
*für ein KVV-Studi-Ticket zu fairen Preisen
Mit den ständigen Preissteigerungen beim Studi-Ticket muss Schluss sein! Das Studi-Ticket muss zu fairen und stabilen Konditionen angeboten werden.
*für bessere Unterstützung bei Auslandssemestern
Das ERASMUS-Programm muss ausgebaut werden, um mehr Studierenden einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. Im Ausland erbrachte Studienleistungen
müssen unbürokratisch anerkannt werden.
*für mehr Gruppenlernplätze
Mit leerstehenden Räumen muss Schluss sein, wir brauchen mehr Plätze für Lerngruppen.
Darum: Bei den Wahlen zum Unabhängigen Modell, die vom 19. Januar 2009 bis zum 23. Januar 2009 stattfinden, liberal wählen!
Mehr allgemeine Informationen zur Wahl sind auf den Seiten des Wahlausschusses zu finden.
Informationen über die Kandidaten und Ziele der LHG haben wir auf unserer Wahl-Seite zusammen gestellt.
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