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Archiv für den 25. November 2009

Wir kritisieren
… die Störung des Lehrbetriebs durch die Besetzung des Benz- und des Daimler-Hörsaals!

Wir bemängeln
… die Vortäuschung einer demokratischen Legitimation der Beschlüsse aus dem Plenum der Hörsaalbesetzer!

Wir befürworten
… ein verstärktes Engagement der Studenten für eine Verbesserung von Lehre und Forschung an den Hochschulen in Deutschland!

Wir unterstützen
… ein Umdenken bei der Umsetzung des Bolognaprozesses und der Finanzierung der
Hochschulen!

Wir begrüßen
… den Dialog mit der Verwaltung des KIT!

Wir fordern
… die Freigabe der Hörsäle für die Lehre!

Wir bestehen auf
… die Unterlassung jeglicher Gewalt und Sachbeschädigung!

Wir geben zu bedenken
… dass die Addressatin für bildungspolitische Anliegen im Schwerpunkt die  Landesregierung ist!

Wir schlagen vor
… die Besetzung der Hörsäle in ein studentisches Rahmenprogramm umzuwandeln, das, in
Kooperation mit der Hochschulleitung, die Lehrveranstaltungen einklammert!

Wir regen an
… alle Vorschläge zur Zukunft unserer Hochschullandschaft und Ausbildung in das demokratisch legitimierte Studierendenparlament einzubringen!

Wir unterbreiten
… den Studenten das Angebot, Anträge, die von einer breiten Masse unterstützt werden, zur Diskussion in das Studierendenparlament einzubringen!

Wir empfehlen
… die Frequenz der Sitzungen des Studierendenparlaments in der jetzigen bildungspolitischen Diskussion auf mindestens ein Mal pro Woche zu erhöhen!

Plakat der LHG zur Hörsaalbesetzung

Sehr geehrtes Präsidium des KIT,

wir schätzen Ihre Bereitschaft, sich mit einer Delegation der protestierenden Studenten in den Hörsälen Benz und Daimler auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig möchten wir Sie aber als gewählte Vertreter der Studierendenschaft, die wir zusammen bei der letzten Wahl mehr als ein Drittel der abgegebenen Stimmen erhalten haben, darauf hinweisen, dass diese Delegation jeglicher Legitimation für die Studenten zu sprechen entbehrt.

Eine Vertretung der Studenten kann einzig und allein über Beschlüsse des Studierendenparlaments stattfinden, sofern es sich nicht um Ergebnisse einer beschlussfähigen Vollversammlung oder einer Urabstimmung handelt.

Daher fordern wir Sie auf, die Forderungen und Meinungen der entsandten Delegation als das zu betrachten, was sie sind, nämlich die Stimmen einer Minderheit von aktuellen sowie ehemaligen Studenten, Schülerinnen und Schülern, die sich täglich nach freiem Entschluss im Benz-Hörsaal zusammenfinden um nach selbstauferlegten Regeln Beschlüsse zu fassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Fraktion des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Karlsruhe (TH)
Die Fraktion der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) Karlsruhe