Überparteiliches Entsetzen über die Ausschreitungen bei der Firmenkontaktmesse am KIT

Die politischen Hochschulgruppen RCDS, LHG und Brandt-Zand begrüßen das vielfältige Angebot der Bonding-Firmenkontaktmesse, die den Studenten den Berufseinstieg erleichtert. Aus diesem Grund drücken diese Hochschulgruppen ihr absolutes Unverständnis für die erfolgten Aktionen der linksextremen Gruppierung solid, sowie der Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe aus, bei denen das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und mehrere renommierte deutsche Unternehmen angegriffen wurden.

„Dass hier die Arbeit von Studenten für Studenten durch unsachliche Parolen, die die Aussteller dieser Messe auf unterstem Niveau angreifen, sabotiert wird, können wir nicht akzeptieren. Wer diese Messe nicht gut findet, soll ihr fern bleiben und nicht interessante Arbeitgeber vergraulen,“ so Sonja Worch, Bundesschatzmeisterin des LHG und Studentin am KIT.

„Der Bundeswehr als elementarem Bestandteil unserer Gesellschaft zu unterstellen in aller Welt zu morden, entbehrt jeglichem gesunden Menschenverstand und verwehrt unseren Soldaten im Ausland ihre verdiente Unterstützung“, ergänzt Alexander Zand, Fraktionsvorsitzender der unabhängigen Brandt-Zand Liste des Studierendenparlaments am KIT.

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Karlsruhe sieht sich in der gemeinsamen Pressemitteilung der Gewerkschaftlichen Studierendengruppe Karlsruhe und solid Karlsruhe bestätigt. „Dass diese Aktion auch gleich wieder in Verbindung mit den Bildungsprotesten gebracht wird, offenbart erneut die eigentliche Motivation der Bildungsstreikinitiatoren. Hier geht es nicht um Bildungspolitik, sondern um allgemeine Gesellschaftskritik, für die Schüler und Studenten missbraucht werden,“ so der Vorsitzende des RCDS Karlsruhe Thomas Deubel abschließend.

Infoabend am 26. April

Am 26. April findet um 20 Uhrin Gebäude 20.14 (WiWi-Bau IV), Raum 103.2 unser Infoabend statt.

Alle an liberaler Hochschulpolitik interessierten sind herzlich willkommen, die Gelegenheit zu nutzen und sich ein Bild von uns zu machen. In ungezwunger Atmosphäre wollen wir uns vorstellen und darüber erzählen was wir machen und vor haben.

Schau einfach mal vorbei! Hochschulpolitik ist nicht nur sehr interessant und macht Spaß, sondern es gibt die Möglichkeit mitzugestalten was an eurer Uni geschieht.

Bei Fragen einfach eine E-mail an vorsitz@lhg-karlsruhe.de schicken!

Unsere Position zur Hörsaalbesetzung am KIT

Wir kritisieren
… die Störung des Lehrbetriebs durch die Besetzung des Benz- und des Daimler-Hörsaals!

Wir bemängeln
… die Vortäuschung einer demokratischen Legitimation der Beschlüsse aus dem Plenum der Hörsaalbesetzer!

Wir befürworten
… ein verstärktes Engagement der Studenten für eine Verbesserung von Lehre und Forschung an den Hochschulen in Deutschland!

Wir unterstützen
… ein Umdenken bei der Umsetzung des Bolognaprozesses und der Finanzierung der
Hochschulen!

Wir begrüßen
… den Dialog mit der Verwaltung des KIT!

Wir fordern
… die Freigabe der Hörsäle für die Lehre!

Wir bestehen auf
… die Unterlassung jeglicher Gewalt und Sachbeschädigung!

Wir geben zu bedenken
… dass die Addressatin für bildungspolitische Anliegen im Schwerpunkt die  Landesregierung ist!

Wir schlagen vor
… die Besetzung der Hörsäle in ein studentisches Rahmenprogramm umzuwandeln, das, in
Kooperation mit der Hochschulleitung, die Lehrveranstaltungen einklammert!

Wir regen an
… alle Vorschläge zur Zukunft unserer Hochschullandschaft und Ausbildung in das demokratisch legitimierte Studierendenparlament einzubringen!

Wir unterbreiten
… den Studenten das Angebot, Anträge, die von einer breiten Masse unterstützt werden, zur Diskussion in das Studierendenparlament einzubringen!

Wir empfehlen
… die Frequenz der Sitzungen des Studierendenparlaments in der jetzigen bildungspolitischen Diskussion auf mindestens ein Mal pro Woche zu erhöhen!

Plakat der LHG zur Hörsaalbesetzung