Herzlich Willkommen auf der Homepage der LHG Kehl!

FH KehlDie LHG Kehl bietet Studentinnen und Studenten der Hochschule Kehl ein interessantes politisches Rahmenprogramm während des Studiums. Hierfür organisiert die LHG Kehl verschiedene Veranstaltungen, sowie Fahrten rund um das Thema Politik. Folgende Links führen zu den dazugehörigen Berichten und Bildern.

Auf unserer Homepage finden Sie die wichtigsten Neuigkeiten rund um unsere Gruppe sowie Termine, unsere Geschichte und Ansprechpartner.

Kamingespräch mit Pascal Kober, MdB

Das Politikreferat und die LHG Kehl veranstalten am Dienstag, 30.03.2010 ein Kamingespräch mit Pascal Kober, MdB und sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in Raum 201 der Hochschule.

Wir würden uns sehr freuen, möglichst viele Studierende begrüßen zu können.

Kamingespräch am 12.10.2009 mit Frau Arnold, MdL

Ein Bericht von Felix Geibig

Am 12.10.2009 lud das Politikreferat der Hochschule Kehl zum ersten Kamingespräch des neuen Semesters. Zu Gast war Frau Dr. Birgit Arnold MdL. Die dreifache Mutter ist seit 2006 für die FDP Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg. Entsprechend ihres politischen Schwerpunktes war das Thema des Gesprächs die liberale Bildungspolitik im Lande und deren jüngsten Erfolge.

Nach der Begrüßung durch den neuen Vorsitzenden des Politikreferats, Frederik Klein, begann das Kamingespräch pünktlich um 18:00 Uhr. Gleich beim ersten Themenschwerpunkt, der frühkindlichen Bildung, bereits im Kindergarten, entstand eine interessante und lebhafte Diskussion zwischen der Referentin und den elf anwesenden Mitgliedern des Politikreferates. Dabei ging es vor allem um die möglichst frühe Förderung von Kindern, besonders auch in sprachlicher Hinsicht. Das ausgleichen sprachlicher Defizite stellte sich dabei als für alle Kinder, besonders aber für solche mit Migrationshintergrund, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schulreife dar.

Als weiterer wichtiger Punkt der liberalen Bildungspolitik im Lande wurde die Umgestaltung der Hauptschulen hin zu Werkrealschulen mit der Möglichkeit die mittlere Reife an den Hauptschulabschluss „anzuhängen“ angesprochen. In einer angeregten Diskussion mit den Studierenden der Hochschule versuchte Frau Dr. Arnold diese von den Vorzügen des geplanten Modells zu überzeugen, was Ihr – zumindest teilweise – gelang.

Abschließend wurde auch noch die eigene Situation der angehenden „Bachelor“ in ihrem doch recht neuen Studiengang mit der Bildungsexpertin erörtert. Auch wenn dieser Bereich eher Fachfremd für den Gast war, die Hochschulpolitik fällt in den Bereich des Wissenschaftsministeriums, kam auch hier eine fruchtbare und für alle Beteiligten interessante Diskussion zustande.
Nach fast zweieinhalb Stunden endete dann ein gelungenes, mit leckeren belegten Broten versüßtes Kamingespräch, das für alle Beteiligten neue, interessante Einblicke offenbaren konnte.


Meldungen des Landesverbands

Veranstaltungskalender der Liberalen Hochschulgruppen April/Mai 2014 – Die LHG lädt ein!

Ende April, Anfang Mai stehen drei Veranstaltungen der Liberalen Hochschulgruppen und des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen auf dem Programm. Diese in Kooperation mit der Reinhold-Maier-Stiftung. Es ist uns wieder gelungen, herausragende Referenten zu spannenden Themen zu finden. Der Eintritt ist natürlich frei. Herzliche Einladung! —> Für alle weiteren Infos einfach auf die Veranstaltungsplakate klicken.

LHG-Veranstaltung in Heidelberg: “MOOCs – Massive Open Online Courses: Chancen und Herausforderungen für die Hochschullehre”

LHG-Veranstaltung in Stuttgart: “Die Digitale Revolution: Chancen des Internets?”

LHG-Veranstaltung in Konstanz: “Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit? – Perspektiven auf den Liberalismus”

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Öffentliche Anhörung – Wissenschaftsministerium muss Gesetzentwurf zum Dritten Hochschulrechtsänderungsgesetz überarbeiten

Am 21. Februar 2014 fand die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtags von Baden-Württemberg zum Gesetzentwurf der Landesregierung zum Dritten Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften (Drittes Hochschulrechtsänderungsgesetz – 3. HRÄG) statt. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL war der öffentlichen Erinnerung der Liberalen Hochschulgruppen gefolgt und wohnte der Anhörung einige Zeit bei. Als Vertreter der Liberalen Hochschulgruppen sprach Sven Krause. Die Kommentierung des Gesetzentwurfs der Liberalen Hochschulgruppen als PDF steht hier zum Download bereit.

Sven Krause zum Gesetzentwurf:


“Sehr geehrte Frau Ministerin,

sehr geehrte Mitglieder des Landtages, meine Damen und Herren,

vielen Dank, dass Sie auch den Liberalen Hochschulgruppen Gelegenheit geben, zum Gesetzesentwurf Stellung zu nehmen, wenn auch fünf Minuten für das Gesamtwerk von 485 Seiten eher knapp bemessen sind.

Vorab möchte ich erwähnen, dass uns einige Punkte des Entwurfs durchaus gut gefallen. Die Wiederholung von Prüfungsleistungen innerhalb von sechs Monaten ist für Studenten extrem wichtig, um auch nach einer nicht bestandenen Prüfung nicht gleich die Regelstudienzeit zu überschreiten. Promotionsvereinbarungen sind für sichere Rahmenbedingungen einer Promotion sehr wünschenswert.

Auch die Diskussion über ein Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften könnte man durchaus führen, wenn sich anhand eines konkreteren Gesetzestextes erstmal prognostizieren ließe, welche Vorstellung der Gesetzgeber davon in der Praxis überhaupt hat.

Ich möchte allerdings vor allem auf drei Punkte eingehen, die uns liberalen Studenten nur mäßig gelungen erscheinen:

  • Der enorme Zuwachs an Gebühren
  • Die Begrenzung der Regelstudienzeit
  • Die Open Access Frage


Zur Gebührenfrage:

Wie Sie den Beiträgen der Kommilitoninnen und Kommilitonen bereits entnehmen konnten, sorgt das Thema unter Studenten für erhebliche Aufregung. Der Gesetzesentwurf sieht gerade im Bereich der Zugangsprüfungen großzügige Erhöhungen der Gebühren vor.

Sie müssen sich vergegenwärtigen, wofür hier mehr gezahlt werden soll: Nicht etwa für eine Verbesserung der bestehenden Angebote, sondern für ein Bestehen der bestehenden Angebote.  Mit anderen Worten: Ohne Mehrleistung.

Wenn man von der Einführung der sogenannten „Deltaprüfung“ absieht, werden in den einschlägigen Vorschriften ausschließlich die Beträge erhöht. Dazu kommen dann Mehrbelastungen aus der jüngeren Vergangenheit wie Beiträge zur verfassten Studentenschaft oder der ebenfalls schon großzügig erhöhte Verwaltungskostenbeitrag.

Ich fühle mich als Student hier wie bei einer Billigfluglinie: Nach außen wird mit erschwinglichen Preisen geworben, aber wenn man am Ende abrechnet, wird es ganz schön teuer. Und der für uns entscheidende Punkt ist: Im Gegensatz zu zweckgebundenen Mitteln für die Verbesserung der Lehre, wie zuletzt bei den Studienbeiträgen, wandern die Gelder hier ungehemmt in den Orcus. In die große Maschinerie von Gremien und Beauftragten oder in Wortklaubereien die Umbenennung der Studentenwerke.

Zu unserem zweiten Punkt:

Leider enthält der Gesetzesentwurf entgegen dem, was Ihr Koalitionsvertrag verspricht, wieder eine Begrenzung der maximalen Regelstudienzeit auf zehn Semester. Diese Einschränkung ist nach unserer Auffassung nicht erforderlich und in Einzelfällen sogar kontraproduktiv. Hier seien als Beispiel Architekturstudiengänge genannt, in denen per se nur ein achtsemestriger Bachelorstudiengang überhaupt berufsqualifizierend ist.

Um hier die zehn Semester-Grenze einzuhalten, dürfte ausschließlich ein zweisemestriger konsekutiver Masterstudiengang angefügt werden. Das kann nicht im Sinne der Lehre sein.

Was aber noch viel schwerer wiegt als die Lösung von solchen Einzelproblemen ist der Effekt, den eine Abschaffung der Vorschrift auf die Hochschullandschaft hätte: Es würde lediglich die Vielfalt von Studienangeboten gefördert. Die immer wieder hervorblitzende Angst von überhand nehmenden Marathon Studiengängen scheint uns eher unbegründet.

Letztlich möchte ich noch auf die Open Access Frage eingehen.

Der freie Zugang zu Forschungserkenntnissen ist durchaus ein erstrebenswertes Ziel. Wie so oft, versucht man aber mit einer pauschalen Regelung das Ergebnis zu erzwingen. Dabei bleiben die Nebenfolgen für die Verfasser wissenschaftlicher Arbeiten völlig unklar. Es ist insbesondere unabsehbar, wie sich eine entsprechende Verpflichtung zur Inanspruchnahme des Zweitveröffentlichungsrechts auf die Kosten einer Publikation auswirken wird. In jedem Fall wären Nachteile für den Forschungsstandort zu befürchten, wenn eine solche Verpflichtung an hiesigen Hochschulen drohte, während anderenorts ohne solche Belastung geforscht werden könnte.

Alles in Allem hätte die eine oder andere Änderung an den Hochschulgesetzen durchaus positiv ausfallen können, wenn man sie mit Cleverness angegangen wäre. Stattdessen wird einfach an zu vielen Stellschrauben in die falsche Richtung gedreht. Aber ich bin überzeugt, dass die Politik des Gehörtwerdens dazu führen wird, dass Sie unsere Kritik berücksichtigen werden.

Vielen Dank”

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Öffentliche Erinnerung – Die Liberalen Hochschulgruppen erinnern Ministerin Theresia Bauer MdL an folgenden Termin:

Freitag, den 21. Februar 2014 von 9.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr, Plenarsaal (Kunstgebäude)
Öffentliche Anhörung des Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtags von Baden-Württemberg zum
Gesetzentwurf der Landesregierung zum Dritten Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften
(Drittes Hochschulrechtsänderungsgesetz – 3. HRÄG) <— Link anklicken zum Download

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Alexander Schopf dazu:

“Ich erinnere mich noch gut an die “Öffentliche Anhörung zum Thema Studentenparlament und Verfasste Studierendenschaft” des gleichen Ausschusses vom 25. Mai 2012. Der Termin war extra wegen der Ministerin verlegt worden. Und wer war dann zu der Anhörung nicht gekommen? Nein, keiner der 17 Sachverständigen, die aus dem kompletten Bundesgebiet angereist waren. Es war die Ministerin selbst, die nicht erschienen war.

Daher plädieren wir an die Ministerin: Geehrte Frau Bauer, bitte kommen Sie zur Anhörung! Es ist wichtig. Kommen Sie und hören Sie den Sachverständigen zu. Die Anhörung betrifft Ihren Gesetzentwurf. Strafen Sie die Anwesenden nicht erneut mit Nichtbeachtung.

In der jetzigen Form ist der Gesetzentwurf noch Lichtjahre von einem brauchbaren Gesetz entfernt. Es darf nicht sein, dass das einzig Gute am Landeshochschulgesetz dessen Abkürzung ist: LHG.

Die Kommentierung des Gesetzentwurfs der Liberalen Hochschulgruppen als PDF steht hier zum Download bereit.

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