Wechsel des Vorstandes bei der LHG-Kehl

Der bisherige Vorsitzende und Gründer der LHG Kehl übergibt den Staffelstab an den neu gewählten Vorsitzenden Norman Liebing

 

Auf der Übernahmesitzung, die in den Räumen der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl stattfand, wurde der alte Vorstand entlastet und ein neuer einstimmig gewählt.
Den Vorsitz der LHG Kehl übernahm Norman Liebing aus Tuttlingen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden und Nachfolger von Julia Sinzinger, Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wurde Alexander Ohm aus Kehl gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz und die Beauftragung für die Finanzen als Nachfolger von Christoph Beil konnte Christoph Huber aus Meersburg am Bodensee auf sich vereinen.
Die neuen Vorstände erklärten, dass sie die vorbildliche Arbeit ihrer Vorgänger fortführen und die liberalen Überzeugungen der LHG weitertragen werden.
In einer ergänzenden Sitzung des Politikreferats an der Hochschule wurden die drei neuen Vorsitzenden auch als neue Vorsitzende dieses Referates einstimmig bestätigt.

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Hintere Reihe (v.l.n.r.): Norman Liebing, Alexander Ohm, Christoph Huber
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Daniel Bullinger, Julia Sinzinger, Christoph Beil

Mehr Politik wagen

Gründung des Politikreferats an der FH Kehl

Kehl. „Wir wollen zeigen, dass Politik von Menschen, mit Menschen und für Menschen gemacht wird.“, so Daniel Bullinger, erster Vorsitzender und Gründungsmitglied des Politikreferats.

Dass Politik nicht nur etwas Abstraktes ist, sondern das tägliche Brot der öffentlichen Verwaltung bildet, wird wohl jeder Verwaltungspraktiker bestätigen können.

Da dies auch in der Mitte der Studierenden bekannt ist, entstand bereits im Studienjahr 2005/2006 das Politikreferat als lockerer Zusammenschluss mit Stammtischcharakter. Diese Wurzeln wurden im September 2007 auf ein festes Fundament gestellt und als Referat in der Studierenden Selbstverwaltung (SSV) verankert.

Ziel des Politikreferates ist es die Mitstudierenden für das Thema Politik zu begeistern und deren politische Initative, sowie den politischen Austausch zu stärken. Dabei arbeitet das Referat auch eng mit der FH Leitung zusammen, um weg vom curriculumfixierten Studium eine Art „Zusatzausbildung Politik“ anzubieten. So veranstaltet man in gemeinsamer Kooperation Teile der Veranstaltungsreihe Forum Zeitfragen und des Studium Generale.

In Eigenregie bietet man Fahrten ins Europaparlament oder Kamingespräche mit aktiven und ehemaligen Politikern aller Ebenen und Coleur an.

Für solch ehrgeizige Projekte braucht es starke Partner, weswegen das Politikreferat mit der neu gegründeten Liberalen Hochschulgruppe Kehl (LHG Kehl) regelmäßig kooperiert. An der FH Kehl besteht diese Gruppe aus einem Querschnit aller Parteien und definiert liberal als freiheitlich, demokratisch und republikanisch ganz in der Tradition der Paulskirche.

Die LHG ermöglichte eine Landtagsfahrt, die Fahrt zu einem der jungsten Bürgermeister Deutschlands und war hilfreich für die Vermittlung von Referenten aus Landes- und Bundestag.

Durch die Möglichkeiten der LHG Kehl wird es Studierenden zudem ermöglicht auch in Kontakt mit politisch interessierten Studierenden anderer Hochschulen zu treten, was nicht nur einen interessanten Erfahrungsaustausch ermöglicht, sondern auch den Beruf des Diplomverwaltungwirt oder neuerdings Bachelor of Arts Public Management, bei zukünftigen Führungskräften bekannt zu machen.

Der Erfolg scheint dem Politikreferat Recht zu geben. So konnten bereits wenige Wochen nach der Gründung über zwanzig Mitglieder gewonnen werden. Zudem sind die referatseigenen Veranstaltungen stets auch von den übrigen Studierenden gut besucht, was zeigt, dass das Politikreferat nicht mehr aus der Referatslandschaft der FH Kehl weg zu denken ist.

Aus der Ferne konnten die Studierenden Angela Merkel bei ihrer Antrittsrede zur EU – Ratspräsidentschaft beobachten und folgende Politiker konnten sie sogar auf Augenhöhe treffen: Andreas Schwab MdEP, Daniel Caspary MdEP, Ariane Zürn (Stadträtin in Stuttgart), Rosa Grünstein MdL, Oswald Metzger MdL, Birgit Homburger MdB und Ulrich Goll MdL.