Mehr Politik wagen

Gründung des Politikreferats an der FH Kehl

Kehl. „Wir wollen zeigen, dass Politik von Menschen, mit Menschen und für Menschen gemacht wird.“, so Daniel Bullinger, erster Vorsitzender und Gründungsmitglied des Politikreferats.

Dass Politik nicht nur etwas Abstraktes ist, sondern das tägliche Brot der öffentlichen Verwaltung bildet, wird wohl jeder Verwaltungspraktiker bestätigen können.

Da dies auch in der Mitte der Studierenden bekannt ist, entstand bereits im Studienjahr 2005/2006 das Politikreferat als lockerer Zusammenschluss mit Stammtischcharakter. Diese Wurzeln wurden im September 2007 auf ein festes Fundament gestellt und als Referat in der Studierenden Selbstverwaltung (SSV) verankert.

Ziel des Politikreferates ist es die Mitstudierenden für das Thema Politik zu begeistern und deren politische Initative, sowie den politischen Austausch zu stärken. Dabei arbeitet das Referat auch eng mit der FH Leitung zusammen, um weg vom curriculumfixierten Studium eine Art „Zusatzausbildung Politik“ anzubieten. So veranstaltet man in gemeinsamer Kooperation Teile der Veranstaltungsreihe Forum Zeitfragen und des Studium Generale.

In Eigenregie bietet man Fahrten ins Europaparlament oder Kamingespräche mit aktiven und ehemaligen Politikern aller Ebenen und Coleur an.

Für solch ehrgeizige Projekte braucht es starke Partner, weswegen das Politikreferat mit der neu gegründeten Liberalen Hochschulgruppe Kehl (LHG Kehl) regelmäßig kooperiert. An der FH Kehl besteht diese Gruppe aus einem Querschnit aller Parteien und definiert liberal als freiheitlich, demokratisch und republikanisch ganz in der Tradition der Paulskirche.

Die LHG ermöglichte eine Landtagsfahrt, die Fahrt zu einem der jungsten Bürgermeister Deutschlands und war hilfreich für die Vermittlung von Referenten aus Landes- und Bundestag.

Durch die Möglichkeiten der LHG Kehl wird es Studierenden zudem ermöglicht auch in Kontakt mit politisch interessierten Studierenden anderer Hochschulen zu treten, was nicht nur einen interessanten Erfahrungsaustausch ermöglicht, sondern auch den Beruf des Diplomverwaltungwirt oder neuerdings Bachelor of Arts Public Management, bei zukünftigen Führungskräften bekannt zu machen.

Der Erfolg scheint dem Politikreferat Recht zu geben. So konnten bereits wenige Wochen nach der Gründung über zwanzig Mitglieder gewonnen werden. Zudem sind die referatseigenen Veranstaltungen stets auch von den übrigen Studierenden gut besucht, was zeigt, dass das Politikreferat nicht mehr aus der Referatslandschaft der FH Kehl weg zu denken ist.

Aus der Ferne konnten die Studierenden Angela Merkel bei ihrer Antrittsrede zur EU – Ratspräsidentschaft beobachten und folgende Politiker konnten sie sogar auf Augenhöhe treffen: Andreas Schwab MdEP, Daniel Caspary MdEP, Ariane Zürn (Stadträtin in Stuttgart), Rosa Grünstein MdL, Oswald Metzger MdL, Birgit Homburger MdB und Ulrich Goll MdL.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Podiumsdiskussion an der FH Kehl

Kehl. „Gerade für Gemeinden in ländlichen Gebieten ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Daher ist dieses Thema speziell für die Region Baden äußerst relevant“, so Daniel Bullinger, Erster Vorsitzender der LHG Kehl, die zusammen mit dem Politikreferat der FH Kehl und der Fachhochschule selbst am 17. April 2008 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Tourismus als Wirtschaftsfaktor“ veranstaltete.

 Mit Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion; Rainer Krause, Kurdirektor von Freudenstadt; Bernhard Schätzle, MdL für die CDU, sowie mit Hans-Ulrich Rülke, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, konnten namhafte Vertreter aus Politik und Verwaltung für die Veranstaltung gewonnen werden.

 Aus Sicht der Städte und Gemeinden sei das Hauptproblem, dass die Tourismusförderung stets als Negativposten angesehen werde, dem keine unmittelbaren Gegenwerte gegenüberständen, so Krause. Größter Verlustbringer im Haushalt Freudenstadts, mit einem Defizit von über 2 Millionen Euro, seien die städtischen Tourismuseinrichtungen. Dabei wird jedoch der fremdenverkehrsinduzierte Bruttoumsatz außer acht gelassen und somit die Bedeutung des Tourismus verkannt. Schließlich sei der Tourismus in Baden-Württemberg neben der Maschinenbaubranche ein elementarer Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum, so die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer.

 Durch den prognostizierten Anstieg des Durchschnittsalters von 42 auf 50 Jahre, würden sich zukünftig Chancen und Herausforderungen für die Tourismusbranche bieten, denen das Land durch die Förderung des sanften, barrierefreien Tourismus’ Rechnung trage.

 Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, sei es für die Branche im Land unumgänglich trotz oder gerade wegen des älteren Publikums ihr Image zu verjüngen und das Konzept der Kleinstregionen zugunsten überregionaler Vermarktung aufzugeben. Eine Möglichkeit diese Entwicklung zu forcieren, so Schmiedel, sei es Fördermittel des Landes an Kooperationen zwischen einzelnen Gemeinden und Regionen zu binden.

 Das vielschichtige internationale Publikum verlange jedoch auch einprägsame Begriffe. So habe die griffige Bezeichnung „Black Forest“ in den USA einen weit größeren Bekanntheitsgrad als das sperrige „Baden-Württemberg“.

 Globale Problematiken hätten ebenfalls direkten Einfluss auf den Tourismus vor Ort. Der Klimawandel senke nicht nur die Schneesicherheit im Schwarzwald, sondern verändere auch die Kulturlandschaft der Rheinebene.


Meldungen des Landesverbands

LHG-BW freut sich über Beschluss der JuLis BW

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

LHG Landesvorsitzender beim Grußwort auf dem Landeskongress der JuLis

Vergangenes Wochenende wurde beim 72. Landeskongress der Jungen Liberale Baden-Württemberg über liberale Ideen der jungen Generation und ihre programmatische Ausrichtung diskutiert. Für die liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg und ein selbstbestimmtes Studium im Ländle ist unser Landesvorsitzender Björn Flechtner direkt vor Ort und richtete ein Grußwort an die Delegierten und Gäste.

Besonders freuen wir uns, dass sich die JuLis der Beschlusslage der LHG angeschlossen haben und jetzt ebenfalls unmissverständlich für das „hochschul“-politische Mandat eintreten.

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LHG-BW bekommt Zuwachs: Gründung der LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Konstituierende Sitzung der neuen LHG Pforzheim

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Selfie mit Ehrengast Hans-Ulrich Rülke

Mit der Liberalen Hochschulgruppe Pforzheim hat sich heute eine neue Liberale Hochschulgruppe in Baden-Württemberg um ihren Vorsitzenden Marcel Peter konstituiert und wird an der Hochschule Pforzheim frische, liberale Ideen in die studentische Hochschulpolitik einbringen.

Zu diesem besonderen Anlass besuchten der Vorsitzende der FDP/DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Hans-Ulrich Rülke sowie der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg Björn M. Flechtner die neu gegründete LHG und gratulierten dem aktuell 13-köpfigen Team zu ihrem Einsatz für Freiheit, Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Studieren.

Wir gratulieren Marcel Peter herzlich zu der Wahl wünschen dem gesamten Team viel Erfolg bei seinen Projekten für die liberale Sache an der Hochschule Pforzheim!

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Jubiläum: 30 Jahre LHG-BW

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg feiern ein Jubiläum: 30 Jahre LHG-BW.

Zu diesem Jubiläum lädt der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg alle Mitglieder und Freunde der liberalen Sache herzlich auf das wunderschön gelegene Schloss Weitenburg im Neckartal zu einem dreitägigen Jubiläumsseminar ein.

Zahlreiche Gäste werden bei dieser Gelegenheit über die Geschichte, aktuelle Entwicklungen sowie Chancen für die Zukunft des Liberalismus in Deutschland und Europa sowie der liberalen Hochschulpolitik referieren:

Judith Skudelny MdB: Generalsekretärin der Freien Demokraten Baden-Württemberg & Stv. Vorsitzende der baden-württembergischen FDP-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

Jochen Haußmann MdL: Stv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg & Vorsitzender des Verwaltungsrats der Reinhold-Maier-Stiftung

Prof. Dr. Helmut Haussmann: Bundeswirtschaftsminister a. D.

Piotr Oliński: Koordinator der Region Kujawien-Pommern der Jungen Modernen (Młodzi .Nowocześni) & Blogger beim Magazin Liberté!

Maja Freiermuth: Generalsekretärin Jungfreisinnige Schweiz & Co-Fraktionspräsidentin der FDP-Fraktion des Einwohnerrats Zofingen

Alexander Schopf: Ehrenvorsitzender des Landesverbands Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg

Johannes Dallheimer: Bundesvorsitzender des Bundesverbands Liberaler Hochschulgruppen

Das komplette Jubiläumsseminar ist für euch kostenlos, inklusive Unterkunft und Verpflegung. Verbindliche Anmeldungen sind an unseren Landesvorsitzenden Björn M. Flechtner per Mail (bjoern.flechtner[at]lhg-bw.de) zu schicken.

Wir freuen uns auf euch und hoffen, möglichst zahlreich auf weitere 30 Jahre liberalen Erfolg an den Hochschulen im Ländle anstoßen zu können!

Programm Jubiläumsseminar 30 Jahre LHG-BW

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