2) Service und Infrastruktur

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2.1) Konkurrenz belebt das Geschäft!

Leider besitzt auch an der Universität Konstanz das Studierendenwerk praktisch ein Monopol für die Bewirtung und legt die Rahmenbedingungen fest. So schließt beispielsweise die Stammessenausgabe bereits Wochen vor der letzten Klausur – von den Vorlesungen, die auch in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden (z.B. Sprachkurse, Schlüsselqualifikationen, Blockseminare, Jura-Examinatorien etc.) ganz zu schweigen. So kann es nicht weitergehen! Seezeit muss eine qualitativ und quantitativ angemessene Bewirtung sicherstellen oder ihr Monopol aufgeben. Wir werden uns gemeinsam mit den studentischen VertreterInnen in der Seezeit-Vertreterversammlung für eine bessere und vor allem längere Versorgung einsetzen. Außerdem werden wir mit der Arche (Asia-Restaurant unterhalb der Mensa) und Lieferdiensten aus der Stadt ausloten, ob es Möglichkeiten gibt, die von Seezeit nicht gefüllten Lücken zu füllen. Darüber hinaus muss das Studierendenwerk wieder eine Mikrowelle, die vor allem für Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten essenziell ist, zur Verfügung stellen. Für den Notfall haben wir auch an dieser Stelle einen Plan B zur Hand und würden in den Räumlichkeiten der Studierendenvertretung eine Alternative anbieten.

2.2) Bring the Uni-Parties back! – Neue Veranstaltungsflächen und Erhalt der Garderobe

Die Universität plant, auf der Wiese des heutigen Biergartens ein neues Hörsaalgebäude zu errichten, um den stetig steigenden Studierendenzahlen gerecht zu werden. Im Rahmen dieser Bauarbeiten werden auch das Foyer und das R-Gebäude umgestaltet. Aktuelle Pläne sehen zwar vor, dass der Biergarten erhalten bleibt, jedoch wird die Garderobe dieses Schicksal vermutlich nicht teilen. Wir werden uns in Senat und Studierendenparlament dafür einsetzen, dass diese weiterhin Bestandteil der Infrastruktur bleibt. Viele KommilitonInnen besuchen beispielsweise noch Vorlesungen, bevor sie von der Uni aus nach Hause fahren. Wo sollen sie ihre Koffer unterbringen, wenn die Garderobe nicht mehr existiert? Außerdem plädieren wir für einen Verkauf von Backwaren im neuen Foyer auf Basis des Angebots einer Innenstadt-Bäckerei.

Darüber hinaus wollen wir im Foyer des neu entstehenden Hörsaalgebäudes und des jetzigen R-Gebäudes eine Veranstaltungsfläche integrieren. Schon jetzt ist geplant, den Biergarten zwischen die beiden Gebäude zu verlegen, sodass dieser sowohl von außen als auch von beiden Gebäude aus zugängig ist. Diese müssen so ge- bzw. umgebaut werden, dass (Studi-)Partys hier unter Berücksichtigung des Brandschutzes möglich sind.

2.3) Freier Zugang zu Bildung und Forschung beginnt vor Ort

Die „neue-alte“ Bibliothek hat die Lern- und Arbeitssituation für uns Studierende entspannt. Seit der Öffnung fühlt man sich endlich nicht mehr wie ein Sardine in der Dose und dennoch: Die Arbeitsplatzsuche gestaltet sich schwierig und ist zeitaufwendig. Es darf nicht sein, dass sich KommilitonInnen von zu Hause aus online informieren, ob überhaupt die Chance besteht einen Platz ergattern zu können. Mittelfristig müssen mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, kurzfristig muss die Universität leere Seminarräume als Lernräume blockieren und als solche öffentlich ausweisen. Funktionierendes WLAN in allen Gebäuden ist hierfür Voraussetzung! Ein Beispiel nehmen kann man sich am Fachbereich Wirtschafts-wissenschaften, welcher diesem Plan bereits für seine Studierenden nachkommt. Auf den digitalen Anzeigen im Eingangsbereich der Bibliothek sollte anschließend die Information erscheinen: „Weitere Arbeitsplätze stehen in Raum XYZ zur Verfügung“. Eine sogenannte „Bib-Ampel“ halten wir prinzipiell für eine gute Idee. Sie zeigt allerdings nur das Symptom auf und bekämpft es nicht. Wir hingegen stehen für praktische Lösungen.

2.4) Neue Programmierung der Schließfächer vor der Bibliothek 

Die alten 2-Euro-Pfand-Schließfächer mit Schlüssel wurden durch neue pfandfreie Schließfächer mit PIN ersetzt. Während Anzahl und Standort positiv zu vermerken sind, führt die vierstelligen Nummerierung häufig zu Verwirrungen und muss durch leichter zu merkende Kennzeichen ersetzt werden (z.B. wiedererkennbare Symbole oder Städtenamen). Das Hauptproblem der Schließfächer ist jedoch die Tatsache, dass sich all diese automatisch nachts zur gleichen Uhrzeit öffnen. Die Idee, welche diese Regelung begründet (niemand soll sich ein Fach für das gesamte Semester reservieren können), ist zu unterstützen. Dennoch führt sie dazu, dass keiner von uns seine Bücher über Nacht in der Uni lassen kann. Wir fordern deshalb eine flexible 24-Stunden-Regelung, mit der sich jedes Schließfach spätestens 24 Stunden nach Programmierung öffnet.

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