Justiziariat unterbindet Vortrag mit Dr. Christopher Gohl

+++ PRESSEMITTEILUNG DER LHG ZUR ABSAGE DER VORTRAGSVERANSTALTUNG +++

10256776_733213646701747_8520653764193440967_o

Das Justiziariat der Uni Konstanz hat sich dazu entschieden, die Vortragsveranstaltung mit Dr. Christopher Gohl am 5. Mai zu streichen. Die LHG kritisiert die Uni-Leitung für dieses Vorgehen massiv.

Der Vortrag unter dem Titel „Mehr Schweiz – mehr Demokratie, mehr Freiheit?“, wird folglich nicht wie geplant stattfinden können, da das Justiziariat auf willkürlichste Art und Weise einen direkten Zusammenhangdes Events zur Europawahl am 25. Mai konstruierte. Angeblich handele es sich bei Herrn Dr. Gohl, der als Mitarbeiter des Weltethos-Instituts der Uni Tübingen referieren sollte, um einen„Repräsentant(en) einer Partei“. Außerdem berühre die Thematik eine „unmittelbar wahlkampfrelevante Fragestellung“.

Für Nils H. Ullrich, Vorsitzender der LHG Konstanz, ist klar: „Die Entscheidung des Justiziariats ist ein absoluter Skandal. Bereits Mitte Februar wurde das Event angekündigt und von der Uni genehmigt. Die Veranstaltung nun mit weniger als einer Woche Vorlauf zu streichen bedeutet für uns einen immensen finanziellen Schaden, da sie bereits durch Flyer und Plakate beworben wurde. Daher erwarten wir von der Uni-Leitung nun ein Entgegenkommen bezüglich eines Ersatz-Termins für die Veranstaltung.“

 

Schreibe einen Kommentar