Einladung zum Vortragsabend mit Dr. Christopher Gohl

+++ Perspektiven auf den Liberalismus +++
(Nachdem das Justiziariat der Universität Konstanz den ersten Versuch noch unterbunden hatte, freuen wir uns, den Ersatztermin bekanntgeben zu dürfen…)

Flyermotiv

Die Schweiz gilt wegen ihrer ausgeprägten direkten Demokratie und dem eidgenössischen Bürgersinn als Vorbild eines freiheitlichen Staats. Der Schutz der Privatsphäre und Eigentumsverhältnisse, die plebiszitären Elemente politischer Mitbestimmung und der Steuerwettbewerb machten das Land zu einem Hort an Liberalität, Demokratie und Wohlstand, so das gängige Urteil über die Eidgenossenschaft. Aber stimmt das denn auch?

Seit der Volksabstimmung gegen mehr Zuwanderung und eine wachsende europakritische Haltung ändert sich das öffentliche Bild der Schweiz.
Was kann Deutschland, was können Liberale sich von der Schweiz abschauen – und was nicht? Mit einem Blick über Bodensee und Hochrhein ins Nachbarland sollen neue Perspektiven auf den Liberalismus eröffnet werden.

Nach seinem Studium in Tübingen, Washington D.C. und Potsdam organisierte Dr. Christopher Gohl seit 2005 innovative Prozesse politischer Beteiligung, so zum Beispiel die politische Mediation zum Ausbau des Frankfurter Flughafens. Seit 2012 lehrt und forscht er an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen zu Fragen weltbürgerlicher Verantwortung in der Wirtschaft und ist dort Koordinator Public Dialogue am Weltethos-Institut.

MONTAG, 07. JULI, 19:15 UHR
A 704, UNIVERSITÄT KONSTANZ

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