5) Veränderung der Studierendenvertretung

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5.1) Ende mit den ewig Gestrigen: Sofortiger Austritt aus dem fzs!

Seit drei Jahren ist unsere Verfasste Studierendenschaft nun Mitglied im fzs – einem Verein, der sich selbst als „überparteilicher Dachverband von Student*innenschaften auf Bundesebene“ bezeichnet. Diese Beschreibung seiner selbst trifft nicht ansatzweise zu. Vielmehr geht es darum, eine durch und durch von linksradikaler Ideologie geprägte Grundausrichtung zu vertreten, weshalb er als Dachverband der Studierendenschaften vollkommen ungeeignet ist. Hinzu kommt, dass Bildungs- und Hochschulpolitik in der Kompetenz der Bundesländer verortet ist. Eine bundesweite Vernetzung ergibt dementsprechend überhaupt keinen Sinn. Ab dem nächsten Jahr müsste die Konstanzer Studierendenschaft aufgrund einer Staffelung knapp 10.000 € an Mitgliedsbeiträgen zahlen, was unweigerlich zu einer Beitragserhöhung führen würde. Profitieren würdet hiervon jedoch nicht ihr, sondern ausschließlich der fzs, welcher seinen Vorstandsmitgliedern beispielsweise eine BahnCard 100 spendiert und Wohnungen in deutschen Großstädten mietet. Wir wollen uns mit allen Mitteln dafür einsetzen, dass die Verfasste Studierendenschaft der Uni Konstanz dieses unsägliche Kapitel schnellstmöglich schließt.

5.2) Ehrenamt ist Ehrenamt: Abschaffung von „Aufwandsentschädigungen“ und Verschlankung durch Reduktion von Ämtern

Aktuell erhalten die Vorsitzenden, das Finanzreferat, das P&Ö-Referat und die Gremienvorsitzenden eurer Studierendenvertretung sogenannte „Aufwandsentschädigungen“ in Höhe von insgesamt 10.300 €. Jedes Semester. Bezahlt von euren Beiträgen. Doch anstatt zu versuchen, strukturelle Probleme mit Geld zu kaschieren, muss viel eher auf ein effizienteres System gesetzt werden, welches es den Aktiven ermöglicht, sich zu engagieren und dennoch das Studium nicht schleifen lassen zu müssen. Viele Probleme entstehen auch erst dadurch, dass zu viele an einem Projekt basteln. Wir fordern daher eine klar strukturierte Aufgabenverteilung in den Gremien und eine Reduktion der zu besetzenden Ämter, denn aktuell würden theoretisch über 100 Aktive benötigt, um den Betrieb zu erhalten. Noch nie wurde dies seit Einführung der Verfassten Studierendenschaft 2013 erreicht. Durch eine Verkürzung von Kommunikationswegen und das Schaffen von eindeutigen Verantwortlichkeiten ist es möglich, dass Ehrenamt auch Ehrenamt bleibt und eure Gelder sinnvoll – nämlich für euch – verwaltet werden können. Eine Beitragssenkung wäre ein zusätzlicher Nebeneffekt. Einige Beispiele an Einzelposten des Haushaltsplans 2015/16, welche nach unserer Ansicht problemlos gestrichen werden könnten, haben wir hier für euch aufgelistet:

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5.3) Transparenz durch „StuPa / StuVe on Demand“

Ihr wisst, was derzeit in der Studierendenvertretung so passiert und habt jeden Montag- und Mittwochvormittag sowie jeden Donnerstagabend Zeit und Muße, euch in die Sitzungen von FSK, AStA und StuPa zu setzen? Nein? Da gehört ihr sicherlich zur breiten Mehrheit der

Studierenden. Trotzdem sollt ihr euch über die aktuellen Entwicklungen in der Studierendenvertretung, welche ihr selbst schließlich finanziert, möglichst bequem informieren können. Um dieser Bringschuld nachzukommen, setzen wir uns für mehr Transparenz durch Video-Aufzeichnungen von Sitzungen des Studierendenparlaments und nach erfolgreichem Abschluss einer Testphase auch in allen weiteren großen Gremien ein. Diese wären dann auf ILIAS einsehbar, sodass ihr immer und jederzeit auf dem aktuellen Stand seid.

5.4) Eure Meinung zählt – Große Umfrage zum Handlungsbedarf der Studierendenvertretung!

Eine bedarfsorientierte Studierendenvertretung ist uns ein wichtiges Anliegen. Das heißt für konkret, dass euer Geld nur an Stellen ausgegeben werden soll, an denen ihr tatsächlich Bedarf seht. Daher möchten wir eine groß angelegte Online-Umfrage initiieren, in der ihr angeben könnt, was ihr euch von eurer Studierendenvertretung wünscht und was nicht. Seien das nun Vortragsreihen, Aktionstage, Aufwandsentschädigungen oder Ähnliches. Eine Studierendenvertretung leistet nur dann gute Arbeit, wenn sich die Studierendenschaft durch sie angemessen repräsentiert fühlt. Hierfür ist größtmögliche Partizipation unerlässlich.

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