Ergebnis AStA-Wahlen

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15 Prozent bei der AStA Wahl- ein gutes Resultat nach einem heißen Wahlkampf

Am Ende knallten die Korken bei der LHG.  Die Stimmen des Wahllokals in der Mensa waren noch nicht ganz ausgezählt, als feststand: es reicht für einen zweiten Platz im AStA. Mit 15% aller abgegebenen Stimmen wurden die konsequenten Positionen der Hochschulgruppe belohnt. Das gute Abschneiden war der Abschluss einer gelungenen Wahlkampfkampagne, in der sich die LHG gegen Bevormundung und Zwang und für mehr Flexibilität der Studenten einsetzte. Bereits im Vorfeld der Wahlen konnte sich die LHG von anderen Hochschulgruppen inhaltlich abgrenzen und ihre Themen in den Vordergrund stellen. Das Wahlergebnis würdigt die Oppositionsarbeit der Liberalen, die im Arbeitskreis Verfasste Studierendenschaft eine Diskriminierung von Geschlechtern verhinderten und den Vorstoß eine Frauenquote in der Verfassung festzulegen abwenden konnten.

„Die zwei Plätze im AStA sind ein deutliches Signal, dass es auch in Zukunft ordentlich Gegenwind geben wird, wenn Jusos und Grünen hohe Beiträge erheben wollen, um das Studentenparlament zu finanzieren oder die Wahlfreiheit in der Mensa durch Veggie-Days einschränken wollen.“ so der Vorsitzende der LHG, Fabian Kurz, nach der Wahl.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Liberalen, trotz rückläufiger Wahlbeteiligung ihr Ergebnis um 3,2 Prozentpunkte verbessern. In der VWL legte die LHG über 9 Prozentpunkte auf 29,5 % zu. In der Philosophischen Fakultät verdoppelte sich der Stimmenanteil der Liberalen auf knapp 7 %.  Im Senat konnte die LHG 17,5 % der Stimmen auf sich vereinigen. Der Abstand auf einen der begehrten Senatsplätze hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 1/3 bzw. 300 Stimmen reduziert. Nach dem Verkünden des endgültigen Resultats machten sich gemeinsam die Mitglieder und Kandidaten der LHG auf und feierten das Ergebnis gebührend.

Ergebnisübersicht:

Juso-Hochschulgruppe: 37,1% (+2,1%), 6 Sitze (–1 Sitz)

RCDS – Die Christdemokraten: 26,4% (–4,0%), 4 Sitze (±0 Sitze)

Grün-Alternative Hochschulgruppe: 17,2% (–2,1%), 3 Sitze (+1 Sitz)

Liberale Hochschulgruppe: 15,0% (+3,2%), 2 Sitze (+1 Sitz)

Die Linke.SDS: 4,3% (+0,7%), 0 Sitze (–1 Sitz)

Text: Felix Gillmair

Holger Krahmer an der Universität Mannheim zum Thema „Energiewende: Versagt die Politik?“

IMG_2026Auf die Einladung der Liberalen Hochschulgruppe Mannheim hin sprach am 17. April 2013 Holger Krahmer MdEP zum Thema „Energiewende: Versagt die Politik?“ in der Mannheimer Universität. Unter dem Publikum befanden sich neben zahlreichen Studenten auch interessierte Bürger, die auf die Veranstaltung aufmerksam geworden waren. In seinem 90-minütigen Vortrag gelang es Krahmer, die Energiewende und die internationale Verständigung  auf Klimaziele sachlich und ohne ideologisch aufgeladene Argumente zu erläutern.

Den Versuch einer internationalen Lösungsfindung zur Reduktion des CO2-Ausstoßes  sieht Krahmer durch die nicht zielführenden Verhandlungen der Doha Climate Change Conference als gescheitert an. Als Grund nannte er vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer, die zu einem veränderten CO2-Ausstoßverhalten führen.
Im Gegensatz zur Kernenergie schreibt Krahmer den fossilen Energieträgern Kohle und Gas eine wichtige Rolle in der zukünftigen Energieversorgung zu. Durch die kostengünstige Förderung von Braunkohle und die großen Förderungsmöglichkeiten der Schiefergasvorräte wäre ein Ende der Nutzung dieser Energiegewinnung nicht absehbar. Er wies darauf hin, dass die massive Förderung der erneuerbaren Energien unwirtschaftlich sei und Deutschland durch hohe Energiekosten mittelfristig als Industriestandort an Wettbewerbsfähigkeit verlieren wird.

Krahmer warb für einen EU-Energiebinnenmarkt, um erneuerbare Energien dort zu erzeugen, wo es effizient ist und nicht dort, wo hohe Subventionen erforderlich sind, die den Verbraucher unnötig stark belasten. Der zusätzliche Wettbewerb sorge in Zukunft für eine sichere und günstige Energieversorgung.

In der anschließenden Diskussion ging Krahmer ausführlich auf die Fragen aus dem Publikum ein und betonte, dass nicht jeder Kampf gegen den Klimawandel zielführend ist, sondern rational argumentiert werden muss, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um Energie effizient und sicher für jeden zur Verfügung zu stellen.

Text: Felix Gillmair

Energiewende: Versagt die Politik?

Die Energiewende und ihre Auswirkungen auf den Strompreis werden in Deutschland kontrovers diskutiert. Wie kann eine sichere Energieversorgung der Zukunft bezahlbar bleiben?

Krahmer

Universität Mannheim, Ostflügel –

O 151 (Hans Luik-Hörsaal)

Mittwoch 17.4.2013, 19 Uhr

 

 

 

 

Holger Krahmer, seit 2004 Mitglied der ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament, wird seine Sicht der Energiewende schildern. Anschließend stellt er seine Vision einer modernen Energiewirtschaft vor.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit mit dem Referenten über die vertretenen Thesen zu diskutieren.

Im Anschluss laden wir euch zu Bier und Brezeln ein!