Wofür wir stehen:

Die LHG Mannheim sieht in der Universität der Zukunft einen Raum, der Studierende für ihre Zukunft bildet. Studierende sollen die Universität entsprechend ihrer Neigungen und Wünsche selbst mitgestalten können. Der Aufbau des Studiums soll in bestimmten Grenzen von ihnen frei gewählt werden. Ziel der Universität der Zukunft ist es, verantwortungsvolle und kompetente Akademiker auszubilden, die aus ihrem Studium für sich selbst aber auch für die Gesellschaft größtmöglichen Nutzen ziehen können. Für den Einzelnen geht es darum, Eigenständigkeit zu erlangen und die eigene Persönlichkeit und die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Deshalb leitet die Universität der Zukunft Studierende zu selbständigem, interdisziplinärem, wissenschaftlichem Arbeiten an. Sie vermittelt Fachwissen, wissenschaftliche Methodik und die Befähigung zu selbstständigem lebenslangen Lernen! 🙂

Anbei findet ihr unser Wahlprogramm: 2018 LHG Wahlprogramm

  

Videovorlesungen ausbauen:
Wir möchten mehr Vorlesungen aufzeichnen lassen und diese auf Illias
bereitstellen. Studierende sollen selbst frei in der Entscheidung sein, ob sie eine
Vorlesung besuchen oder nicht. Die Universität Mannheim steht für Fortschritt und
Moderne​ und sollte nicht in antiquierten Vorlesungssälen stehenbleiben.
Natürlich muss dies in Kooperation​ mit den jeweiligen Professoren geschehen. Wir
möchten Professoren zu diesem Thema fortbilden lassen, damit keine
datenschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt werden und auf persönliche Belange
eingegangen wird. Wir begrüßen ausdrücklich die Bemühungen der Fachschaften
und würden uns freuen unterstützend mitzuwirken.
Trotzdem sehen wir Tutorien, Seminare und Übungen in ihrer Präsenzform​ als
essentiell an, da dort vermehrt auf Interaktion gesetzt wird.
Ferner möchten wir die möglichen Änderungen auf Bundesebene einbeziehen und
die Reform des Urheberrechts nutzen, sodass die Vervielfältigung und Verbreitung
von Materialien zur Veranschaulichung im Unterricht und zu Forschungszwecken
ermöglicht wird.

Einen universitären Gründerpreises einführen!
Wir möchten, dass Gründen Normalität wird. Gründungen und Innovationen sind die
Motoren in unserer Gesellschaft! Gerade die Universität ist ein Ort des Fortschritts
und sollte attraktive Rahmenbedingungen fürs Gründen und Forschen bieten. Daher
möchten wir uns dafür einsetzen, dass ein Gründerpreis unter der Schirmherrschaft
der Universität Mannheim eingeführt wird. Dieser soll jährlich​ von einer Kommission
– bestehend aus Studierenden, Professoren, Politikern und Akteuren der Wirtschaft –
vergeben werden. Finanzielle​ Mittel​ sollen möglichst aus der Wirtschaft und aus
öffentlichen Töpfen bezogen werden. Die Verleihungskomission soll natürlich auch
aus studentischen​ Mitgliedern bestehen.
Der Preis an sich soll natürlich nicht nur monetär​ ausgerichtet sein. Wir möchten
weitere Vorschläge wie kostenfreie​ Räume oder Pitches bei namhaften
Drittmittelgebern​ einbeziehen!

Kulturticket umstrukturieren!
Warum sollen wir Studierenden für ein Kulturticket zahlen? Warum sollen wir
Veranstaltungen zusätzlich subventionieren, zu denen wir auch so schon vergünstigt
kommen? Als Studierende genießen wir fast überall die Vorzüge​ lediglich unserem Budget entsprechende Preise für den Eintritt zu Kultur- & Sportveranstaltungen zu bezahlen.
Jedes Unternehmen, egal ob gewinnorientiert oder non-profit, weiß um unsere
geringe Zahlungsbereitschaft und passt deshalb auch seine Preise zu unserem
Vorteil an. Warum also müssen wir dann noch über unseren VS-Beitrag zusätzlich
die Eintrittsgelder zu solchen Veranstaltungen subventionieren? Insbesondere in
Anbetracht der Tatsache, dass die Interessen unserer Studiengemeinschaft so
unterschiedlich​ sind, dass kein studentischer Vertreter entscheiden könnte, welche
Veranstaltung unterstützungswürdig ist. Des Weiteren sind wir doch eine attraktive
Zielgruppe​ für solche Einrichtungen. Lasst uns daher verbraucherfreundliche
Kooperationen schaffen, die uns nichts kosten!
Wir als LHG Mannheim setzen uns dafür ein, dass durch geringere Gebühren eure
finanzielle Unabhängigkeit gestärkt wird und ihr somit eure Freizeit individuell
gestalten könnt.

Aufwandsentschädigungen abschaffen!
Wir erkennen den Arbeitsaufwand​ im AStA an und freuen uns – egal bei welcher
Hochschulgruppe -, wenn Studierende so viel Arbeit und Zeit investieren. Trotzdem
halten wir nichts von Aufwandsentschädigungen, die an den AStA gezahlt werden.
Das sind die Gelder der Studierenden​. Stattdessen möchten wir gerne
Alternativen​ erarbeiten bzw. bestehende Konstruktionen verbessern, die die Arbeit
im AStA erleichtern und die Vereinbarkeit von Studium und Ehrenamt verbessern. So
wurden ja bereits erste Möglichkeiten wie Urlaubssemester geschafft, damit das
BAföG weitergezahlt wird! Wir möchten genau so wenig, dass solche Ehrenämter
noch mehr Hürden mitsichziehen.

Forschungsprojekte schon im Bachelor ermöglichen!
Forschung und Lehre gehören für uns zwingend zusammen​: In Stanford hat ein
deutscher Präsident Erstsemestern den Zugang zur Forschung geöffnet. Wann
fangen wir in Deutschland damit an? Wir fordern eine ganzheitliche
Hochschulbildung, die enge Kooperation​ von Labor und Lehrstuhl und aktive
Forschungsprojekte ab dem ersten Semester. Wir möchten, dass ihr eine bestimmte
Anzahl an ECTS über solche Forschungsprojekte erwerben könnt!