Bayerisches Landeskriminalamt hört Internet-Telefonate ab
Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der FDP-Abgeordneten Gisela Piltz hervorgeht, setzt auch der Zollfahndungsdienst derzeit in zwei Fällen die umstrittene Trojaner-Technik ein. Allerdings wird die Maßnahme nicht durchgeführt, um Festplatten Verdächtiger auszulesen, sondern um ihre verschlüsselten Internet-Telefonate zu überwachen. Gleichzeitig bestätigt auch das bayerische Landeskriminalamt, dass es seit diesem Sommer in mehreren Fällen auf Computern Verdächtiger Programme installiert habe, um VoIP-Gespräche abzufangen.
Wie sich nun herausstellt, werden die Spähprogramme bei Internet-Telefonaten genutzt, um sie noch vor der Verschlüsselung, also an der Quelle, abhören zu können - nach der Verschlüsselung ist bei gängigen Programmen wie dem weitverbreiteten Skype eine Überwachung kaum noch möglich.







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