Blei: Ein verkanntes Element? Nicht am Stuttgart-21-Bauzaun!

obenbleien1.jpg Blei ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Pb (lateinisch plumbum) und der Ordnungszahl 82. Es ist ein giftiges Schwermetall und steht in der 4. Hauptgruppe (Kohlenstoffgruppe) und 6. Periode des Periodensystems. Blei ist leicht verformbar und hat einen vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkt.

obenbleien.jpgDie Isotope 206Pb, 207Pb und 208Pb sind die schwersten stabilen Atome. Mit der magischen Protonenzahl 82 kann diese Stabilität erklärt werden. Bei 208Pb liegt ein so genannter doppelt magischer Kern vor. Bleiisotope treten als Endprodukte von dreien der vier natürlichen Zerfallsreihen der radioaktiven Elemente auf. Dadurch ist relativ viel Blei entstanden, weshalb es in der Erdkruste im Vergleich zu anderen schweren Elementen (Quecksilber, Gold u. a.) häufig vorkommt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blei | Foto: Johannes Zeller

Stuttgart 21: Ein offener Brief an Walter Sittler

Als ich heute an Neujahr die “Sonderzeitung zu Stuttgart 21″ vom “Bündnis Bahn für Alle” im Briefkasten fand, erblickte ich gleich auf der Titelseite einen Bericht von Walter Sittler mit dem Titel “Verantwortliche ohne Verantwortung?”. Die Zeitung war im Übrigen mit einer persönlichen Widmung versehen, von wem auch immer, vielleicht sogar von diesem Herrn Sittler: “Alles Gute fürs Neue Jahr mag es uns Glück bringen”. Ich las also, was in diesem Artikel steht. Ich zitiere:

Warum eine Sonderbeilage zu Stuttgart21 und zur Volksabstimmung in Baden-Württemberg? Nicht in erster Linie, weil die Projektbefürworter im Vorfeld der Volksabstimmung vom 27. November 2011 Methoden angewandet haben, die fragwürdig sind. Auch nicht primär, weil die Deutsche Bahn AG das markanteste Gebäude der Stadt Stuttgart abreißen will, ohne zu wissen, ob das Projekt S21 je zu Ende gebracht werden kann.”

Hier habe ich dann aufgehört zu lesen. Zumindest bei diesem Artikel. Bei den anderen habe ich nur mal so die Überschriften angeschaut. Auch diese will ich dem geneigten Leser nicht vorenthalten:

“Ein Projekt gegen Recht und Gesetz – Stresstestmanipulation”
“Der Hauptbahnhof in Stuttgart – Ein architektonisches Meisterwerk wird zerstört”
“Unverantwortliche Kulturschande”
“Ein gigantischer technischer Betrug?”
“Das war kein Stresstest”
“Mensch und Versagen”
“Wahnsinn mit Methode…”

Und, das fand ich besonders interessant: “Kretschmann will in die Geschichtsbücher eingehen. Das lässt er sich nicht durch ein Bahnhöfle kaputt machen”

Finde ich es irritierend, dass hier weiterhin bewusst versucht wird, Öl ins Feuer zu gießen? Ja. Und von wem? Steht da alles drin: Attac, BUND, Grüne Jugend, GRÜNE LIGA, IG Metall, Jusos in der SPD, Linksjugend Solid, ProBahn Berlin-Brandenburg, Robin Wood, Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, VCD Brandenburg, Landesvorstand der Linken in Baden-Württemberg und noch ein paar anderen Organisationen und Privatleuten. Und was halte ich jetzt davon?

Ich kann diese Hetze langsam nicht mehr ab. Herr Sittler, liebe Verfasser der “Sonderzeitung zu Stuttgart 21″, verhalten sie sich endlich wie Demokraten, wenn sie wirklich welche sind, was ich nach Lektüre dieser Sonderzeitung wirklich in Frage stelle und kennen sie das Ergebnis der Volksabstimmung an! Und, lieber Walter Sittler, werfen Sie nie wieder Müll in meinen Briefkasten! Und nein, Ihnen ist es nicht gelungen, mir Neujahr zu versauen. ;-)

Gelungen ist Ihnen aber, dass ich mich so richtig freue. Und zwar auf das hier:

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Mit besten Grüßen!
Alexander Schopf

Voll auf die 12?

Es gibt Fotos, da glaubt man gar nicht, dass es sie wirklich gibt. Und da es solche Fotos nun eben mal doch gibt, sollte tunlichst darauf geachtet werden, dass sie vielleicht besser nicht veröffentlicht werden. Hier ist so eines. Untertitel:

Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL bekommt von Nobelpreisträger eine voll auf die…”
Voll auf die 12

Zeigen können wir das Foto leider nicht, da das Copyright beim Staatsministerium liegt. Den Link zum Bild geben wir aber gerne an.

Und die Moral von der Geschicht? Sortiere weiter Bilder nicht. Ist doch auch viel lustiger so, liebes Staatsministerium… ;-)

Twitter: “RegSprecher” Steffen Seibert und der Tippfehler

Könnte Seibert sich vertippt haben oder hat vielleicht gar al-Qaida die Finger mit im Spiel?

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“RegSprecher” Steffen Seibert auf Twitter (derweil aber etwas verändert):

Obama verantwortlich für Tod tausender Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt.”

Quelle: http://yfrog.com/hsndtsp

Kabarettist Hagen Rether und das Thema Umweltbewusstsein – Prädikat wertvoll!

Hagen Rether in der WDR-Sendung Mitternachtsspitzen vom 4. September 2010: Beeindruckend, wie es Rether gelingt, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und die Gutmenschen vor den Kadi zu bringen. Prädikat wertvoll! Absolut sehenswert!

Don’t Mess with Südbaden! Ein wenig Landeskunde – inspiriert von einem Aufkleber, gesehen in Freiburg…

sudbaden1.jpgAls ich den Aufkleber mit dem Titel “Südbaden” in bluttriefenden roten Lettern in Freiburg auf einem Mülleimer klebend erblickte, war mir sofort klar, das ist ein Fall für die Reibfläche. Aber was sollte das überhaupt bedeuten, dieses Schwarzwaldmädel mit Bollenhut, Palästinenserschal und Jagdgewehr? Haben da einige etwa den 7. Juni 1970 noch nicht verdaut? Werfen wir einen Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte des Landes Baden-Württemberg:

Gründung des Landes Baden-Württemberg

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Das Land Baden-Württemberg wurde am 25. April 1952 gegründet. Reinhold Maier (FDP/DVP) bildete als erster Ministerpräsident eine Koalition aus SPD, FDP/DVP und BHE und schloss die CDU als stärkste Fraktion aus. Das erzeugte Unmut sowohl bei den zwei südlichen Landesteilen Südbaden und Südwürttemberg-Hohenzollern, die sich in der neuen Regierung nicht oder nur unzureichend vertreten fühlten, als auch bei Gebhard Müller, dem neuen CDU-Fraktionsvorsitzenden, welcher die Nichtbeteiligung der CDU als persönlichen Affront empfand.

Erneute Abstimmung in Baden

Die badischen Vereinigungsgegner gaben den Kampf gegen den Südweststaat auch nach 1952 nicht auf. Im Heimatbund Badnerland organisiert, erstrebten sie weiterhin die Wiederherstellung Badens. Artikel 29 (2) des Grundgesetzes sah vor, dass in Gebieten, deren Landeszugehörigkeit nach Ende des Zweiten Weltkriegs ohne Volksabstimmung geändert worden war, ein Volksbegehren über die Neugliederung möglich sei. Nachdem dieser Passus infolge des Deutschlandvertrags 1955 in Kraft trat, stellte der Heimatbund einen Antrag auf ein Volksbegehren zur Wiederherstellung des Landes Baden in den Grenzen von 1945. Das Bundesinnenministerium lehnte diese Forderung unter anderem mit der Begründung ab, das neue Bundesland sei bereits durch eine Volksabstimmung zustande gekommen. In der darauf folgenden Klage vor dem Bundesverfassungsgericht bekam der Heimatbund Recht. Das Gericht argumentierte, dass die Abstimmung von 1951 keine Abstimmung in Sinne von Artikel 29 gewesen sei, da hierbei die zahlenmäßig stärkere Bevölkerung Württembergs und Hohenzollerns die zahlenmäßig schwächere Badens habe überstimmen können. Der Wille der badischen Bevölkerung sei durch die Besonderheit der politisch-geschichtlichen Entwicklung überspielt worden, weshalb ein Volksbegehren nach Artikel 29 zulässig sei.

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Das Bundesverfassungsgericht setzte in seinem Urteil keine Frist für die Abstimmung, weshalb sie immer wieder verschleppt wurde. Es bedurfte einer weiteren Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes im Jahre 1969, in der es die Abstimmung bis spätestens zum 30. Juni 1970 anordnete. Diese wurde am 7. Juni 1970 durchgeführt und ergab mit 81,9 % eine große Zustimmung zum Verbleib von Baden im gemeinsamen Land Baden-Württemberg. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,5 %.

Weiterlesen: Wikipedia

Aufgedeckt: Deutschland auf dem Weg zur Für-Dagegen-Republik!


Dagegensein – Also mal so ganz ohne Steigerungsmöglichkeit…

Aus einer Demonstrantenbefragung von Extra 3 mit recht unterhaltsamem Ergebnis.
Frage:

Gegen was sind sie denn?”

Antwort:

Gegen alles. Was es so gibt…”

Nicht Dafürsein – Also mal so ganz gegen alles sein, aber auch für was…

Frage:

Man müsste mal wieder richtig Bambule machen oder?”

Antwort:

Ja, ja, ja, da bin ich dafür…”

Der Beweis ist erbracht, man kann auch für etwas dagegen sein. Nein. Gegen etwas für sein. Für etwas gegen sein? Dagegen für etwas sein. Nein. Noch ein letzter Versuch: Für das Dagegensein sein. Na, geht doch: dagegen-republik.de

Quelle: ARD | 22. November 2010 – Extra 3 im Internet: http://www.x3.de/

“Stuttgarter Ho”, “Honi soit qui mal y pense” und Strumpfbänder im Wandel der Zeit

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Honi soit qui mal y pense [ɔniˈswa kimaliˈpɑ̃s] (Altfranzösisch; wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“), heutzutage Honni soit qui mal y pense von französisch honnir, ‚(ver-) höhnen‘, ‚verachten‘, ‚verabscheuen‘ (ersteres ist etymologisch verwandt).Der Satz ist die Devise des englischen Hosenbandordens. Da das ritterliche Ehrenzeichen des blauen Hosenbandes mit dieser Aufschrift Bestandteil des Wappens des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland ist, erscheint dieser Schriftzug dort zusammen mit der Devise des englischen Königshauses, Dieu et mon droit (‚Gott und mein Recht‘).

Eine häufige deutschsprachige Übersetzung lautet

„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

Allerdings versteht man das Wort Schelm in neuerer Zeit in schmunzelhafter, nahezu positiver Konnotation. Bis ins 19. Jahrhundert war das Wort jedoch ein eindeutig negatives Synonym für Kleinkriminelle. Dem heutigen Sprachgebrauch entspräche daher eher die Formulierung:

„Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.“

Als Urheber der Sentenz gilt der Gründer des Ordens, König Edward III. von England (1312–1377). Mangels auffindbarer Urkunden aus der Zeit vor 1416 kam es zu Legenden. Der bekanntesten zufolge soll Edward bei einem Ball seiner Geliebten, der Countess of Salisbury, mit diesen Worten zum Gaudium der Anwesenden ein beim Tanz verlorenes Strumpfband zurückgegeben haben. Vermutlich sollte der Sinnspruch jedoch Edwards Anspruch auf den französischen Thron unterstreichen – was wohl der Hauptgrund war, den Orden zu stiften. Dies deuten insbesondere die Farben des Ordensbandes (Blau und Gold) an.[1]

Die Schreibweise honi ist eine altfranzösische Variante der heute im Französischen üblichen Schreibung honni. Da es damals jedoch keine verbindliche Orthographie gab, finden sich auch andere Schreibungen, beispielsweise Hony soyt quy mal y pense.

Der Sinnspruch wird heute im Deutschen, Englischen und auch im Französischen gebraucht, um

  • darauf hinzuweisen, dass eine Handlung bloß durch falsche Interpretation anstößig scheint,
  • eine peinliche Situation abzumildern,
  • augenzwinkernd die Doppeldeutigkeit einer Handlung oder Aussage auszudrücken.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense