Britische Reportage über radikalen Islam in Europa

Der britische Journalist Rod Liddle zeigt in einem fesselnden Beitrag den Zustand des Zusammenstosses zwischen dem naiven Europa und der sich rapide ausbreitetenden Minderheit des islamischen Fundamentalismus.

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=CAJ0Zeh6wVM

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=6ebWFCDZFIA

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=j6A7V5q7Fr4

Springer-Verlag-Chef in der Welt hart gegen Iran


Und Deutschland toleriert sich zu Tode – Seit Jahrzehnten hat niemand den Weltfrieden so sehr gefährdet wie Mahmud Ahmadinedschad. Doch auf der Suche nach einer Lösung zieht Deutschland die falschen Schlüsse aus seiner Geschichte. Dabei sollte seit Hitler klar sein: Diktatoren muss man ernst nehmen.
 
Der Präsident des Iran ist kein Clown, der die Welt zum Narren hält. Er ist ein außerordentlich ernsthafter, konsequenter Mann, der sehr zielstrebig seine Mission verfolgt: Israel zu vernichten und damit die – in seinen Augen – ungläubige, dekadente westliche Welt zu schwächen und ins Wanken zu bringen, um seine, die – in seinen Augen – bessere Ordnung durchzusetzen. Schlüssig hat er deshalb jetzt die Ausweitung der industriellen Anreicherung von Uran angekündigt.Die Politik des Iran ist die seit Jahrzehnten größte Gefährdung des Weltfriedens. Es handelt sich um einen gut durchdachten, mehrfach angekündigten Angriff auf unsere freie, offene, demokratische Gesellschaft. Es ist ein Angriff auf das, was uns heilig ist: die Toleranz. Und der Westen, zumindest der europäische, sieht zu – und toleriert sich zu Tode. Allen voran die guten Deutschen. Da lehnt die moralisch gefestigte Mehrheit Abwehrraketen auf europäischem Boden ab, kritisiert erst oberlehrerhaft die Polen, warnt dann im eigenen Land vor einem neuen Wettrüsten und regt den konstruktiven Dialog mit den Mullahs in Teheran oder zur Abwechslung mit den „gemäßigten Taliban“ in Afghanistan an. Tolle Idee. Es wäre sicher auch interessant, mit den gemäßigten Nazis, mit den differenzierten Rechtsradikalen und den nachdenklichen RAF-Mördern zu sprechen.Allein: Wo sind sie? Und vor allem: Schon die Sehnsucht danach ist das falsche Signal. In ernstzunehmenden außenpolitischen Kreisen machen die Deutschen sich lächerlich, wenn sie so offenkundig die falschen Schlüsse aus der eigenen Geschichte ziehen. Nicht Toleranz gegenüber der Intoleranz, sondern frühe Intoleranz gegenüber der Intoleranz wäre die Konsequenz.In den Jahrzehnten von Wohlstand und Frieden ist uns der Ernst bei der Durchsetzung sicherheitspolitischer Interessen abhanden gekommen. Und das könnte sich jetzt bitter rächen. Nur eine Politik der absoluten Geschlossenheit und Stärke kann im Nahen Osten das schlimmste verhindern. Wir sollten es gelernt haben: Die Geschichte wiederholt sich, aber sie verkleidet sich dabei. Das Schema ist das gleiche, nur die Begriffe ändern sich. Für Intoleranz, Völkermord und Freiheitsfeindlichkeit standen mal die Kreuzzüge der Christen, dann die Genozide von Faschisten und Kommunisten. Als nächstes die heiligen Kriege der Islamisten? Auch Hitler hat genau das gemacht, was er in „Mein Kampf“ und zahlreichen Reden versprochen hat. Diktatoren sollte man ernst nehmen.

Dr. Matthias Döpfner ist Vorstandsvorsitzender des Springer-Verlages. Der Artikel wurde in der Welt veröffentlicht.

http://www.welt.de/politik/article803992/…_und_Deutschland_toleriert_sich_zu_Tode.html

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