picidae – Kunst und das Ende der Zensur des Internets zugleich

banner_red_468.pngZwei Künstler entwickeln ein System zur Umgehung von Internetzensur

von Alfred Krüger

In vielen Ländern wird das Internet zensiert. Inhalte werden gefiltert, Webseiten für den Zugriff gesperrt. Zwei Schweizer Künstler haben ein System entwickelt, mit dem sich die Zensur im Netz umgehen lässt – bis die Zensoren ihre Filter aufrüsten.

Die Liste der Staaten, die das Internet zensieren, ist lang. Die Organisation Reporter ohne Grenzen führt in ihrem Jahresbericht 2006 all jene Länder auf, in denen Meinungs- und Informationsfreiheit klein geschrieben und der freie Zugriff auf das Internet massiv beschränkt wird. Nord-Korea, Iran, Weißrussland, Kuba oder Saudi-Arabien gehören zu den eifrigsten Zensoren. Nicht nur pornografische Webseiten werden hier blockiert. Den Machthabern in diesen Ländern geht es vorrangig um politische Zensur.

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Quelle: http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,7001629,00.html

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Wahlgeräte und die Arbeitsgruppe 8.51


WahlgeräteIn der Bundesrepublik gibt es lediglich drei Personen, die nachvollziehen können, wie die elektronische Erfassung, Speicherung und Zählung von Wählerstimmen an den etwa 2500 für politische Wahlen bereits eingesetzten Wahlcomputern funktioniert.
Diese Zahl nannte der Vertreter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Prof. Dieter Richter, am gestrigen Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig in der mündlichen Verhandlung über eine Klage nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Bei den drei Personen handelt es sich um die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe 8.51 “Software und elektronische Wahlen” der PTB, die nach der Bundeswahlgeräte-Verordnung für die technische Prüfung eines Baumusters zuständig ist, bevor die Bauartzulassung und Verwendungsgenehmigung durch das Bundesinnenministerium erfolgt.”

Nur ein Grund, weshalb sich die LHG-BW gegen Wahlgeräte ausspricht!

Hier der ganze Artikel bei heise online: http://www.heise.de/newsticker/meldung/97566

Bayerisches Landeskriminalamt hört Internet-Telefonate ab

Wo ist der Fehler im Bild? Foto:ddpWie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der FDP-Abgeordneten Gisela Piltz hervorgeht, setzt auch der Zollfahndungsdienst derzeit in zwei Fällen die umstrittene Trojaner-Technik ein. Allerdings wird die Maßnahme nicht durchgeführt, um Festplatten Verdächtiger auszulesen, sondern um ihre verschlüsselten Internet-Telefonate zu überwachen. Gleichzeitig bestätigt auch das bayerische Landeskriminalamt, dass es seit diesem Sommer in mehreren Fällen auf Computern Verdächtiger Programme installiert habe, um VoIP-Gespräche abzufangen. 

Wie sich nun herausstellt, werden die Spähprogramme bei Internet-Telefonaten genutzt, um sie noch vor der Verschlüsselung, also an der Quelle, abhören zu können – nach der Verschlüsselung ist bei gängigen Programmen wie dem weitverbreiteten Skype eine Überwachung kaum noch möglich.

http://www.golem.de/0710/55202.html

BKA sucht Trojaner-Programmierer

Nachdem das BKA mit großflächigen Anzeigen in der Informatik-Zeitschrift c’t nach Programmierern gesucht hat, sind die Stellenanzeigen für die Trojaner-Programmierer auch im Netz unter http://www.bka.de/jobs/jobs.html zu finden.

Gesucht werden: eine/n Entwickler/in / Programmierer/in mit der Qualifikation Hochschulabschluss EG 13 TVöD und
eine/n Entwickler/in / Programmierer/in mit der Qualifikation Fachhochschulabschluss EG 11 TVöD

Dort heisst es:

“Ihre Aufgaben:

• Konzipierung und Entwicklung fortschrittlicher Methoden und Standards zur Untersuchung von Straftaten in Computernetzwerken mit dem Ziel der Sicherung digitaler Beweismittel

• Beratung und Unterstüzung von Polizeidienststellen bei der Sicherung und Auswertung digitaler Beweismittel

• Durchführung forensischer Untersuchungen, Erstellen von Gutachten und deren Vertretung vor Gericht”

Na dann mal nix wie bewerben, oder? ;-) (Übrigens gibt’s bei der EG 13 TVÖD 2817€ und in der EG 11 2430€ Brutto im Monat. Als Entwickler in der Industrie gibt’s laut Manager-Magazin.de rund 4700€ Brutto…)