Die SPD und der Atomausstieg – Sind die Genossen käuflich?
Eine größere Anzahl der Mitglieder der Atomausstiegspartei SPD sind doch tatsächlich Lobbyisten eben der von Ihnen verteufelten Atom-Industrie, wie das SPIEGEL ONLINE-Video, das unter diesem Link verfügbar ist, zeigt.
Und was sagt Kurt Beck zur Kernkraft? Weil der ist jetzt auch Experte in Sachen Atomkraft:
Atomenergie, wenn man die CO2-Bilanz betrachtet, von der Erzeugung des Urans an, bis zur Abbrennung im Kraftwerk, ist CO2-intensiver als ein Braunkohlekraftwerk.”
Keine Frage der Meinung, finden wir, sondern der Fakten. Der folgende Bericht des ZDF zeigt, neben Kurt Beck, jedoch, dass der CO2-Ausstoß pro erzeugter Kilowattstunde Strom bei der Braunkohle je nach Kraftwerkstyp zwischen 1000 und 1231 Gramm liegt und bei der Kernkraft nur bei 8 bis 16 Gramm. Aus welcher Quelle Kurt Beck seine Meinung speist, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass er irrt.
Wir fordern daher einen ehrlichen Umgang mit der Frage nach der Energieversorgung kommender Generationen! Und vorallem Ehrlichkeit im Umgang mit uns Bürgern. Es kann ja nicht angehen, dass ein SPD-Parteivorsitzender, möglicherweise aufgrund ideologischer Verblendung, solcherlei verkündet. Die Atomkraft muss Teil des Energiemix sein. Deutschland war bis vor einigen Jahren führend in der Kerntechnik. Dort müssen wir wieder hin. Wenn in heutigen Tagen geforscht wird, dann nur mit Mitteln aus der Wirtschaft, nicht aber mit staatlichen! Und woher bitte soll denn unser Strom kommen, wenn wir AKWs, Braun- und Steinkohlekraftwerke abschalten? Vom Öl wollen wir laut dem Grünen-Wahlprogramm ja auch noch weg… Und wieviel soll der Strom dann überhaupt kosten, wenn er dann irgendwie anders erzeugt worden ist? (Ich meine jetzt nicht französischen oder tschechischen Atomstrom.) Und wie anders erzeugt? Die Grünen schreiben da in ihrem Wahlprogramm etwas von Offshore-Windparks. Wieviele Mio. Tonnen hydraulischen Zements man wohl benötigen mag, einem solchen Windpark auf offener See die nötige Standfestigkeit zu verleihen und was ist denn noch vom Ökosystem übrig, wenn die Masten stehen? War das Wattenmeer den Grünen bislang nicht auch immer heilig? Wie man sieht, nicht. Ideologie. Pure Ideologie. Was wir aber benötigen, das sind Antworten. Der Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas und vorallem der Atomkraft, wie das die Grünen und bei der Atomkraft auch die SPD fordert, ist keine Lösung, sondern ein Rückfall in die stromlose Zeit vor der Industrialisierung.







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