Ex-Direktorin der Rütli-Schule schreibt “Kopfschüsse”

PickDie gewaltsamen Vorkommnisse an der Berliner Rütli-Schule sorgten vor einem Jahr für große Aufregung in den Medien. Jetzt hat die frühere Schulleiterin Brigitte Pick ein Buch mit dem vielsagenden Titel “Kopfschüsse” über ihre Zeit an der Schule geschrieben. Sie beschreibt darin den allmählichen Niedergang der Schule, die noch bis ins Jahr 1974 keine Migrantenkinder hatte. “Auf alten Fotos sehe ich fröhliche Gesichter”, berichtet Pick. Bei ihrem Ausscheiden vor einem Jahr hatte die Schule einen Migrantenanteil von 80%, was zur Folge hatte, dass auf dem Schulhof kein Deutsch mehr gesprochen wurde, Klassenfahrten nicht mehr stattfanden, Mädchen sich dem Sportunterricht entzogen und Weihnachtsbasare einschliefen. “Die wenigen verbliebenen deutschen Kinder konnten ihre Interessen an weihnachtlicher Gemütlichkeit nicht mehr durchsetzen.” Weitere Auszüge des Buches gibt es hier.

Geposted von Alexander Schopf am 08.03.2007 | In Deutschland, Bildung |

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