05.02.2011 in Deutschland, Europa, Weltpolitik

Was für Erinnerungen doch ein Buchungsbeleg der Nationalbank von Griechenland AG – Filiale Stuttgart – hervorrufen kann…

buchungsbeleg.jpgDie griechische Finanzkrise ist eine Haushaltskrise Griechenlands, die mit der Verschuldung des griechischen Staates in der Folge der Finanzkrise ab 2007 zusammenhängt und mit einer Destabilisierung der europäischen Gemeinschaftswährung einher ging. Um einen Staatsbankrott Griechenlands abzuwenden, einigten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf ein Rettungspaket aus Krediten. Diese werden am Markt aufgenommen und mit einem Risikoaufschlag an Griechenland weitergegeben.

Die Griechenlandkrise ging unmittelbar in die Euro-Krise 2010 über, die Notfallmaßnahmen für Griechenland mündeten im Europäischen Stabilisierungsmechanismus.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Finanzkrise

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03.02.2011 in Satire, Deutschland

Das vermutlich unterhaltsamste Interview der Fußballgeschichte – Jürgen Klopp vs. Arnd Zeigler

Genau so muss Selbstkritik aussehen, zumindest aus Sicht vieler Journalisten, um nochmals die Selbstkritikdebatte um Guido Westerwelle aufzumachen… Und Demut, ja Demut… Der Jürgen Klopp, also der hat das ja echt voll drauf. ;-)

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09.12.2010 in Satire, Deutschland, Menschenrechte

Don’t Mess with Südbaden! Ein wenig Landeskunde – inspiriert von einem Aufkleber, gesehen in Freiburg…

sudbaden1.jpgAls ich den Aufkleber mit dem Titel “Südbaden” in bluttriefenden roten Lettern in Freiburg auf einem Mülleimer klebend erblickte, war mir sofort klar, das ist ein Fall für die Reibfläche. Aber was sollte das überhaupt bedeuten, dieses Schwarzwaldmädel mit Bollenhut, Palästinenserschal und Jagdgewehr? Haben da einige etwa den 7. Juni 1970 noch nicht verdaut? Werfen wir einen Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte des Landes Baden-Württemberg:

Gründung des Landes Baden-Württemberg

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Das Land Baden-Württemberg wurde am 25. April 1952 gegründet. Reinhold Maier (FDP/DVP) bildete als erster Ministerpräsident eine Koalition aus SPD, FDP/DVP und BHE und schloss die CDU als stärkste Fraktion aus. Das erzeugte Unmut sowohl bei den zwei südlichen Landesteilen Südbaden und Südwürttemberg-Hohenzollern, die sich in der neuen Regierung nicht oder nur unzureichend vertreten fühlten, als auch bei Gebhard Müller, dem neuen CDU-Fraktionsvorsitzenden, welcher die Nichtbeteiligung der CDU als persönlichen Affront empfand.

Erneute Abstimmung in Baden

Die badischen Vereinigungsgegner gaben den Kampf gegen den Südweststaat auch nach 1952 nicht auf. Im Heimatbund Badnerland organisiert, erstrebten sie weiterhin die Wiederherstellung Badens. Artikel 29 (2) des Grundgesetzes sah vor, dass in Gebieten, deren Landeszugehörigkeit nach Ende des Zweiten Weltkriegs ohne Volksabstimmung geändert worden war, ein Volksbegehren über die Neugliederung möglich sei. Nachdem dieser Passus infolge des Deutschlandvertrags 1955 in Kraft trat, stellte der Heimatbund einen Antrag auf ein Volksbegehren zur Wiederherstellung des Landes Baden in den Grenzen von 1945. Das Bundesinnenministerium lehnte diese Forderung unter anderem mit der Begründung ab, das neue Bundesland sei bereits durch eine Volksabstimmung zustande gekommen. In der darauf folgenden Klage vor dem Bundesverfassungsgericht bekam der Heimatbund Recht. Das Gericht argumentierte, dass die Abstimmung von 1951 keine Abstimmung in Sinne von Artikel 29 gewesen sei, da hierbei die zahlenmäßig stärkere Bevölkerung Württembergs und Hohenzollerns die zahlenmäßig schwächere Badens habe überstimmen können. Der Wille der badischen Bevölkerung sei durch die Besonderheit der politisch-geschichtlichen Entwicklung überspielt worden, weshalb ein Volksbegehren nach Artikel 29 zulässig sei.

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Das Bundesverfassungsgericht setzte in seinem Urteil keine Frist für die Abstimmung, weshalb sie immer wieder verschleppt wurde. Es bedurfte einer weiteren Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes im Jahre 1969, in der es die Abstimmung bis spätestens zum 30. Juni 1970 anordnete. Diese wurde am 7. Juni 1970 durchgeführt und ergab mit 81,9 % eine große Zustimmung zum Verbleib von Baden im gemeinsamen Land Baden-Württemberg. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,5 %.

Weiterlesen: Wikipedia

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28.11.2010 in Politische Theorie, Satire, Deutschland

Aufgedeckt: Deutschland auf dem Weg zur Für-Dagegen-Republik!


Dagegensein – Also mal so ganz ohne Steigerungsmöglichkeit…

Aus einer Demonstrantenbefragung von Extra 3 mit recht unterhaltsamem Ergebnis.
Frage:

Gegen was sind sie denn?”

Antwort:

Gegen alles. Was es so gibt…”

Nicht Dafürsein – Also mal so ganz gegen alles sein, aber auch für was…

Frage:

Man müsste mal wieder richtig Bambule machen oder?”

Antwort:

Ja, ja, ja, da bin ich dafür…”

Der Beweis ist erbracht, man kann auch für etwas dagegen sein. Nein. Gegen etwas für sein. Für etwas gegen sein? Dagegen für etwas sein. Nein. Noch ein letzter Versuch: Für das Dagegensein sein. Na, geht doch: dagegen-republik.de

Quelle: ARD | 22. November 2010 – Extra 3 im Internet: http://www.x3.de/

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27.10.2010 in Satire, Deutschland

“Stuttgarter Ho”, “Honi soit qui mal y pense” und Strumpfbänder im Wandel der Zeit

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Honi soit qui mal y pense [ɔniˈswa kimaliˈpɑ̃s] (Altfranzösisch; wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“), heutzutage Honni soit qui mal y pense von französisch honnir, ‚(ver-) höhnen‘, ‚verachten‘, ‚verabscheuen‘ (ersteres ist etymologisch verwandt).Der Satz ist die Devise des englischen Hosenbandordens. Da das ritterliche Ehrenzeichen des blauen Hosenbandes mit dieser Aufschrift Bestandteil des Wappens des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland ist, erscheint dieser Schriftzug dort zusammen mit der Devise des englischen Königshauses, Dieu et mon droit (‚Gott und mein Recht‘).

Eine häufige deutschsprachige Übersetzung lautet

„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

Allerdings versteht man das Wort Schelm in neuerer Zeit in schmunzelhafter, nahezu positiver Konnotation. Bis ins 19. Jahrhundert war das Wort jedoch ein eindeutig negatives Synonym für Kleinkriminelle. Dem heutigen Sprachgebrauch entspräche daher eher die Formulierung:

„Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.“

Als Urheber der Sentenz gilt der Gründer des Ordens, König Edward III. von England (1312–1377). Mangels auffindbarer Urkunden aus der Zeit vor 1416 kam es zu Legenden. Der bekanntesten zufolge soll Edward bei einem Ball seiner Geliebten, der Countess of Salisbury, mit diesen Worten zum Gaudium der Anwesenden ein beim Tanz verlorenes Strumpfband zurückgegeben haben. Vermutlich sollte der Sinnspruch jedoch Edwards Anspruch auf den französischen Thron unterstreichen – was wohl der Hauptgrund war, den Orden zu stiften. Dies deuten insbesondere die Farben des Ordensbandes (Blau und Gold) an.[1]

Die Schreibweise honi ist eine altfranzösische Variante der heute im Französischen üblichen Schreibung honni. Da es damals jedoch keine verbindliche Orthographie gab, finden sich auch andere Schreibungen, beispielsweise Hony soyt quy mal y pense.

Der Sinnspruch wird heute im Deutschen, Englischen und auch im Französischen gebraucht, um

  • darauf hinzuweisen, dass eine Handlung bloß durch falsche Interpretation anstößig scheint,
  • eine peinliche Situation abzumildern,
  • augenzwinkernd die Doppeldeutigkeit einer Handlung oder Aussage auszudrücken.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense

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14.10.2010 in Deutschland

“Du bist anderer Meinung als ich…

…und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.” Voltaire

“Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.” – Obwohl diese Worte regelmäßig Voltaire zugeschrieben werden, wurden sie zuerst benutzt von Evelyn Beatrice Hall in “Die Freunde von Voltaire” (1906), geschrieben unter dem Pseudonym Stephen G. Tallentyre. Ein sehr ähnliches Zitat Voltaire lautet aber: “Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.”

Weiterlesen: http://de.wikiquote.org/wiki/Voltaire

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27.09.2010 in Satire, Deutschland, Wahlkampf

Die Macht der Demoskopie oder warum Die Grünen wirklich im Umfrage-Hoch sind

Frage:

GRÜNE weiter im Umfragen-Hoch. Warum sind sie so populär?

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Antwort: 83,1 % entfielen auf “Dumme Wähler” – Ein eindeutiges Ergebnis. ;-)

Quelle: ProSieben-Videotext - 18. September 2010, 22.43 Uhr

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12.09.2010 in Satire, Deutschland

Jetzt auf Tour: Gesundheitsminister Dr. Philip Rösler MdB mit neuem Programm!

Politisches Kabarett auf höchstem Niveau! Chapeau, Herr Minister! :-)

Quelle: Phoenix

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11.09.2010 in Islamismus, Weltpolitik

11. September 2001

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31.08.2010 in Satire, Deutschland, Wahlkampf

Wir wissen, dass das Satire ist, aber wie sieht das wohl der SWR?

Falsche Versprechen
Hilfe, ich habe FDP gewählt!

Das große Wahlversprechen der FDP – die Steuersenkung – kommt frühestens 2012. Wenn überhaupt. Und spätestens jetzt fragen sich natürlich viele der 14,6 Prozent FDP-Wähler: Warum habe ich die Liberalen eigentlich gewählt? Und was kann ich tun, dass mir dieser Fehler nicht wieder passiert? Für diese Menschen gibt es nun Selbsthilfegruppen der “AFW”, der Anonymen FDP-Wähler.
Immer mehr Betroffene schließen sich diesen Gruppen an. Darunter Erstwähler, die einen Fehler gemacht haben, den sie bitter bereuen. Aber auch Härtefälle – Rechtsanwälte, Zahnärzte und Gastronomen – die seit Jahren die FDP wählen und endlich davon loskommen möchten.
“Zur Sache Baden-Württemberg!” konnte als erste Sendung des deutschen Fernsehens bei einem Treffen der AFW dabei sein – erschütternd.

Quelle: http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/falsche-versprecchen-der-fdp/-/id=3477354/nid=3477354/did=6657758/gp0d4l/

Es sei an dieser Stelle nochmals auf folgenden Bericht auf der Reibfläche verwiesen: Umfrage zur Parteineigung von Journalisten, hier nachzulesen.

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30.07.2010 in Deutschland, Europa

Duisburg, 24. Juli 2010, 17.57 Uhr

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loveparade_logo.jpg21 Tote bei der Loveparade 2010 in Duisburg

Die Ereignisse von Samstag und Sonntag

Im Gedränge während der Loveparade in Duisburg starben am 24. Juli 2010 16 Menschen, fünf weitere starben später im Krankenhaus. Über 500 Menschen mussten ärztlich behandelt werden.

Samstag: 14.00 Uhr - Beginn der Loveparade

15 Wagen aus sechs Ländern setzen sich in Duisburg in Bewegung. Anders als in den Vorjahren gibt es keine Parade durch die Stadt. Stattdessen umkreisen die Wagen, auch Floats genannt, das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, wo auch die Bühnen für die Live-Acts aufgebaut sind. Nach Angaben der Polizei sind zwischen neun und 14 Uhr 105.000 Menschen mit dem Zug nach Duisburg angereist. Tausende kamen mit Bussen oder Autos.

Vor dem Beginn der Loveparade sagte der Veranstalter Rainer Schaller der Nachrichtenagentur AP, er rechne trotz der Menschenmassen nicht damit, dass der Platz abgesperrt werden müsse: “Da passen 1,6 Millionen Menschen drauf, die Zahl werden wir heute nicht erreichen, höchstens 1,4 Millionen“, so Schaller. Später wird in Agenturmeldungen die Besucherzahl auf eine Million Menschen geschätzt, teilweise ist auch von 1,4 Millionen die Rede.

16.30 Uhr - Besucherstau und Bahnhofsperrung

Nachrichtenagenturen melden, dass wegen des großen Andrangs der Duisburger Hauptbahnhof gesperrt wurde, um einen geordneten Zugverkehr zu gewährleisten. Zudem ist von einem “Besucherstau” vor dem Gelände die Rede. Dieser Stau ensteht allerdings schon bevor das Veranstaltungsgelände überhaupt geöffnet wird. Spätere Ermittlungen ergeben, dass Besucher erst um zwölf Uhr eingelassen werden. Ursprünglich geplant war elf Uhr, doch zu diesem Zeitpunkt gibt es noch Planierarbeiten im Eingangsbereich, so dass die Besucher sich vor dem verschlossenen Gelände drängen.

17.00 Uhr - Beginn der Abschlussveranstaltung

Tödliche Falle Nottreppe
Auf der Hauptbühne beginnt um 17 Uhr das Programm mit Live-Gigs. Dies zieht weitere Besucher an, die zu diesem Zeitpunkt auf das Gelände wollen.

Zunächst geht man davon aus, dass kurz nach 17 Uhr die tödliche Massenpanik am Haupteingang ausbricht. Zwei Tunnel führen zu diesem Zugang, sie unterqueren die A59 und die Bahngleise. In der drangvollen Enge hinter dem Tunnel macht sich Panik breit. Besucher versuchen verzweifelt, der Menge zu entfliehen, drücken Absperrzäune nieder und klettern Böschungen oder Laternen hoch. An einer schmalen Nottreppe, die an der äußeren Tunnelmauer hochführt, kommt es nach Polizeiangaben zu den tödlichen Unfällen. Besucher fallen auf den Boden, werden niedergetrampelt oder ersticken.

Spätere Ermittlungen, Augenzeugenberichte und Filmaufnahmen von Teilnehmern, führen allerdings zu der Erkenntnis, dass es schon um 16.15, spätestens aber um 16.30 Uhr zu den panikartigen Reaktionen unter den Wartenden im unteren Teil der Rampe kommt. Bereits gegen 17.02 Uhr werden den Einsatzkräften erste Opfer gemeldet.

17.34 Uhr - “Wegen Überfüllung geschlossen”

Die Polizei meldet: “Das Veranstaltungsgelände ist zur Zeit wegen Überfüllung geschlossen.” Die Polizei gibt über Lautsprecher Hinweise an die Teilnehmer und bittet sie zurück in Richtung Hauptbahnhof zu gehen.

17.57 Uhr - Erste Meldungen von Toten

“… offenbar zehn Personen getötet.”>
Drei Minuten vor sechs kommt die erste Polizeimeldung:
“Im Verlauf einer Massen-Panik im Tunnel der Karl-Lehr-Straße sind nach bisherigen Erkenntnissen offenbar zehn Personen getötet, zehn Personen reanimiert und etwa 15 Personen verletzt worden.” Die Zahl der Opfer, die in der Nähe des Tunnels sterben, steigt später auf 16, drei weitere Menschen sterben noch in der Nacht im Krankenhaus. Die Zahl der Verletzten wird später mit 342 angegeben…

Quellen: http://www.wdr.de

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13.07.2010 in Satire, Deutschland, Europa, Weltpolitik, Umwelt

Wer ist eigentlich Paul? Und wird einmal eine WM kommen, in der Orakeln reicht und gar nicht mehr gespielt werden muss? Wir wissen es nicht…


Auszüge aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Paul (* 26. Januar 2008 im Atlantischen Ozean bei Weymouth, Dorset) ist ein Krake, der als Orakeltier für die Vorhersage von Spielergebnissen bei internationalen Fußballturnieren bekannt wurde. Er lebt in dem Großaquarium Sea Life Centre im nordrhein-westfälischen Oberhausen. Besondere Medienbekanntheit erreichte Paul, als er während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 als Kraken-Orakel (auch: Oktopus-Orakel oder Okrakel) insgesamt acht Spielausgänge – Sieg oder Niederlage – korrekt „voraussagte“, darunter die sieben aufeinanderfolgenden Begegnungen mit deutscher Beteiligung sowie das Endspiel der WM 2010. Laut Aussagen seiner Betreuer wird es keine weiteren Voraussagen von Paul geben.[1]

Kraken-Orakel

Einsatz als Orakeltier, Mechanismus der Vorhersagen

Paul wurde im Sea Life Centre in Oberhausen als Attraktion für die Besucher des Großaquariums bereits zweimal als Kraken-Orakel bzw. Oktopus-Orakel für die Vorhersage von Spielausgängen bei großen Fußballturnieren eingesetzt: Bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 (Euro 2008) und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 (WM 2010). Bislang erwiesen sich fast alle seine Voraussagen als richtig, lediglich die deutschen Begegnungen gegen Kroatien und gegen Spanien bei der Euro 2008 hat er als Orakel falsch vorhergesagt.

Jeweils einige Tage vor dem Spiel wurden zwei gleichartige Deckelboxen aus Plexiglas in das Aquarium gesenkt. Die Boxen enthielten Wasser und Futter in Form einer Miesmuschel[6]. Auf der Betrachterseite waren die Boxen mit der jeweiligen Nationalflagge der beiden Länder beklebt, deren Fußball-Nationalmannschaften gegeneinander antreten sollten. Pauls Futterauswahl galt dann als Vorhersage des späteren Siegers.

Bei der WM 2010 wählte er acht Mal in Folge die Box mit der richtigen Flagge aus. Darunter fallen die fünf Siege der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien, Ghana, England, Argentinien und Uruguay sowie die beiden Niederlagen gegen Serbien in der Vorrunde und Spanien im Halbfinale.[7] Am 9. Juli tippte Paul erstmals ein Spiel ohne deutsche Beteiligung und sagte zutreffend einen Sieg Spaniens im Finale gegen die Niederlande voraus.[8]

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10.07.2010 in Deutschland, Umwelt

36 Grad

Ein klares Statement zur aktuellen Großwetterlage… Nicht mehr und auch nicht weniger… ;-)

Weitere Infos hier: Deutscher Wetterdiensthttp://www.dwd.de

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30.06.2010 in Deutschland

Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni 2010: Gratulation an Christian Wulff! Möge er sich als würdiger Nachfolger von Horst Köhler erweisen…

bellevue.jpg

Christian Wulff im 3. Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt

Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni 2010 • Namens­liste der 14. Bundes­versammlungZusammensetzung der 14. Bundesversammlung

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Wahlergebnis des 3. Wahlgangs

Kandidat/Kandidatin Unterst. Fraktion/en (anwesende MdBV) Stimmen
Notwendig ist im 3. Wahlgang die relative Mehrheit
Abgegeben (1242) 1242
Davon
   Christian Wulff CDU, CSU, FDP (644) 625
   Joachim Gauck SPD, GRÜNE, SSW (461) 494
   Enthaltung   121
   Ungültig   2

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Wahlergebnis des 2. Wahlgangs

Kandidat/Kandidatin Unterst. Fraktion/en (anwesende MdBV) Stimmen
Notwendige Stimmenzahl im 2. Wahlgang: 623 Stimmen
Abgegeben (1242) 1239
Davon
   Christian Wulff CDU, CSU, FDP (644) 615
   Joachim Gauck SPD, GRÜNE, SSW (461) 490
   Lukrezia Jochimsen DIE LINKE (124) 123
   Frank Rennicke NPD (3) 3
   Enthaltung   7
   Ungültig   1

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Wahlergebnis des 1. Wahlgangs

Kandidat/Kandidatin Unterst. Fraktion/en (anwesende MdBV) Stimmen
Notwendige Stimmenzahl im 1. Wahlgang: 623 Stimmen
Abgegeben (1242) 1242
Davon
   Christian Wulff CDU, CSU, FDP (644) 600
   Joachim Gauck SPD, GRÜNE, SSW (461) 499
   Lukrezia Jochimsen DIE LINKE (124) 126
   Frank Rennicke NPD (3) 3
   Enthaltung   13
   Ungültig   1

Rechtsgrundlagen

Quelle und Weiterlesen: http://www.wahlrecht.de

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24.06.2010 in Satire, Deutschland, Weltpolitik, Datenschutz

Wie, facebook ist nicht erreichbar?! – Was mache ich jetzt bloß mit meiner Zeit? ;-)

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I´ll find something to put here.

Stand: 24. Juni 2010

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11.06.2010 in Deutschland, Wahlkampf

Überall wird gespart: Auch an guter Redaktionsarbeit, wie der vorliegende Fall aus der Stuttgarter Zeitung zeigt. Und wer ist eigentlich “Markus Roth”?

Junge Liberale Baden-Württemberg – Noten für Erwerbslose gefordert Verfasst von Erik Raidt, veröffentlicht am 11. 06. 2010 in der Stuttgarter Zeitung (StZ) in einem vierspaltigen Artikel und bislang online hier zu finden. Jetzt aber nicht mehr, wie folgender Text zeigt: “Seite nicht verfügbar”

stz.pngAber wer ist überhaupt dieser dort vielzitierte Markus Roth (29), Doktorand an der Uni Stuttgart? Der im Artikel namentlich genannte Demonstrant ist kein Mitglied der Jungen Liberalen. Die Jungen Liberalen haben derweil Strafanzeige bei der Stuttgarter Polizei gestellt. Wie kann es aber sein, dass die Stuttgarter Zeitung den Artikel von Herrn Erik Raidt veröffentlicht, ohne diesen auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen? Und wie kann es sein, dass Raidt diesen Artikel überhaupt schrieb, ohne den Sachverhalt auf Wahrheitsgehalt überprüft zu haben? Und was bedeutet das bezüglich des Wahrheitsgehalts von Artikeln, die in der Stuttgarter Zeitung generell veröffentlicht werden generell? Es besteht ein gewisser Grund zur Sorge. Als treuer Leser der Stuttgarter Zeitung sehne ich mich nicht nach dem Tag, an dem statt “Seite nicht verfügbar” etwas ganz anderes zu lesen sein könnte: “Zeitung nicht verfügbar”. Dazu darf es nicht kommen. Liebe StZ, sparen sie nicht an der Redaktionsarbeit, sonst sparen sich irgendwann ihre Leser ihre Zeitung!

Hier der Artikel, wie er bis heute Nachmittag im Internet zu lesen war (Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2520704_0_9223_-die-jungen-liberalen-wollen-arbeitslose-benoten.html):

Es ist Tag drei, nachdem die schwarz-gelbe Koalition in Berlin das größte Sparpaket der Geschichte angekündigt hat. In Stuttgart brennt zur Mittagszeit die Sonne auf den nüchternen Bau der Agentur für Arbeit im Nordbahnhofviertel. Vor der Drehtür stehen drei Mitglieder der Jungen Liberalen Baden-Württemberg. Sie tragen gelbe Schals mit dem Parteilogo, sie wollen denjenigen, die Unterstützung vom Staat bekommen, erklären, warum es jetzt völlig richtig sei, dass manche dieser Leistung gekürzt werden sollen.

Markus Roth, 29, schreibt gerade an seiner Doktorarbeit im Fach Philosophie an der Uni Stuttgart. “Guten Tag, ich bin von den Jungen Liberalen und würde gerne mit ihnen über das Sparpaket reden”, sagt Roth und drückt einer Frau einen Zettel in die Hand, auf dem die örtliche Nachwuchsorganisation der FDP fünf Thesen zur großen Politik formuliert hat. Zwei davon lauten: “Streichung des Elterngelds für ALG-II- Empfänger, denn Armut soll sich nicht reproduzieren! Streichung des Heizkostenzuschusses für Wohngeldempfänger, damit alle ökologischer und effizienter Heizen!”

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01.06.2010 in Satire, Deutschland, Weltpolitik

Horst – Präsident von Deutschland

HORST – Präsident von Deutschland – Ein Drama in sechs Jahren

PERSONEN
KÖNIG Franz-Josef (der Geist)
HORST, Präsident von Deutschland
ANGELA, HORSTs Kanzlerin
KARL-THEODOR, Verteidigungsminister

Die Szene ist in Berlin.

ERSTER AKT, VIERTE SZENE, Die Terrasse

HORST, ANGELA und KARL-THEODOR treten auf.

HORST
Die Luft geht scharf, es ist entsetzlich kalt.

ANGELA
’s ist eine schneidende und strenge Luft.

HORST
Was ist die Uhr?

ANGELA
Ich denke, nah an zwölf.

KARL-THEODOR
Nicht doch, es hat geschlagen.

ANGELA
Wirklich schon?
Ich hört es nicht; so rückt heran die Stunde,
Worin der Geist gewohnt ist umzugehn.
Was stellt das vor, mein Präsident?

HORST
Der König wacht die Nacht durch, zockt vollauf,
Hält Schmaus und taumelt den niedrigen Euro;
Und wie er Züge Rheinweins niedergießt,
Verkünden schmetternd Aktien und Derivate
Den ausgebrachten Markt.

ANGELA
Ist das Gebrauch?

HORST
Nun freilich wohl.
Doch meines Dünkens, bin ich eingeboren
Und drin erzogen schon, ists ein Gebrauch,
Wovon der Bruch mehr ehrt als die Befolgung.
Dies schwindelköpfge Zocken macht verrufen
und fürwahr, es nimmt
Von unsern Taten, noch so groß verrichtet,
Den Kern und Ausbund unsers Wertes weg.
So geht es oft mit einzeln Menschen auch,
Das Dämm und Schanzen der Vernunft oft einbricht,
Auch wohl durch Angewöhnung, die zu sehr
Den Schein gefällger Sitten überrostet -
Daß diese Menschen, sag ich,
Und wären ihre Tugenden so rein
Wie Gnade sonst, so zahllos wie ein Mensch
Sie tragen mag: in dem gemeinen Tadel
Steckt der besondre Fehl sie doch mit an,
Der Gran von Schlechtem zieht des edlen Wertes
Gehalt herab in seine eigne Schmach. Den Rest lesen »

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20.05.2010 in Satire, Deutschland

Ungedecktes, das wir noch verbieten wollen… ;-)

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Die deutsche Finanzaufsicht Bafin untersagt ungedeckte Leerverkäufe, unter anderem von Euro-Staatsanleihen und mehreren Finanzaktien. Der Vorschlag geht FTD.de nicht weit genug. Hier ein paar Empfehlungen für weitere Verbote: http://www.ftd.de/finanzen/:zeit-zum-durchgreifen-ungedecktes-das-wir-noch-verbieten-wollen/50116155.html

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13.05.2010 in Satire

Ein Leserbrief an Dr. Laura

Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt. Kürzlich sagte sie, als achtsame Christin, daß Homosexualität unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da diese nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.

Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde. Eine Antwort von Dr. Laura ist indes nicht bekannt. Schlessinger gilt als Kritikerin von liberalen Auffassungen zu den Themen Sex, Abtreibung, Eheschließung vor 30, Pornographie, alleinerziehende Mütter, Selbstmord, Prostitution, Ehescheidungen, Homosexualität, Tagesbetreuung von Kindern, Doppelverdiener, arbeitstätige Frauen, außereheliche Beziehungen, Zusammenleben ohne Trauschein, Verhütung, Wiederverheiratung nach Scheidung, Peergroup-Dating, Adoption nur für heterosexuelle Familien mit nicht arbeitenden Müttern, geplante Schwangerschaften, Psychologie. Ihre Radioshow erreicht heute ca. 8 Millionen Hörer über 275 angeschlossene Radiosender.

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Liebe Dr. Laura,

vielen Dank, daß Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Moses 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, daß es sich dabei um ein Greuel handelt.

Ende der Debatte.

Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind,

a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich,daß dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev.1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, daß ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev.15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25:44 stellt fest, daß ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen?

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09.05.2010 in Wahlkampf

Gedanken zu allen nur erdenklichen Wahltagen von Norah Jones: “My Dear Country”

‘Twas Halloween and the ghosts were out,
And everywhere they’d go, they shout,
And though I covered my eyes I knew,
They’d go away.

But fear’s the only thing I saw,
And three days later ’twas clear to all,
That nothing is as scary as election day.

But the day after is darker,
And darker and darker it goes,
Who knows, maybe the plans will change,
Who knows, maybe he’s not deranged.

The news men know what they know, but they,
Know even less than what they say,
And I don’t know who I can trust,
For they come what may.

’cause we believed in our candidate,
But even more it’s the one we hate,
I needed someone I could shake,
On election day.

But the day after is darker,
And deeper and deeper we go,
Who knows, maybe it’s all a dream,
Who knows if I’ll wake up and scream.

I love the things that you’ve given me,
I cherish you my dear country,
But sometimes I don’t understand,
The way we play.

I love the things that you’ve given me,
And most of all that I am free,
To have a song that I can sing,
On election day.

Quelle: azlyrics.com

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