1. Treffen der Liberalen Hochschulgruppe Stuttgart im Wintersemester | 18. Oktober 2017

18.10.2017
19:00bis21:00

Region StuttgartDie LHG Stuttgart trifft sich aMittwoch, den 18. Oktober 2017 um 19.00 Uhr im Café Félix – Robert-Bosch-Platz 1, Bosch-Areal, 70174 Stuttgart, Stadtbahn-Haltestelle Berliner Platz (Liederhalle). Alle Freunde und Interessenten sind herzlich willkommen! Reserviert ist auf: „Liberale Hochschulgruppe Stuttgart“.

Deine Ideen sind gefragt!

Dir fallen bestimmt viele Sachen ein, die Du Dir an der Uni Stuttgart oder ganz allgemein in der Hochschulpolitik wünschst. Eine zukunftsfähige, breit aufgestellte Uni ohne Kahlschlag bei der Studiengangsvielfalt, mehr studentische Mitbestimmung, eine vernünftige Umsetzung der Verfassten Studierendenschaft, eine bessere Mensa… Oder ein Stipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit? Wir beraten Dich gerne.

Bringe Deine Ideen und Visionen zu uns in die Liberale Hochschulgruppe!

Link: Anfahrtsskizze zum Café Félix…


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Alexander Schopf führt Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen

Bundesmitgliederversammlung besetzt Vorstand neu und stößt Leitbilddebatte an

Düsseldorf. Am Samstag, den 26. Juni 2015, versammelten sich die Mitgliedsgruppen des Bundesverbandes der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) in Düsseldorf, um ihre halbjährliche Bundesmitgliederversammlung (BMV) abzuhalten. Es standen nach dem überraschenden Rücktritt des Bundesvorstandes aus persönlichen Gründen Neuwahlen sowie zahlreiche programmatische Anträge auf der Tagesordnung.

In der Wahl zum Vorsitzenden des liberalen Hochschulverbandes setzte sich der Promotionsstudent Alexander Schopf (LHG Stuttgart), langjähriger Landesvorsitzender von Baden-Württemberg, im zweiten Wahlgang durch.

Als Schatzmeister steht dem neuen Vorsitzenden der Promotionsstudent und ehemalige Landesvorsitzende der LHG Bayern, Alexander Bagus, zur Seite, der mit überragender Mehrheit in den Vorstand gewählt wurde. Komplettiert wird der Vorstand durch den Gießener Studenten Christian Krauss, der die Programmatik gestalten wird, Linus Junginger von der LHG Mainz, der nun für Organisation verantwortlich ist, sowie dem Pressesprecher Micha Fertig, welcher der LHG Niederrhein angehört. Für das Amt des International Officers, der für die Verbindung der Liberalen Hochschulgruppen über Deutschland hinaus zuständig ist, setzte sich Benjamin Roth knapp gegen die Amtsinhaberin durch.

Der neu gewählte Vorsitzende Alexander Schopf betont: „Ich freue mich darauf, im kommenden halben Jahr mit einem engagierten Team die liberale Stimme in der Hochschulpolitik vertreten zu dürfen. Die Hochschullandschaft ist bei weitem nicht perfekt. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir mit der richtigen Mischung aus Erfahrung und jungen Ideen einen guten Beitrag zur Verbesserung der Lage von Studentinnen und Studenten in Deutschland leisten können. Es ist mein vorrangiges Ziel, dass der Bundesverband weiter wächst und gedeiht, die Gruppen vor Ort und die Landesverbände gestärkt werden und dass wir liberale Hochschulpolitik auf allen Ebenen machen und unsere Kommilitonen dafür begeistern!“

Mit einem Beschluss zu einer studentischen Willkommenskultur, die Flüchtlingen den Zugang zu Sprachkursen öffnen soll, erweiterte sich die LHG programmatisch. So fordert Schopf: „Die Hochschulen können und müssen an dieser Stelle einen entscheidenden Beitrag für Flüchtlinge leisten, damit sich diese noch besser in unsere Gesellschaft integrieren können.“ Weiterhin äußerte er sich erfreut über das Vorhaben, dass der Verband eine Leitbilddebatte führen wird, um sein Profil weiter zu schärfen. „Wir verstehen uns als die treibende Kraft in den studentischen Parlamenten. Für uns endet Programmatik nicht mit der Bundesmitgliederversammlung, sondern sobald unsere Vorstellungen auf den Campi umgesetzt sind.“

Schopf dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement, allen voran dem Altbundesvorsitzenden Sascha Lucas und seinen Stellvertretern Julia GerhardKonstantin WerderMoritz Asbrand, Nathalia Schomerus und Gereon Wiese, aber auch seinen Vorstandskollegen für die Bereitschaft, mit ihm gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Öffentliche Anhörung – Wissenschaftsministerium muss Gesetzentwurf zum Dritten Hochschulrechtsänderungsgesetz überarbeiten

Am 21. Februar 2014 fand die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtags von Baden-Württemberg zum Gesetzentwurf der Landesregierung zum Dritten Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften (Drittes Hochschulrechtsänderungsgesetz – 3. HRÄG) statt. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer MdL war der öffentlichen Erinnerung der Liberalen Hochschulgruppen gefolgt und wohnte der Anhörung einige Zeit bei. Als Vertreter der Liberalen Hochschulgruppen sprach Sven Krause. Die Kommentierung des Gesetzentwurfs der Liberalen Hochschulgruppen als PDF steht hier zum Download bereit.

Sven Krause zum Gesetzentwurf:


„Sehr geehrte Frau Ministerin,

sehr geehrte Mitglieder des Landtages, meine Damen und Herren,

vielen Dank, dass Sie auch den Liberalen Hochschulgruppen Gelegenheit geben, zum Gesetzesentwurf Stellung zu nehmen, wenn auch fünf Minuten für das Gesamtwerk von 485 Seiten eher knapp bemessen sind.

Vorab möchte ich erwähnen, dass uns einige Punkte des Entwurfs durchaus gut gefallen. Die Wiederholung von Prüfungsleistungen innerhalb von sechs Monaten ist für Studenten extrem wichtig, um auch nach einer nicht bestandenen Prüfung nicht gleich die Regelstudienzeit zu überschreiten. Promotionsvereinbarungen sind für sichere Rahmenbedingungen einer Promotion sehr wünschenswert.

Auch die Diskussion über ein Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften könnte man durchaus führen, wenn sich anhand eines konkreteren Gesetzestextes erstmal prognostizieren ließe, welche Vorstellung der Gesetzgeber davon in der Praxis überhaupt hat.

Ich möchte allerdings vor allem auf drei Punkte eingehen, die uns liberalen Studenten nur mäßig gelungen erscheinen:

  • Der enorme Zuwachs an Gebühren
  • Die Begrenzung der Regelstudienzeit
  • Die Open Access Frage

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