Für eine umfassende Wahlfreiheit beim landesweiten Semesterticket!

BMFAb Mitte 2016 plant das baden-württembergische Verkehrsministerium die Einführung eines landesweiten Semestertickets. Es gibt Überlegungen, dass jeder Student ein Ticket erwerben muss, das nur abends und am Wochenende gilt. Alle Studenten müssten dieses Ticket bezahlen, unabhängig davon, ob sie es selbst wollen. Zusätzlich könnten Interessierte ein auch tagsüber gültiges Ticket kaufen.

Auch wenn der Preis der Tickets noch nicht feststeht, kann man davon ausgehen, dass Studenten für diese Tickets deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen als bisher. Profitieren werden davon wohl nur diejenigen, die regelmäßig durch viele Regionen in Baden-Württemberg reisen. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Tübingen lehnt deshalb grundsätzlich die Einführung eines Zwangs-Semestertickets ab.

Stattdessen könnte man einen Teil der Unsummen, die trotz Mehrbelastung von Studenten wohl in die Subventionierung dieses Tickets fließen, dazu verwenden, tatsächlich genutzte Anschlusstickets wie zwischen Tübingen und Stuttgart günstiger anzubieten.

„Grundsätzlich sollte man endlich davon Abstand nehmen, alle Studenten zu einem Zwangs-Landesticket verpflichten zu wollen, und den Studenten die Freiheit geben, sich selbst zu entscheiden“,

erklärte der stellvertretende LHG-Vorsitzende Björn Flechtner.

Schreibe einen Kommentar