Die studentischen Wahlen 2016 an der Uni Ulm

Die studentischen Wahlen 2016 an der Uni Ulm stehen an und wir, die LHG Ulm, treten als Liberale Liste sowohl für das StuPa als auch den Fachschaftsrat an.
Die wichtigsten Infos dazu findet ihr auf unserer aktualisierten Seite zu den Wahlen 2016.

Wir würden uns sehr über zahlreiche Stimmen freuen, um die Studenten an der Uni Ulm kräftig vertreten und unsere Vorschläge umsetzen zu können!

Unsere Kandidaten fürs StuPa:

Paul Mengele
John-Felix Finkbeiner
Axel Mengele
Liliane Phan
Anna Rasinski

Unsere Kandidaten für den Fachschaftsrat:

Georg Philipp Siebenlist
Sven Schreier


Unser Wahlprogramm: Link

Unsere Steckbriefe: Link

Alle wichtigen Infos zur Wahl: Link

Unsere Plakate:

Beiträgerunter freieforschung fürstuve Geldaufgehoben Mensaalt mensaessen StuVebudget waslosinulm

Wir sind wieder da!

…zumindest bald. Nach einigen internen Umstrukturierungen und Neuorganisationen werden wir uns mit einem neuen Team, einem neuen Programm und einem neuen Design wieder an der Universität Ulm einbringen und dort die hochschulpolitische Landschaft ergänzen und frischen Wind hineinbringen.

Seid also gespannt auf unseren neuen Auftritt!


Meldungen des Landesverbands

UPDATE: Rahmenvertrag mit der VG Wort

Die Übergangs-„lösung“, nach der bis zum Ende des Sommersemesters 2017 alles so bleiben soll wie bisher, ist KEINE Lösung des Problems.

Die LHG-BW fordert nach wie vor Neuverhandlungen mit der VG Wort, da der momentane Status nicht zukunftsfähig ist.

Weder kann einfach der nach dem BGH-Urteil rechtswidrige Zustand aufrecht erhalten werden, noch sollten die Universitäten das Problem auf die Schultern der Studierenden verlagern.

Eine dauerhafte, rechtskonforme, praktikable und vor allem digitale Lösung ist für die Sicherung eines qualitativ hochwertigen Lehrangebots unabdingbar!

The post UPDATE: Rahmenvertrag mit der VG Wort appeared first on LHG Baden-Württemberg.

... -> weiterlesen

LHG-BW richtet Veranstaltung mit Wirtschaftsweisem Prof. Dr. Lars Feld aus

Prof. Dr. Lars Feld berichtet von seiner Arbeit am Walter Eucken Institut und über seine Arbeit für den Sachverständigenrat

Prof. Dr. Lars Feld berichtet von seiner Arbeit am Walter Eucken Institut und über seine Arbeit für den Sachverständigenrat

Prof. Dr. Lars Feld in der Diskussion mit den Teilnehmern über die wirtschaftliche Lage und den Reformbedarf in Deutschland

Prof. Dr. Lars Feld in der Diskussion mit den Teilnehmern über die wirtschaftliche Lage und den Reformbedarf in Deutschland

(Freiburg) Am Donnerstag, den 15. Dezember 2016, hat der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg eine Veranstaltung mit dem Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Lars Feld ausgerichtet.

Wir danken für die Inspiration durch den Referenten, die Diskussionsbeiträge der Teilnehmer und der LHG Freiburg für die Organisation.

Zusammenfassend könnte man folgendes Fazit ziehen:
Deutschland geht es so gut wie nie zuvor, zieht daraus aber die falschen Schlüsse. Jetzt ist keineswegs die Zeit sich auf den Lorbeeren auszuruhen – jetzt ist die Zeit für große Reformen, um unser Land und Europa fit für die Zukunft zu machen!

The post LHG-BW richtet Veranstaltung mit Wirtschaftsweisem Prof. Dr. Lars Feld aus appeared first on LHG Baden-Württemberg.

... -> weiterlesen

Rahmenvertrag mit der VG Wort

Ab dem 1. Januar 2017 sollen die deutschen Universitäten und Hochschulen laut dem neuen Rahmenvertrag der Kultusministerkonferenz mit der Verwertungsgesellschaft (VG) Wort die Nutzungen von urheberrechtlich geschützten Schriftwerken nach Paragraf 52a des Urhebergesetzes einzeln erfassen und vergüten.

Die VG Wort ist als Gegenstück zur allseits bekannten GEMA für die Verwaltung und Verwertung der Nutzungsrechte von urheberrechtlich geschützten Schriftwerken ihrer Autoren verantwortlich. Bisher haben die Bundesländer einen Pauschalbetrag für die Verwendung, Kopien und Weitergabe in digitaler Form (in Tübingen über Ilias) von geschützten Werken an ihren Unis bezahlt. Diese unkomplizierte Lizenzierungspraxis musste nach einem BGH-Urteil aufgegeben und durch eine einzelne Erfassung und Vergütung der verwendeten Werke ersetzt werden, was natürlich den Verwaltungsaufwand erhöht.

So weit so gut. Das Interesse, eher Autoren zu vergüten, deren Werke für die Lehre besser geeignet sind und die deswegen häufiger verwendet werden, ist nur legitim. Die Landesregierung nutzt jedoch die Gelegenheit, um den kompletten Kostenpunkt einfach den Hochschulen aufs Auge zu drücken und diese gehen (zumindest in Baden-Württemberg) geschlossen in eine Verweigerungshaltung und steigen wegen der angeblich untragbaren Verwaltungskosten ganz aus dem Vertrag aus. Das Ende vom Lied: Kein Vertrag, keine Lizenz! Und alle Studenten dürfen ab dem 01. Januar eine riesige 90’s-Revivalparty feiern, auf die wirklich keiner Bock hat!

Die Aussage der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) „Eine Beeinträchtigung der wissenschaftlichen Literaturversorgung und des bisherigen Lehr- und Forschungsbetriebs kann nicht ausgeschlossen werden“ klingt dabei wie Hohn in den Ohren von allen Studenten, die sich im nächsten Jahr auf ein zeitaufwendiges Chaos in der Bib einstellen müssen. Endlose Warteschlangen vor den Kopierern, nur weil man weiter auf Grundlage von wissenschaftlichen Texten arbeiten möchte.

Da die Änderung des Rahmenvertrags auf einem BGH-Urteil beruht, wird es aber auch keine einfache Rückkehr zur Pauschalvergütung geben, wie sie die Fachschaftenvollversammlung fordert. Da die Uni beschlossen hat, den Konflikt vorerst auf dem Rücken ihrer Studenten auszutragen, fordern wir als Sofortmaßnahme die Anschaffung von zusätzlichen Kopierern um immerhin das anfängliche Chaos etwas zu mildern.

Das ändert aber nichts daran, dass wir weiterhin digital mit Computer und Tablet lernen möchten und nicht bereit sind, wieder so zu lernen wie vor 20 Jahren. Wir leben im Jahr 2017 und gerade an einer Universität, die die Digitalisierung vorantreiben möchte, nicht unter dem Einsatz modernster Möglichkeiten zu arbeiten, ist absurd. Semesterapparate und Drucker soll es weiterhin geben, aber nicht als alleiniges Angebot. Stattdessen zeigt ein Pilotversuch an der Uni Osnabrück, dass eine Angabe der verwendeten Literatur vonseiten des Dozenten in einer Maske der VG Wort zwar aufwendig aber möglich ist. Den Beweis, dass der zu erwartende Mehraufwand also untragbar sei, sind die Hochschulen dabei schuldig geblieben. Es ist also eine absolute Frechheit vonseiten der Hochschulen diese Möglichkeit nicht weiter zu erörtern oder zumindest als Übergangslösung zu erwägen!

Langfristig hilft wohl nur eine lange überfällige Reform des Urheberrechts, um das Problem der Lizenzierung endgültig zu lösen. Solange die Rechtsgrundlage noch nicht im Zeitalter des Internets angekommen ist, wird wohl keine Lösung mit der VG Wort wirklich optimal sein. Dies entbindet die Hochschulen in Deutschland jedoch nicht davon, den selbst formulierten Anspruch der „besten und modernsten Bildung der Welt“ nach Möglichkeit in die Tat umzusetzen.

The post Rahmenvertrag mit der VG Wort appeared first on LHG Baden-Württemberg.

... -> weiterlesen