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Die LHG Ulm stellt den AStA-Vorsitzenden der Uni Ulm!

Bei der heutigen Wahl wurde Lars Boorberg (LHG) zum AStA Vorsitzenden gewählt. Zum 1.stellvertretenden Vorsitzenden wurde Raphael Lattke (Unabhänige Liste) und zum 2.stellvertretenden Vorsitzenden wurde Mehmet Dinc (RCDS) gewählt.

lhg-des-jahres.jpg Bei der diesjährigen Verleihung des Titels “LHG des Jahres” auf der Bundesmitgliederversammlung der Liberalen Hochschulgruppen in Köln entschied sich die Jury für eine Gruppe aus Baden-Württemberg: die LHG Heidelberg!

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Dabei betonten die Juroren, dass gerade das  starke Engagement der Gruppe und die Thematisierung des Facettenreichtums liberaler Ideen zur Entscheidung geführt hätte. Der Titel wird jedes Jahr vom Verband liberaler Akademiker (VLA), dem Alumniverband der LHG, an die Liberale Hochschulgruppe mit der besten Präsentation und dem besten Konzept vergeben.

Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg gratulieren der LHG Heidelberg zum Gewinn des Wettbewerbs!

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Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg lehnen den an einigen Hochschulen des Landes stattfindenden Bildungsstreik entschieden ab.

In diesen Tagen rufen Vertreter linksgerichteter Gruppierungen an den Hochschulen in Deutschland, wie bereits im Sommer- und Wintersemester 2009, zum Protest im Rahmen des sogenannten „Bildungsstreiks“ auf. Vorgebracht werden Forderungen zur Verbesserung der Studiensituation an deutschen Universitäten. Diese dienen jedoch nicht selten zur Verschleierung von Kapitalismuskritik. Auch dieser Protest zeigt deutlich, dass dieser von linken Gruppierungen initiierte Bildungsstreik nur ein Ziel verfolgt: junge Menschen für linke Ideen zu gewinnen. Nicht die breite Masse der Studierenden geht auf die Straße, sondern die Anhänger von MLPD, Antifa und Solid.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Alexander Schopf stellt fest:

„Die Bildungsstreikwochen in 2009 haben keinerlei Verbesserung der Studiensituation herbeigeführt. Initiativen von Politik und Hochschulen wurden stattdessen aus ideologischen Gründen blockiert. Vor diesem Hintergrund müssen die Verantwortlichen zugeben, dass ihre Aktivität bislang ausschließlich auf Kosten der Studierenden ging.“

Im Zusammenhang mit den Bildungsstreikaktionen von 2009 waren zahlreiche Gesprächsangebote aus Politik und Hochschule erfolgt, die von den teilnehmenden Aktivisten größtenteils blockiert wurden. Die stattdessen vorgetragene Gesellschaftskritik hatte selten eine Verbindung zum Thema. Schopf dazu:
„Wer produktive Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern ablehnt, um im Rahmen des nächsten Bildungsstreiks erneut eine solche zu fordern, täuscht die Studierenden über seine wahren Ziele. Wer die Verbesserung von Studienbedingungen instrumentalisiert, macht die Arbeit der Studierendenvertreter zunichte, die sich ehrenamtlich für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen.“

Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen fordert daher die Verantwortlichen auf, Bildung nicht mehr als Deckmantel für Gesellschaftskritik zu missbrauchen und lieber zu studieren, als zu blockieren. Schopf:
„Wer sich als Studierendenvertreter aufspielt, ohne nachhaltig etwas für Studierende erreichen zu wollen, verhält sich unsozial!“

Die LHG kennt die Probleme des Hochschulsystems und setzt sich konstruktiv für dessen Verbesserung ein:

  • Nachdem viele Studiengänge [...]
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bundesrat.pngSchopf: „Baden-Württemberg sägt an dem Ast, auf dem es sitzt!“

Anlässlich der Enthaltung der Landesregierung von Baden-Württemberg bei der Abstimmung über das geplante Nationale Stipendienprogramm und der BAföG -Erhöhung um zwei Prozent im Finanzausschuss des Bundesrats ruft der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg die Politik zum Umdenken auf. Der Landesvorsitzende Alexander Schopf erklärt: „ Der Inflationsausgleich bei den BAFöG-Leistungen ist längst überfällig. Wenn unser Land nun meint, hier trotzdem noch sparen zu können, sägt es an dem Ast, auf dem es sitzt! Chancengerechtigkeit kann es im Bereich der höheren Bildung nur geben, wenn der Zugang unabhängig von elterlicher Finanzierung möglich ist. Die Politik muss ihrer Verpflichtung der jüngeren Generation gegenüber nachkommen und handeln. Mit Sonntagsreden ist es nicht getan! Positiv werte ich den befürwortenden Antrag im Kulturausschuss des Bundesrats, den Baden-Württemberg gemeinsam mit Bayern zum Stipendiengesetz ein- und auch durchgebracht hat. Auch die BAFöG-Erhöhung hatte in diesem Ausschuss eine breite Mehrheit gefunden.“

bundesrat_plenarsaal.JPGSchopf weiter: „Falls im Bundesrat am 4. Juni auch das geplante Nationale Stipendiensystem abgelehnt wird, macht die Politik einen Schritt in die vollkommen falsche Richtung. Baden-Württemberg rühmt sich regelmäßig seiner herausragenden Hochschulen und sieht diese bisweilen sogar im internationalen Spitzenbereich. Will man jedoch wirklich weltweit eine Rolle spielen, muss man auch die Leistung seiner eigenen Studierenden fördern. Hier führt kein Weg an einer finanziellen Entlastung vorbei.“

Zum Download der PM als PDF bitte Link anklicken.

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