LHG Baden-Württemberg kommt an!

Stuttgart, 26. Juli 2017. Mit stets zweistelligen Ergebnissen konnten unsere Mitgliedsgruppen dieses Jahr bis zu einem Viertel der Stimmen ihrer Mitstudierenden bei den Wahlen der Studierendenparlamente für sich gewinnen:

 

  • LHG Ulm:                           25,45%
  • LHG Konstanz:                21%
  • LHG Tübingen:                14,8%
  • LHG Karlsruhe:                12,5%
  • LHG Freiburg:                  12,27%
  • LHG Heidelberg:              10,1%

Vom Bodensee bis in die Kurpfalz setzen sich liberale Freidenker in Baden-Württemberg auch im kommenden Jahr für die Belange der Studierenden ein, um ein freies, selbstbestimmtes Studium nicht nur eine Wunschvorstellung bleiben zu lassen.

Der Landesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Björn Flechtner lobte die Gruppen vor Ort: „Ich freue mich über die herausragenden Wahlergebnisse unserer Hochschulgruppen. Sie zeigen, dass liberale Ideen großen Anklang unter Studierenden finden. Das sollte alle Liberale ermutigen, sich weiter für Freiheit in unserer Gesellschaft und an unseren Hochschulen zu engagieren.“

Besonders bedanken möchte sich der gesamte Landesvorstand aber bei allen freiheitsliebenden Studierenden für euer Vertrauen und eure Stimme an unsere Mitgliedsgruppen!

Neuer Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung vom 19.07.2017 hat einen neuen Vorstand für das kommende Wintersemester gewählt.

Erster Vorsitzender: Martin Schnurr

Zweiter Vorsitzender: Egor Didusenco

Pressesprecher: Niklas Kraft

Schatzmeisterin: Katharina Steuer

Beisitzerin: Charlotte Zudrop

Beisitzer: Tim Obermann

Die LHG gratuliert den Gewählten und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg in der vor ihnen liegenden Amtszeit!

Eklat bei Lindner-Auftritt in Bochum – LHG mahnt

Im Zuge eines Auftritts von Christian Lindner an der Ruhr-Uni Bochum kam es zum Eklat. Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) zeigt sich zutiefst besorgt.

Bochum, 13.07. Der Bundesvorstand der Liberalen Hochschulgruppen zeigt sich zutiefst besorgt über die Debattenkultur an deutschen Hochschulen. Auslöser dafür war eine Veranstaltung mit dem FDP-Parteivorsitzenden Christian Lindner an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Vortrags stürmten Teile der Studierendenvertretung und linke Aktivisten die Bühne und versuchten Lindner niederzubrüllen. Inhaltlich wandten sie sich gegen die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende.

Der Bundesvorsitzender des LHG, Johannes Dallheimer dazu: “Für uns sind Hochschulen Orte des akademischen Austauschs, der freien Meinungsbildung und der offenen Debatte. Dieses Ideal wird zunehmend von linken Gruppierungen konterkariert und in Frage gestellt. Momentan scheint es nicht möglich zu sein, eine andere Meinung zu vertreten als die Mehrheit, das bereitet mir zutiefst Sorge!”

In der letzten Zeit hatten neben Politikern auch Professoren immer häufiger mit den totalitären Tendenzen des linken Mainstreams in den Studierendenschaften zu kämpfen; Veranstaltungen wurden verhindert oder konnten nur unter Polizeischutz stattfinden. Eine Distanzierung der Studierendenvertreter kam, wenn überhaupt, zumeist nur zögerlich zustande.

Dallheimer weiter “Viele Meinungen an der Uni teile ich auch nicht, doch ich würde alles dafür geben, dass diese artikuliert werden können! Momentan sehe ich aber die freie Meinungsäußerung ernstlich in Gefahr.” Um diesen Grundpfeiler des demokratischen Diskurses auch und gerade an den Hochschulen zu erhalten, seien nun, so der Bundesvorstand des LHG abschließend, ein offener Diskurs aller Akteure und verstärkte Aufmerksamkeit der Gesellschaft von Nöten.

WAHLERGEBNIS FÜR DEN FAKULTÄTSRAT DER JURISTISCHEN FAKULTÄT

Wir freuen uns ebenfalls über ein ganz starkes Ergebnis bei der diesjährigen Wahl zum Fakultätsrat Jura. Die Wahlbeteiligung lag bei 23,2 %.

Mit 11,2% haben wir wieder einen Sitz erringen können.

Wir bedanken uns für das große Vertrauen, dass Ihr uns entgegen bringt und werden uns in Zukunft weiter im Fakultätsrat Jura für Eure Belange, Selbstbestimmtheit und Freiheit im Studium stark machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#gremienwahlen2017 #UniHeidelberg #DeinStudiumDeineFreiheit

 

 

 

 

Soziale Mobilität, finanzieller Druck, Anstieg der Erkrankungen – LHG zieht erstes Fazit zur 21. Sozialerhebung

Mit großem Interesse begleitete der Bundesverband der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) die Präsentation der ersten Daten der 21. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland.

Berlin, 28. Juni 2017. Noch immer kommen rund fünfzig Prozent aller Studierenden aus einem Elternhaus mit mindestens einem akademischen Abschluss; dieses Verhältnis ist seit einer Dekade nahezu konstant. Johannes Dallheimer, Bundesvorsitzender des LHG, kommentiert dazu: “Noch immer entscheidet das Elternhaus über die Zukunft der Kinder. Was im Kindesalter beginnt, kann schlecht erst nach dem Abitur umgekehrt werden.” Gegenmaßnahmen sind für den LHG eine Ausweitung von Stipendienprogrammen wie dem Deutschlandstipendium und der Hochschulpakte, zum Beispiel für Sozialen Wohnungsbau. „Niemand darf durch drohende Kosten vom Studium abgehalten werden!”, so Dallheimer.

Insgesamt haben die Studierenden mehr Geld als früher zur Verfügung. Allerdings greifen dafür Eltern bei der Unterstützung immer tiefer in die Tasche, die Anzahl der Studierenden in Nebenjobs wächst, die Erwerbstätigenquote an Universitäten ist so hoch wie nie zuvor. Der LHG fordert zur Korrektur dieser Entwicklung vor allem die Einführung des eltern- und vermögensunabhängigen BaföGs für alle Studierenden.

Die Zahl der Studierenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist gestiegen, vor allem in der Gruppe mit psychischen Erkrankungen. Der LHG macht dafür unter anderem die Anwesenheitspflicht und die willkürlich anmutende Regelstudienzeit verantwortlich. Ein Ausbau von Teilzeitstudiengängen, barrierefreies Lernen und eine umfassende Digitalisierung der Lernmaterialien könnten hier Abhilfe schaffen, zeigt der LHG sich optimistisch. „Die vielfältigen Verfehlungen der letzten Jahre müssen nun endlich ausgeglichen werden!”, schließt Dallheimer das Fazit.

TOLLES WAHLERGEBNIS FÜR DIE LHG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns über ein ganz starkes Ergebnis bei der diesjährigen Stura-Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 16,5 % und ist damit erfreulicherweise um 1,5% gestiegen. Zwar haben wir im Vergleich zur vergangenen Stura-Wahl leicht eingebüßt, jedoch ist mit der GHG dieses Jahr eine neue Liste angetreten, die über 20% der Stimmen geholt hat.

Mit 10,1% (-0,9%) haben wir wieder zwei Sitze erringen können.

Wir bedanken uns für das große Vertrauen, dass Ihr uns entgegen bringt und werden uns in Zukunft weiter im Stura für Eure Belange, Selbstbestimmtheit und Freiheit im Studium stark machen.

Das detallierte Wahlergebnis findet Ihr hier:
https://www.stura.uni-heidelberg.de/…/Wahl…/Ergebnis2017.pdf

Die Uni-Wahlen 2017 stehen bevor!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch im Sommersemester 2017 tritt die Liberale Hochschulgruppe bei den universitären Wahlen für euch an! Sie finden vom 20. – 22. Juni 2017 statt.
Alle Informationen zu unserem Wahlprogramm und zu unseren Kandidaten findet ihr unter “Uni-Wahlen 2017”.
Unter https://www.stura.uni-heidelberg.de/wahlen-gremienarbeit/stura-wahlen.html findest du alle weiteren Informationen zur Wahl wie Ort und Öffnungszeiten der Wahlräume. Solltest du an den Wahltagen nicht in Heidelberg sein, kannst du auch per Briefwahl deine Stimme abgeben.

Hier findet ihr den Studi-O-Mat zu den Gremienwahlen: https://studiomat.stura.uni-heidelberg.de


Meldungen des Landesverbands

Stellungnahme zum landesweiten Semesterticket

Es wird orakelt, dass an den Hochschulen in Baden-Württemberg schon bald eine Abstimmung zur Einführung eines landesweiten Semestertickets stattfinden soll.

Auf einer eigens dafür eingerichteten Facebookpage wird die frohe Botschaft verkündet, dass wir alle bald in Baden-Württemberg ganz mobil sein dürfen.

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Was uns als tolle Kompromisslösung verkauft wird, ist auf den zweiten Blick wenig ansehnlich.

Aber zuerst zum vorgeschlagenen System – es sieht drei Stufen vor:

Stufe 1: Zu dem Solidarbeitrag, den jeder von uns zu Beginn jedes Semesters zahlt, sollen auf jeden Fall 71,75€ dazukommen. Das zahlt ihr dann unabhängig davon, ob ihr ein Semesterticket habt oder nicht. Dafür sollt ihr dann aber werktags ab 18 Uhr durchs Ländle düsen dürfen – mehr aber auch nicht!
Das bedeutet in Stufe 1:
Solidarbeitrag eurer Uni + erweiterter Solidarbeitrag 71,75 €

Stufe 2: Ihr bezahlt schon den Solidarbeitrag und den erweiterten Solidarbeitrag aus Stufe 1. Wenn ihr jetzt noch das lokale Semesterticket von dem Verkehrsverbund bei euch kauft, dürft ihr nun nicht mehr nur im Ländle ab 18 Uhr unterwegs sein, sondern auch zu jeder beliebigen Zeit in eurem Verbund.
Das bedeutet in Stufe 2:
Solidarbeitrag eurer Uni + 71,75€ + Kosten für das Ticket vor Ort

Stufe 3: Da ihr jetzt aber immer noch nicht im schönsten Bundesland der Republik rumfahren könnt wann und wie ihr wollt, gibt es die Stufe 3. Alles was ihr tun müsst, ist nochmal 198,25€ auf den Tisch zu legen – und los geht’s!
Das bedeutet in Stufe 3:
Solidarbeitrag + 71,75€ + Kosten für das Ticket vor Ort + 198,25€

Weder klingt es simpel, noch ist es das. Was als erstes ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der, der landesweit unterwegs sein will, pro Semester tief in die Tasche greifen muss. Die Ausgaben in Stufe 3 können sich abhängig von den Kosten des Semestertickets vor Ort auf über 400€ pro Semester belaufen. Da klingt es fair und vernünftig, dass die Kosten insgesamt über den Solidarbeitrag auf alle Studierenden in Baden-Württemberg verteilt werden sollen – dann wird’s nicht ganz so teuer, wenn man alles will.

Man muss sich dabei aber vor Augen führen, dass nach Angaben des Verkehrsministeriums nur knapp 90% der Studierenden überhaupt ein Semesterticket erwerben können. Davon wiederum erwerben tatsächlich nur etwa 60% ein solches Ticket bei ihren Verkehrsverbünden.
Im Umkehrschluss heißt das, dass 40% der Studierenden einen Beitrag für etwas zu leisten haben, das sie selbst gar nicht nutzen. Und das haben diese 40% zu zahlen, ob sie wollen oder nicht.
Die Frage, ob die etwas kleinere Hälfte der Studierenden die Trips der anderen Hälfte der Studierenden quer durchs Ländle und zurück finanzieren müssen soll, beantworten wir mit einem klaren Nein!
Die finanziellen Belastungen vieler Studierenden sind sowieso schon schwer genug. Für viele gehört der Job genauso zum Alltag wie der wiederkehrende Ärger mit der Bürokratie beim BAföG.
Eine finanzielle Mehrbelastung für die Mobilität Anderer ist hier fehl am Platz. Und dafür ist die freie Fahrt für alle unter der Woche ab 18 Uhr nur ein schwacher Trost.

Hinzu kommt noch, dass das landesweite Semesterticket für einen sehr großen Teil der Studierenden in Baden-Württemberg schlicht unattraktiv ist. Studiert man denn nicht zufällig im Herzen von Baden-Württemberg, wie in Tübingen oder Stuttgart, sondern in einer der vielen Grenzunis, wie Heidelberg oder Ulm, nützt einem die Mobilität im ganzen Bundesland nur wenig. Direkt an der Grenze ist Schluss. Für einen Ulmer Studierenden wäre die freie Fahrt nach Bayern wohl praktischer. Häufig werden Anschlusstickets in benachbarte Verbünde auch günstiger und interessengerechter sein als ein landesweites Ticket.

Neben Alledem muss man noch danach fragen, ob es ein solches landesweites Ticket überhaupt braucht. Fragen wir uns doch alle selbst, wie oft wir das Bedürfnis haben, durch Baden-Württemberg zu reisen. Wenn es z.B. fünf Mal pro Semester von Tübingen nach Stuttgart gehen soll, kann man die 71,75€ besser dafür investieren – jeder für sich, jeder wie er oder sie es braucht.

Der große Wurf wird mit dem jetzigen Modell nicht zu erreichen sein. Wenn sich hier etwas ändern soll, dann bitte umfassend und richtig. Einheitliche landesweite Semestertickets gibt es auch in anderen Bundesländern.

Lieber kein Ticket, als dieses Ticket! Bei der Urabstimmung zum Ticket ist die einzig richtige Antwort: Nein!

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Diesel weg. Parkplätze weg. Freiheit weg?

Diese Frage diskutierten Norbert Haug (Journalist, ehem. Motorsport-Chef von Mercedes-Benz), Jochen Haußmann (stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP/DVP im Landtag von Baden-Württemberg, Sprecher für Verkehrspolitik), und Ulrich Begemann (Leiter New Technologies, Voith GmbH & Co. KGaA) gestern bei der gleichnamigen Veranstaltung der Reinhold-Maier-Stiftung in Kooperation mit der LHG Hohenheim.

Unsere Landesvorsitzende Kira Scholler war aktiv vor Ort, um für die LHG BW neue Impulse vor dem Hintergrund einer sich ändernden Umwelt- und Verkehrspolitik zu gewinnen.

#LHGBW #liberalehochschulgruppen #lhg

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Unsere Landesvorsitzende zu Besuch in Tübingen

Damit bei der LHG-Tour durchs Ländle die eigene Ortsgruppe nicht vergessen wird, hatte unsere Landesvorsitzende Kira Scholler gestern ein Heimspiel bei der LHG Tübingen

Zusammen mit unserem Landesschatzmeister Timothy Randall und dem Tübinger LHG-Team wurden Alternativen zum geplanten landesweiten Semesterticket (#howaboutno) sowie Vorhaben und Ideen für den Sommerwahlkampf zu den anstehenden Hochschulwahlen in Baden-Württemberg besprochen.

Zu Gast war neben vielen Interessentinnen und Interessenten auch der RCDS Tübingen, mit dem über einen gemeinsamen Austausch diskutiert wurde.

#LGHBW #LHGTUE #liberalehochschulgruppen #lhg

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