{"id":1768,"date":"2015-06-07T23:20:11","date_gmt":"2015-06-07T21:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?page_id=1768"},"modified":"2015-06-14T02:36:58","modified_gmt":"2015-06-14T00:36:58","slug":"unsere-themen-stura","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?page_id=1768","title":{"rendered":"Unsere Themen &#8211; StuRa"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><p>Hier beschreiben wir unsere Wahlkampf-Themen ausf\u00fchrlich. Die genutzten Quellen finden sich am Ende dieser Seite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Selbstbestimmtes Lernen erm\u00f6glichen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr ein gutes Studienumfeld und das Erbringen hervorragender Leistungen sind konkurrenzf\u00e4hige Bibliotheken unerl\u00e4sslich. Neben einer guten Ausstattung mit relevanter Fachliteratur sind dabei auch die Zug\u00e4nglichkeit der Bibliotheken und ein gutes Arbeitsumfeld von zentraler Bedeutung. Leider liegt hier an der Ruperto Carola manches im Argen.<\/p>\n<p>Jeder Student wei\u00df selbst wann er am besten Lernen kann. Wir fordern daher die UB 24h zu \u00f6ffnen. Zudem schlagen wir vor, ein System einzuf\u00fchren, das den Studenten die M\u00f6glichkeit gibt, B\u00fccher rund um die Uhr und selbst\u00e4ndig, \u00e4hnlich wie bei einer Selbstbedienungs-Kasse im Supermarkt, auszuleihen und auch wieder zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n<p>Als weiteres Beispiel f\u00fcr schlechte \u00d6ffnungszeiten kann die Juristische Fakult\u00e4t gelten, die aufgrund von Sparma\u00dfnahmen seit dem 01.05. gezwungen ist, das Juristische Seminar nur noch bis 20:00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen \u00fcberhaupt nicht mehr zu \u00f6ffnen. Dies wird insbesondere in der Hausarbeitenphase w\u00e4hrend der vorlesungsfreien Zeit f\u00fcr Probleme sorgen. Da gro\u00dfe Teile der juristischen Fachliteratur online nicht verf\u00fcgbar sind, sind die Jurastudenten f\u00fcr das Abfassen ihrer Hausarbeiten auf die Best\u00e4nde im Juristischen Seminar angewiesen, das aufgrund des hohen Andrangs in der Hausarbeitenzeit bisher bis 24:00 Uhr ge\u00f6ffnet hatte. Kommt es statt dieser Entzerrung nun sogar zu einer Einschr\u00e4nkung der \u00d6ffnungszeiten, so ist davon auszugehen, dass das Gedr\u00e4nge im Juristischen Seminar \u00fcberhandnimmt und viele Studenten keinen Arbeitsplatz mehr bekommen. Grund f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen ist, dass Qualit\u00e4tssicherungsmittel in H\u00f6he von 400.000 \u20ac, die bisher der Juristischen Fakult\u00e4t direkt zur Verf\u00fcgung standen, k\u00fcnftig entfallen und als Grundfinanzierung an das Rektorat flie\u00dfen. Wir als Liberale Hochschulgruppe sind \u00fcberzeugt, dass diese Sparma\u00dfnahmen an der falschen Stelle ansetzen und wollen uns f\u00fcr l\u00e4ngere \u00d6ffnungszeiten an der Juristischen Fakult\u00e4t einsetzen.<\/p>\n<p>Neben ausreichenden \u00d6ffnungszeiten ist auch ein gutes Umfeld f\u00fcr uns wichtig, das ebenfalls nicht in allen Bibliotheken gegeben ist. So gibt es in der Bibliothek im Neuenheimer Feld nicht einmal einen Kaffeeautomaten, die Toiletten befinden sich in einem beklagenswerten Zustand. Wir als liberale Hochschulgruppe wollen uns auch f\u00fcr ein gutes Lernumfeld in den Bibliotheken der Universit\u00e4t einsetzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mehr Transparenz im StuRa<\/strong><\/p>\n<p>Was macht eigentlich der StuRa? Wozu gibt es den eigentlich? Diese Fragen stellen sich wohl viele Studenten. Zu Recht, denn aus dem StuRa dringt sehr wenig nach au\u00dfen. Viele Beschl\u00fcsse, gerade solche die von einer sehr kleinen Gruppe in der Referatekonferenz (RefKonf) getroffen werden, sind nur einer Handvoll Leute bekannt.<\/p>\n<p>Bei einem StuRa, in dem nur ca. 1\/3 der Mitglieder direkt gew\u00e4hlt werden, ist es besonders wichtig Transparenz herzustellen, damit \u00fcberhaupt die Aufgabe als legitimierte Interessenvertretung der Studenten wahrgenommen werden kann. Denn mangelnde Transparenz kann zu verantwortungslosen Umgang mit dem Geld der Studenten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass<\/p>\n<ul>\n<li>die RefKonf und der StuRa die breite Studentenschaft aktiv \u00fcber Beschl\u00fcsse und Aktionen informiert und sich nicht hinter dem Hinweis versteckt, alles sei auf ihrer Internetseite zu finden.<\/li>\n<li>die RefKonf den StuRa aktiv \u00fcber ihre Finanzbeschl\u00fcsse informiert.<\/li>\n<li>das Geld des StuRas nicht nur einer begrenzten Gruppe von Studenten zugute kommt, sondern im Sinne aller Studenten ausgegeben wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Keine Gelder an Uni-externe Gruppen<\/strong><\/p>\n<p>Als liberale Hochschulgruppe sprechen wir uns ausdr\u00fccklich gegen die Finanzierung Uni-externer Gruppen durch studentische Gelder aus. Der StuRa-Beitrag von 7,50 \u20ac\u00a0pro Semester sollte unserer Meinung nach ausschlie\u00dflich der Studentenschaft in Heidelberg zugutekommen.<\/p>\n<p>Der StuRa hat jedoch in der Vergangenheit mehrfach Organisationen unterst\u00fctzt, die keinen Bezug zur Universit\u00e4t oder der Stadt Heidelberg haben. Im Sommersemester 2014 wurden 100 \u20ac an die Rote Hilfe e. V. in Jena gespendet. Die Organisation unterst\u00fctzt verurteilte gewaltt\u00e4tige Linksextremisten finanziell und trat in der Vergangenheit f\u00fcr die Freilassung von RAF-Gefangenen ein.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurden im vergangenen Wintersemester die Studentenvertretung der Uni Erlangen-N\u00fcrnberg mit 1.000 \u20ac, sowie die Studentenvertretung W\u00fcrzburg mit 500 \u20ac unterst\u00fctzt. Das Argument der \u201eSolidarit\u00e4t\u201c, mit dem die Finanzierung begr\u00fcndet wurde, teilen wir nicht. Unserer Meinung nach stellt <em>Solidarit\u00e4t<\/em> kein fundiertes Argument f\u00fcr die Finanzierung von Vorhaben anderer Studentenschaften ohne die ausdr\u00fcckliche Zustimmung der Heidelberger Studenten dar, da dies nicht zur Aufgabe des StuRas geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Als liberale Hochschulgruppe fordern wir, dass sich der StuRa in Zukunft auf die Belange der gesamten Heidelberger Studentenschaft konzentriert. Das Geld sollte nicht zweckentfremdet werden und f\u00fcr uni-externe Zwecke ausgegeben werden, sondern den Studenten hier in Heidelberg zugute kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr einen ideologiefreien StuRa<\/strong><\/p>\n<p>Zur Aufgabe des StuRas geh\u00f6rt die Wahrnehmung der hochschulpolitischen, sozialen und kulturellen Belange der Studenten. Dazu geh\u00f6rt auch die F\u00f6rderung der politischen Bildung. Dabei muss allerdings die weltanschauliche, religi\u00f6se und parteipolitische Neutralit\u00e4t eingehalten werden.<\/p>\n<p>Dies sehen wir beim aktuellen StuRa nicht als gegeben an. In unseren Augen wahrt der StuRa seine Neutralit\u00e4t nicht ausreichend, sondern unterst\u00fctzt vermehr linke Gruppen.<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr diese unausgewogene Finanzierung sind:<br \/>\n\u2022 1620 \u20ac f\u00fcr Vortr\u00e4ge der antifaschistischen Gruppe \u201eAkut [+C]\u201c, u.a. zu den Themen Esoterik und Verschw\u00f6rungstheorien<br \/>\n\u2022 980 \u20ac an die antikapitalistische Gruppe \u201eInBesterGesellschaft&#8221;<br \/>\n\u2022 500 \u20ac an die\u00a0antifaschistische Gruppe \u201eAkut [+C]\u201c, u.a. f\u00fcr die rechtswidrige Finanzierung von einem Bus zu den Blockupy-Protesten<br \/>\n\u2022 100 \u20ac an die sozialistische Gruppe \u201edielinke.SDS\u201c<\/p>\n<p>Die betr\u00e4chtliche und wiederholte Finanzierung dieser Gruppen ist f\u00fcr uns ein Hinweis, dass hier keine ausgewogene politische Bildungsarbeit betrieben wird.<\/p>\n<p>Wir als liberale Hochschulgruppe sind der Auffassung, dass der StuRa die Unterst\u00fctzung von politisch extremen und zum Teil sich nicht von Gewalt distanzierenden Initiativen nicht leisten darf. Jedem Verdacht der Bevorzugung bestimmter politischer Richtungen und allgemeinpolitischer Bet\u00e4tigung muss Vorschub geleistet werden.<\/p>\n<p>Der StuRa sollte sich auf seinen Kernaufgaben besinnen: N\u00e4mlich ideologiefreie Arbeit zur Verbesserung der Studienbedingungen und des studentischen Lebens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>Quellen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>\u201eAkut [+C]\u201c: 1320 \u20ac am 04.03.2014,\u00a0 StuRa-Protokoll vom 04.03.2014 (S. 38)<u><\/u><\/p>\n<p>\u201eInBesterGesellschaft\u201d: 400 \u20ac und 250 \u20ac am 19.12.2014, 330 \u20ac am 09.01.2015 RefKonf-Protokolle vom 19.12.2014 (S. 7f.), 09.01.2015 (S. 11f.)<\/p>\n<p>500 \u20ac an \u201eAkut [+C]\u201c, u.a. f\u00fcr Bus zu den Blockupy-Protesten: RefKonf-Protokolle vom 10.02.2015 (S. 27, TOP 19.10), 24.02.2015 (S. 5: Bericht des Referats f\u00fcr politische Bildung)<\/p>\n<p>100 \u20ac an \u201edielinke.SDS\u201c: StuRa-Protokoll vom 22.04.2014 (S. 30)<\/p>\n<p>100 \u20ac an Rote Hilfe Ortsgruppe Jena: <a href=\"https:\/\/www.stura.uni-heidelberg.de\/nachrichten\/archive\/2014\/august\/01\/article\/solidaritaetserklaerung-mit-josef-s.html\">https:\/\/www.stura.uni-heidelberg.de\/nachrichten\/archive\/2014\/august\/01\/article\/solidaritaetserklaerung-mit-josef-s.html<\/a><\/p>\n<p>1000 \u20ac an StuV Erlangen-N\u00fcrnberg: StuRa-Protokoll vom 16.12.2014 (S. 30ff.)<\/p>\n<p>500 \u20ac an StuV W\u00fcrzburg: RefKonf-Protokoll vom 24.01.2015 (S. 22, TOP 14.6)<\/p>\n<p>68,79 \u20ac an Nicht-verfasste Studierendenschaft der Uni Regensburg: RefKonf-Protokoll vom 24.01.2015 (S. 22, TOP 14.5)<\/p>\n<p>Rechtswidrigkeit der Finanzierung des Blockupy-Busses: Schreiben von Herrn Treiber zur Rechtsaufsichtspr\u00fcfung durch die Uni-Verwaltung <a href=\"https:\/\/www.stura.uni-heidelberg.de\/fileadmin\/Intern\/Protokolle_und_Beschluesse\/2\/Sitzungsunterlagen\/Sitzungsunterlagen_05052015_AnhangBlockupyAnhoerung.pdf\">https:\/\/www.stura.uni-heidelberg.de\/fileadmin\/Intern\/Protokolle_und_Beschluesse\/2\/Sitzungsunterlagen\/Sitzungsunterlagen_05052015_AnhangBlockupyAnhoerung.pdf<\/a><u> <\/u><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier beschreiben wir unsere Wahlkampf-Themen ausf\u00fchrlich. Die genutzten Quellen finden sich am Ende dieser Seite. &nbsp; Selbstbestimmtes Lernen erm\u00f6glichen F\u00fcr ein gutes Studienumfeld und das Erbringen hervorragender Leistungen sind konkurrenzf\u00e4hige Bibliotheken unerl\u00e4sslich. Neben einer guten Ausstattung mit relevanter Fachliteratur sind dabei auch die Zug\u00e4nglichkeit der Bibliotheken und ein gutes Arbeitsumfeld von zentraler Bedeutung. Leider liegt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1020,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1768","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1020"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1768"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1856,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1768\/revisions\/1856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}