{"id":2203,"date":"2016-06-02T14:49:20","date_gmt":"2016-06-02T12:49:20","guid":{"rendered":"http:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?page_id=2203"},"modified":"2018-06-11T21:12:49","modified_gmt":"2018-06-11T19:12:49","slug":"stura-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?page_id=2203","title":{"rendered":"Studierendenrat"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><h1 class=\"western\"><a href=\"http:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/files\/2016\/06\/Bildschirmfoto-2017-06-12-um-21.09.29.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2466\" src=\"http:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/files\/2016\/06\/Bildschirmfoto-2017-06-12-um-21.09.29.png\" alt=\"\" width=\"431\" height=\"607\" \/><\/a><\/h1>\n<h1 class=\"western\"><strong><u>Digitalisierung vorantreiben &#8211; Macht die Uni fit f\u00fcrs 21. Jahrhundert<\/u><\/strong><\/h1>\n<p>Das Vorantreiben der Digitalisierung an der Universit\u00e4t er\u00f6ffnet gro\u00dfartige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr individuelles Lernen gem\u00e4\u00df der eigenen Bed\u00fcrfnisse und Talente, es f\u00f6rdert die Chancengleichheit und schult Kompetenzen, die nicht nur in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar sind.<\/p>\n<p>Wenn Lehrveranstaltungen und noch mehr Materialien online verf\u00fcgbar sind, spielen Probleme wie \u00fcberf\u00fcllte H\u00f6rs\u00e4le, vergriffene und zu teure B\u00fccher oder ein weiter Anfahrtsweg in Zukunft keine Rolle mehr. Wir fordern weiterhin Steckdosen in den H\u00f6rs\u00e4len, mehr Schlie\u00dff\u00e4cher f\u00fcr die UniCard, eine einheitliche Plattform f\u00fcr Lehrmaterialien und eine digitale Ausleihe in den Bibliotheken. Unsere Universit\u00e4t muss fit f\u00fcr das 21. Jahrhundert sein!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Barrierefrei im Kopf und H\u00f6rsaal<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Barrierefreiheit f\u00e4ngt im Kopf an und muss im H\u00f6rsaal weitergehen! F\u00fcr eine effektive Chancengleichheit ist es zentral, allen Studierenden Teilhabe zu erm\u00f6glichen. Auch f\u00fcr beeintr\u00e4chtigte Menschen sollte ein freies und selbstbestimmtes Studium selbstverst\u00e4ndlich sein.<\/p>\n<p>Trotzdem sind zahlreiche Geb\u00e4ude der Universit\u00e4t Heidelberg immer noch nicht barrierefrei oder lassen sich, wie etwa die UB, nur durch Hilfe betreten. Das kostet Betroffene Zeit und Nerven. Schon kurzfristig muss es zumindest m\u00f6glich sein, sich einfach online (auf einer zentralen Seite) \u00fcber die Ausstattung der diversen Geb\u00e4ude und R\u00e4ume zu informieren. Der Hinweis, sich vor dem Studium Zeit einzuplanen, um sich mit der Zug\u00e4nglichkeit der Uni vertraut zu machen, reicht nicht aus!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Bib 24\/7 &#8211; Du wei\u00dft am besten, wann du lernst<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die Studierenden sollten selbst entscheiden k\u00f6nnen, wann sie am liebsten lernen m\u00f6chten. Vielleicht arbeitest du tags\u00fcber, musst kurz vor der Pr\u00fcfungsphase noch etwas nachholen, oder kannst dich nachts schlichtweg besser konzentrieren. Die Bibliothek sollte sich den Bed\u00fcrfnissen der Studierenden anpassen, nicht andersherum. Denn du bestimmst, wann du am besten lernst.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Datenschutz bei Pr\u00fcfungsunf\u00e4higkeit: f\u00fcr Atteste ohne Diagnosepflicht<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Unserer Ansicht nach fehlt es an einem legitimen Zweck, der einen solchen Eingriff in die Privatsph\u00e4re rechtfertigt. Von den Studierenden, die sich aus Krankheitsgr\u00fcnden f\u00fcr eine Klausur entschuldigen, wird vermehrt verlangt, dass sie \u00fcber das bisher erforderliche \u00e4rztliche Attest hinaus Angaben zu ihrem Krankheitsbild, den Befunden und Symptomen machen. Gerade bei sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten, bei Schwangerschaften oder bei psychischen Erkrankungen d\u00fcrfen die Betroffenen nicht dazu gezwungen werden, ihre Diagnosen gegen\u00fcber der Universit\u00e4t preiszugeben. Die Liberale Hochschulgruppe sieht hierin nicht nur eine Verletzung der Privatsph\u00e4re, sondern auch einen klaren Vertrauensbruch gegen\u00fcber den Studierenden und fordert daher eine Zur\u00fcckstellung dieser Praxis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Konzentration auf Studierendenbelange \u2013 kein allgemeinpolitisches Mandat f\u00fcr den StuRa<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Der StuRa ist bei seiner Wahrnehmung der studentischen Belange nach \u00a7 65 IV Landeshochschulgesetz ausdr\u00fccklich zur Wahrung der weltanschaulichen und politischen Neutralit\u00e4t verpflichtet. Eine Kundgabe nicht hochschulbezogener allgemeinpolitischer sowie die Unterst\u00fctzung solcher durch Dritte ge\u00e4u\u00dferten Meinungen\/Forderungen seitens des StuRa, der wegen der \u201eZwangsmitgliedschaft\u201c aller Heidelberger Studierenden ein Pflichtverband ist und somit nur die ihm gesetzlich \u00fcbertragenen Aufgaben aus\u00fcben darf, ist nach st\u00e4ndiger Rechtsprechung unzul\u00e4ssig. Wir fordern, dass sich der StuRa im Rahmen der ihm zugewiesenen Kompetenzen ausschlie\u00dflich auf die Belange der Heidelberger Studierenden konzentriert und sich dar\u00fcber hinaus ideologisch\/politisch neutral verh\u00e4lt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Austritt aus dem fzs<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Hast du schon einmal etwas vom \u201efreien Zusammenschluss von StudentInnenschaften\u201c (fzs) geh\u00f6rt? Wahrscheinlich nicht! Der fzs ist ein Dachverband der verfassten Studierendenschaft und \u00e4hnlicher Studierendenvertretungen in Deutschland. Allerdings vertritt er mit rund 700.000 Mitgliedern nur ungef\u00e4hr ein Viertel der Studierenden in Deutschland. Zudem nimmt er f\u00fcr sich selbst ein allgemeinpolitisches Mandat in Anspruch und unterst\u00fctzt offen linksextreme Gruppierungen. Ein nennenswerter Nutzen des Dachverbandes ist nicht ersichtlich, dennoch kostet er die Heidelberger Studierenden im Jahr rund <strong>25.000 Euro<\/strong>. Daher fordern wir als LHG Heidelberg den Austritt aus dem fzs!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Gegen die Zivilklausel an der Universit\u00e4t<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Die Zivilklausel ist eine Selbstverpflichtung von wissenschaftlichen Einrichtungen, ausschlie\u00dflich f\u00fcr zivile Zwecke zu forschen. Unserer Meinung nach gef\u00e4hrdet sie jedoch die Wissenschaftsfreiheit. Forschungsvorhaben sollten nicht im Vorhinein begrenzt werden. Es l\u00e4sst sich auch oft nicht eindeutig zwischen zivilem und nicht zivilem Nutzen unterscheiden, prominente Beispiele sind die Verwendung von GPS oder dem Internet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Gegen das landesweite Solidarticket<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Zum einen stellt die derzeitige Regelung, gem\u00e4\u00df der Studierende unter der Woche Abends und am Wochenende ganztags kostenlos den Nahverkehr nutzen k\u00f6nnen, unserer Meinung nach einen fairen Ausgleich dar, um das Semesterticket insgesamt g\u00fcnstiger anbieten zu k\u00f6nnen und gleichzeitig diejenigen, die ein Semesterticket nicht ben\u00f6tigen oder nutzen m\u00f6chten, nicht zu stark finanziell zu belasten. Ein landesweites Semesterticket bedeutet einen signifikanten Verlust des aktuellen Netzes gen Westen, zudem haben Berechnungen schon vor Jahren gezeigt, dass ein solches Ticket kaum finanzierbar w\u00e4re. Entsprechend sind wir gegen die Einf\u00fchrung eines landesweiten Solidartickets.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>Gegen Studiengeb\u00fchren f\u00fcr Nicht-EU Ausl\u00e4nder<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge, welche Studierende entrichten, d\u00fcrfen weder der verzweifelten Aufrechterhaltung eines maroden Wissenschaftshaushalts dienen, noch darf die Nationalit\u00e4t der jungen Talente, die zu uns kommen, das ausschlaggebende Kriterium f\u00fcr eine solch unsachgem\u00e4\u00dfe Verwendung sein. Studiengeb\u00fchren f\u00fcr Nicht-EU Ausl\u00e4nder stellen eine diskriminierende Geb\u00fchr dar, die wir klar ablehnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><u>F\u00fcr eine h\u00f6here Gewichtung der ListenvertreterInnen im Stura zum Verh\u00e4ltnis der Fachschaftsvertreter<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Der Stura setzt sich zusammen aus Vertretern der Fachschaften und Listen (hybrides System). Je nach Wahlbeteiligung, k\u00f6nnen die Listen maximal 50% der Pl\u00e4tze im Stura erhalten. Da die Wahlbeteiligung bei den Stura-Wahlen im letzten Jahr bei ca. 15% lag, haben die Fachschaften verglichen mit den ListenvertreterInnen eine deutlich \u00fcberproportionale Stimme im Stura. Das halten wir f\u00fcr undemokratisch und fordern deshalb eine reine Verh\u00e4ltniswahl.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><u>Chill Out Lounges in den Bibs<\/u><\/strong><\/p>\n<p class=\"western\">\u201cChill-Out-Lounges\u201d in den Bibliotheken, mit Wasserspendern und der M\u00f6glichkeit kurz Telefonieren zu k\u00f6nnen w\u00fcrden die Gestaltung der Lernzeit f\u00fcr die Studierenden verbessern. Dadurch entf\u00e4llt besonders in der Universit\u00e4tsbibliothek in der Altstadt der lange Weg den man jedes Mal f\u00fcr das Telefonieren auf sich nehmen muss und es bleibt mehr Zeit f\u00fcr das Studieren.<\/p>\n<p class=\"western\">Hier findet ihr unseren Stura-Flyer<\/p>\n<p class=\"western\"><a href=\"http:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/files\/2016\/06\/20170605_Sturaflyer_1mmBleed.pdf\">20170605_Sturaflyer_1mmBleed<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitalisierung vorantreiben &#8211; Macht die Uni fit f\u00fcrs 21. Jahrhundert Das Vorantreiben der Digitalisierung an der Universit\u00e4t er\u00f6ffnet gro\u00dfartige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr individuelles Lernen gem\u00e4\u00df der eigenen Bed\u00fcrfnisse und Talente, es f\u00f6rdert die Chancengleichheit und schult Kompetenzen, die nicht nur in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar sind. 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