{"id":2610,"date":"2018-06-11T21:14:58","date_gmt":"2018-06-11T19:14:58","guid":{"rendered":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?page_id=2610"},"modified":"2018-07-10T12:01:44","modified_gmt":"2018-07-10T10:01:44","slug":"gremienwahlen-2018","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?page_id=2610","title":{"rendered":"Gremienwahlen 2018"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><p style=\"text-align: center\"><strong>Deine Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong> Unser Wahlprogramm f\u00fcr die Wahlen zum Senat, Studierendenrat und Fakult\u00e4tsrat Jura 2018\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Liberale Hochschulgruppe ist Deine liberale Interessenvertretung an der Universit\u00e4t Heidelberg. Wir setzen uns f\u00fcr ein freies, selbstbestimmtes Studium ein, indem wir in den verschiedenen Gremien Antr\u00e4ge zu Belangen der Studierenden, wie eine rundum die Uhr ge\u00f6ffnete Bib oder einheitliche Lernplattform stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freiheit in Forschung und Lehre\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; umfassende Transparenz bei Drittmittelgebern statt Zivilklausel!<\/p>\n<p>Mit Sorge beobachten wir die Diskussion im StuRa um die Einf\u00fchrung einer Zivilklausel. Die Zivilklausel stellt einen nicht hinnehmbaren Angriff auf die in Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz garantierte Freiheit von Forschung und Lehre dar. Dar\u00fcber hinaus fehlen in der Praxis oftmals die Voraussetzungen f\u00fcr eine erforderliche Trennsch\u00e4rfe zwischen milit\u00e4rischer und ziviler Forschung: So war die Entwicklung der GPS Technologie ein Meilenstein in der milit\u00e4rischen Forschung, ihre Nutzung ist heute jedoch nicht mehr aus dem zivilen Alltag wegzudenken. Die Einf\u00fchrung einer Zivilklausel bedeutet neben dem verheerenden Freiheitseingriff auch einen massiven Forschungsstillstand in vielen Bereichen. Die Verpflichtung zu einer Zivilklausel bedroht nicht nur die Vielfalt von Forschung und Lehre, sondern kann dar\u00fcber hinaus weitere unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen ausl\u00f6sen. Anstatt von transparenter Forschung und Entwicklung unter den wachsamen Augen der (Hochschul-) \u00d6ffentlichkeit, w\u00fcrde Spitzentechnologie-Forschung zu geheimer Milit\u00e4rforschung\u00a0jenseits jeglicher \u00f6ffentlicher Transparenz betrieben werden.<\/p>\n<p>Daher fordern wir Freiheit in Forschung und Lehre \u2013 Transparenz bei Drittmittelgebern, aber ein klares Nein zu Denk- und Forschungsverboten an Hochschulen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Endlich mit dem Prof ins Bett<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; denn das Bildungsangebot darf nicht an der T\u00fcr des H\u00f6rsaals Halt machen.<\/p>\n<p>Wir fordern den Ausbau von Online Lernangeboten wie Streaming und Aufzeichnung von Vorlesungen, um allen Studierenden die Teilhabe an universit\u00e4ren Veranstaltungen wie Vorlesungen und Seminaren und ein selbstbestimmtes Studium zu erm\u00f6glichen. Vor allem Studierende mit Kind und Berufst\u00e4tige sind auf einen flexiblen Unialltag angewiesen und w\u00e4ren nicht mehr auf die Online Vorlesungen anderer Universit\u00e4ten angewiesen. \u00a0Machen wir die Uni fit f\u00fcr das 21. Jahrhundert! Denn Du bestimmst, wann und wo Du lernst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nein zum NextBike Zwangsabo\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; denn Du entscheidest, wof\u00fcr Du zahlst.<\/p>\n<p>Ein weiteres Mal wird \u00fcber den Kooperationsvertrag mit der Nextbike GmbH abgestimmt, nachdem sich die Studierenden bereits 2016 gegen die Kooperation und die damit einhergehende Erh\u00f6hung des Semesterbeitrags, zun\u00e4chst um 2,40 Euro, ausgesprochen haben.<\/p>\n<p>Die geringen Nutzungszahlen aus der Testphase zeigen: Nur wenige nutzen das Angebot. Trotz intensiver Bewerbung haben sich im ersten Monat nur circa 1,6 Prozent der Studierenden angemeldet.\u00a0Dar\u00fcber hinaus sollte das Ziel der studentischen Vertreter sein, die finanzielle Belastung f\u00fcr die Studierenden so gering wie m\u00f6glich zu halten. Eine Zwangsabgabe f\u00fcr Nextbike erh\u00f6ht die Summe der Kosten, die ohnehin zu tragen sind &#8211; wie zum Beispiel der Beitrag f\u00fcr das Semesterticket (25,80 Euro im Semester).\u00a0Problematisch ist auch der Zeitpunkt der Entscheidung, da f\u00fcr dieses Semester die Urabstimmung \u00fcber das landesweite Semesterticket mit einer enormen finanziellen Mehrbelastung f\u00fcr alle Studierenden geplant ist. Bei Einf\u00fchrung h\u00e4tten alle Studierenden mindestens 71,75 Euro pro Semester zu zahlen. Au\u00dferdem ist nicht absehbar, wie die Einf\u00fchrung des landesweiten Tickets das Mobilit\u00e4tsverhalten der Studierenden ver\u00e4ndern w\u00fcrde.\u00a0Wirklich gewinnen w\u00fcrden die Studierenden, wenn sich bester Service und Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis im Wettbewerb durchsetzen: Deutschlandweit gibt es eine Vielzahl von Bikesharing-Angeboten. Der Kooperationsvertrag mit Nextbike w\u00fcrde dem Unternehmen ungerechtfertigt einen bequemen Wettbewerbsvorteil einr\u00e4umen und pro Semester nutzungsunabh\u00e4ngig hohe, von Studierenden gezahlte Einnahmen garantieren.\u00a0Die L\u00f6sung muss daher eine Opt-In-M\u00f6glichkeit sein, bei der jeder selbst entscheiden kann, ob er oder sie Nextbike nutzen m\u00f6chte. Diese stellt im Gegensatz zum finanziellen Geschenkpaket an Nextbike einen nachhaltigen Ansporn f\u00fcr das Unternehmen dar, im Wettbewerb bestm\u00f6gliche Leistungen zu erbringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bib 24\/7<\/strong><\/p>\n<p>\u2026 damit Du nicht nur rund um die Uhr ins Fitnessstudio gehen kannst.<\/p>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr eine 24 Stunden Bibliothek ein, wie sie in anderen Unist\u00e4dten l\u00e4ngst Alltag ist, um ein selbstbestimmtes Lernen zu erm\u00f6glichen. Der Alltag jedes Studierenden ist auf Grund von Faktoren wie Arbeit, Familie etc. vielf\u00e4ltig &#8211; dieser Entwicklung m\u00fcssen sich auch die \u00d6ffnungszeiten der Bibliotheken anpassen. Dar\u00fcber hinaus entzerren durchgehende \u00d6ffnungszeiten auch die Auslastung der Bibliothek, sodass B\u00fccher, die in geringen Auflagen vorhanden sind, von allen Studierenden genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun bist DU gefragt! Unser Antrag zur \u201cBib 24\/7\u201d wird bereits vom StuRa unterst\u00fctzt. Mit DEINER Stimme tragen wir die 24h Stunden Bib in den Senat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Campus App <\/strong><\/p>\n<p>\u2026 damit Jodel nicht das Digitalste auf dem Campus ist.<\/p>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr die Schaffung einer CampusApp ein, um aktuelle Informationen \u00fcber Fristen, Termine, \u00d6ffnungszeiten und sonstige hochschulthematischen Anliege f\u00fcr Studierende leicht zug\u00e4nglich zu machen. Diese soll nicht nur der Universit\u00e4t, sondern auch den Fachschaften, Hochschulgruppen und sonstigen universit\u00e4ren Arbeitskreisen die M\u00f6glichkeit bieten, sich auf einer zentralen Plattform vorzustellen und mit den Studierenden in Kontakt zu treten. Dar\u00fcber hinaus kann die Mensa auch vom Studierendenwerk und damit den verschiedenen Heidelberger Mensen genutzt werden. Im Gegensatz zu externen alternativen wird bei einer solchen CampusApp der Datenschutz der Studierenden gewahrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einf\u00fchrung einer \u201eBib-Ampel\u201c<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; damit Du Deine Zeit effektiv nutzen kannst.<\/p>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr die digitale Anzeige der Arbeitsplatz- und Spindauslastung in den Bibliotheken ein. Besonders in den Klausurenphasen oder der Hausarbeitenzeit sind die Bibliotheken oftmals \u00fcberf\u00fcllt und viele Studierende bekommen keinen Platz zum Lernen oder ein Schlie\u00dffach, um ihre pers\u00f6nlichen Gegenst\u00e4nde einschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Gerade Studierenden, die nicht in unmittelbarer Nachbarschaft einer Bibliothek wohnen, wird mit einer \u201eBib-Ampel\u201c die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, bereits zuhause die Auslastung der Bibliothek zu verfolgen und sich den Weg f\u00fcr den Fall, dass es keine freien Pl\u00e4tze mehr gibt, zu sparen. Aber auch der Weg umsonst vom Marstall zur Bib geh\u00f6rt damit der Vergangenheit an und kann besser f\u00fcr einen Kaffee oder ein Gespr\u00e4ch mit Freunden genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ich glaub\u2019 ich Spinde <\/strong><\/p>\n<p>\u2026 f\u00fcr mehr Schlie\u00dff\u00e4cher in den Bibliotheken, damit auch Du Deine Sachen wegschlie\u00dfen kannst.<\/p>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr den Ausbau des Angebots von Schlie\u00dff\u00e4chern in der UB ein. Dabei sollen sowohl das Angebot an M\u00fcnzschlie\u00dff\u00e4chern, als auch die Zahl der Schlie\u00dff\u00e4cher, f\u00fcr die es einer Uni ID bedarf, ausgebaut werden. Denn die sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze in der UB sind nutzlos, wenn die Studierenden die in der Bib untersagten Gegemst\u00e4nde nicht wegschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Scrollen statt Bl\u00e4ttern \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">\u2026 damit auch das Jurastudium im 21. Jahrhundert ankommt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir fordern den Ausbau des E-Book Bestands. Gerade im Jura Studium, in dem man auf viel unterschiedliche Literatur angewiesen ist, ist die Verf\u00fcgbarkeit von E-Books eine der Voraussetzungen f\u00fcr erfolgreiches Lernen. Vor allem in der Hausarbeitenzeit sind viele Werke oft tagelang vergriffen. Das Angebot der Literatur als E-Book wirkt dem entgegen und erm\u00f6glicht allen Studierenden das effektive Schreiben ihrer Hausarbeiten &#8211; ohne den morgendlichen Sprint zum B\u00fccherregal. \u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>UB? Auch f\u00fcr Juristen! <\/b><\/p>\n<p>&#8230; damit Du nicht immer nur die gleichen vier W\u00e4nde siehst.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Wir fordern die Erweiterung der juristischen Literatur in der UB. Das Lernen und effektive Schreiben von Hausarbeiten sollte nicht nur im juristischen Seminar m\u00f6glich sein. Auch in der UB muss ausreichend juristische Literatur zur Verf\u00fcgung stehen &#8211; nicht zuletzt, da die Pl\u00e4tze im juristischen Seminar oftmals nicht ausreichen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einheitliche Lernplattform\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; damit das Jurastudium nicht zu einer Schatzsuche wird.<\/p>\n<p>Wir fordern die Nutzung einer einheitlichen Lernplattform (Moodle) durch alle Lehrpersonen. Noch immer nutzen nicht alle Lehrpersonen an unserer Uni wie vorgesehen Moodle, sondern laden die Materialien auf den verschiedensten Plattformen, wie der Materialienseite der juristischen Fakult\u00e4t oder sogar auf eigenen Internetseiten hoch. Den Studierenden wird es dabei unn\u00f6tig erschwert, schnell und einfach an alle f\u00fcr das Studium erforderlichen Materialien zu gelangen. Deshalb sollte die Nutzung von Moodle durch alle Lehrpersonen unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deine Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung\u00a0 Unser Wahlprogramm f\u00fcr die Wahlen zum Senat, Studierendenrat und Fakult\u00e4tsrat Jura 2018\u00a0 Die Liberale Hochschulgruppe ist Deine liberale Interessenvertretung an der Universit\u00e4t Heidelberg. Wir setzen uns f\u00fcr ein freies, selbstbestimmtes Studium ein, indem wir in den verschiedenen Gremien Antr\u00e4ge zu Belangen der Studierenden, wie eine rundum die Uhr ge\u00f6ffnete Bib oder einheitliche Lernplattform [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1053,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2610","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1053"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2610"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2667,"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2610\/revisions\/2667"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}