{"id":2870,"date":"2021-06-11T12:43:39","date_gmt":"2021-06-11T10:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?p=2870"},"modified":"2022-02-01T23:26:05","modified_gmt":"2022-02-01T21:26:05","slug":"wahlprogramm-der-liberalen-hochschulgruppe-heidelberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lhg-bw.de\/heidelberg\/?p=2870","title":{"rendered":"Wahlprogramm der Liberalen Hochschulgruppe Heidelberg"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-theme-content\"><div id=\"dslc-theme-content-inner\"><p><strong><u>1.Digitalisierung<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Unser Ziel ist eine exzellente Lehre, bei der digitale Formate die Pr\u00e4senzlehre erg\u00e4nzen und unterst\u00fctzen. Grundlage der Lehre sind f\u00fcr uns weiterhin Pr\u00e4senzveranstaltungen, um die pers\u00f6nliche Interaktion zwischen Forschenden, Lehrenden und Lernenden zu erm\u00f6glichen. Die Hochschulen der Zukunft sind digital. Daf\u00fcr soll die Digitalisierung unseres Hochschulwesens konsequent vorangetrieben werden. Dabei stellt die Digitalisierung der Hochschulen keinen Selbstzweck dar: Analoge Konzepte k\u00f6nnen nicht einfach ins Digitale \u00fcbertragen werden, andersherum sind digitale Formate nicht zwangsl\u00e4ufig den Analogen \u00fcberlegen. Vielmehr muss Digitalisierung ganzheitlich gedacht werden: Neben der notwendigen IT- Infrastruktur sind auch passende didaktische Konzepte und die Vermittlung digitaler Kompetenzen erforderlich. So k\u00f6nnen sowohl Studium als auch Forschung und Lehre nachhaltig verbessert werden und von den digitalen Formaten profitieren.<\/p>\n<p>Wir als Liberale Hochschulgruppe Heidelberg fordern:<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0 Auch in Zukunft soll Moodle als Lernplattform genutzt werden, um Materialien und insbesondere <strong>Vorlesungsaufzeichnungen <\/strong>zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0 Von den Lehrenden sollen auch in Pr\u00e4senzveranstaltungen wie Seminaren, Arbeitsgemeinschaften und Vorlesungen digitale Hilfsmittel eingesetzt werden.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0 Daf\u00fcr soll die <strong>digitale Infrastruktur<\/strong> den Lehrenden und Lernenden auf dem Campus zur Verf\u00fcgung gestellt und verbessert werden. Ein Ausbau von Eduroam und Steckdosen ist essentiell, weiterhin sollen zus\u00e4tzliche digitale Lernr\u00e4ume und Materialien zu Verf\u00fcgung stehen, um digitale Inhalte zu kreieren.<\/p>\n<p>&#8211; Die verschiedenen <strong>Lernplattformen<\/strong> sollen langfristig zusammengef\u00fchrt und durch ein neues, umfassendes Programm ersetzt werden. Dies soll zur Effizienz und mehr \u00dcbersichtlichkeit beitragen. Wir sehen hier das Land in der Verantwortung, da diese Aufgabe f\u00fcr die begrenzten Kapazit\u00e4ten unserer Universit\u00e4t nicht realisierbar scheint. F\u00fcr diese \u00dcbergangszeit sollen die jetzigen Lernplattformen verbessert werden. Anstehende Veranstaltungen, Fristen und Klausuren sollen \u00fcbersichtlich dargestellt werden.<\/p>\n<p>&#8211; Das bestehende Online-Angebot der Bibliotheken muss weiterhin ausgebaut werden, damit online umfangreich Fachliteratur zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p>&#8211; Im Rahmen der Online-Lehre m\u00fcssen geltende datenschutzrechtliche Standards eingehalten werden.<\/p>\n<p>&#8211; Wir fordern dazu auf, in Moodle Standardkurse zu den Word-Programmen, Webseiten-Programmen und im Programmieren, zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><u> <strong>Corona<\/strong> <\/u><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Coronapandemie hat zu starken Einschr\u00e4nkungen der Studierenden in ihrer pers\u00f6nlichen und beruflichen Entwicklung gef\u00fchrt. Eingeschr\u00e4nkte soziale Kontakte, eine ungewohnte Online-Lehre und unsichere Perspektiven haben Folgen f\u00fcr die psychische Gesundheit und den Studienerfolg. Zudem mussten die Studierenden eine konsequente Nichtbeachtung und Vernachl\u00e4ssigung der Politik erfahren. Die mangelnden finanziellen Hilfen der Landes- und Bundesregierung konnten finanzielle Einbu\u00dfen nicht verhindern. Daher ist es jetzt umso wichtiger diese Probleme anzugehen, um den Studierenden eine Perspektive und gesicherte Lehre zu bieten.<\/p>\n<p>Wir als Liberale Hochschulgruppe Heidelberg fordern:<\/p>\n<ul>\n<li>Wir fordern, dass die Universit\u00e4t Heidelberg ihr <strong>ERASMUS-Programm<\/strong> deutlich ausweitet und auch weitere Partnerschaften mit Universit\u00e4ten au\u00dferhalb Europas anstrebt, damit m\u00f6glichst viele ihre verpassten Erfahrungen nachholen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Das <strong>BAf\u00f6G <\/strong>sollte schnellstm\u00f6glich f\u00fcr alle Studierenden <strong>elternunabh\u00e4ngig<\/strong> ge\u00f6ffnet und stark entb\u00fcrokratisiert werden. Die Zuverdienstgrenze sollte angehoben und die Schwelle bei den Wochenarbeitsstunden komplett abgeschafft werden. F\u00fcr eine grundlegende Reform des BAf\u00f6G Systems setzten wir uns vor Ort, aber vor allem auch auf Landes- und Bundesebene ein!<\/li>\n<li>Die Regelstudienzeit bei von der Corona Pandemie betroffenen Studierenden soll verl\u00e4ngert werden.<\/li>\n<li>Zudem wollen wir eine sichere <strong>R\u00fcckkehr in die Pr\u00e4senzlehre<\/strong>. Universit\u00e4re Veranstaltungen sollen dann in Pr\u00e4senz stattfinden k\u00f6nnen, wenn die Infektionslage dies zul\u00e4sst und eine sichere Durchf\u00fchrung der Veranstaltung durch Tests und Hygienekonzepte gew\u00e4hrleistet werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong><u> Psychische Gesundheit<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Das Studium ist f\u00fcr viele Studierende eine Zeit der Selbstfindung und der Emanzipation, aber auch eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in ihrem Leben. Ein neues Umfeld, neue Bekanntschaften und Erwartungen von sich selbst und anderen, die man zu erf\u00fcllen hat. F\u00fcr einige kann das schnell zu Schwierigkeiten oder zu einer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen psychischen Belastung f\u00fchren. Was bei einigen zu erh\u00f6htem Stress f\u00fchrt kann bei anderen unter Umst\u00e4nden schwerwiegende psychologische Probleme hervorrufen. Studierende in solchen Situationen brauchen schnelle und unkomplizierte Hilfe.<\/p>\n<p>Wir als Liberale Hochschulgruppe Heidelberg fordern:<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0 Die Kapazit\u00e4ten der Psychosozialen Beratungsstelle des Studierendenwerks in Heidelberg sollen ausgebaut werden.<\/p>\n<p>&#8211; Um auf diese Thematik gezielter aufmerksam zu machen und den Betroffenen einen schnellen Weg zur Hilfe zu erm\u00f6glichen, soll die Universit\u00e4t eine Informationsquelle zur Verf\u00fcgung stellen. Dort soll insbesondere auch auf die einschl\u00e4gigen Anlaufstellen aufmerksam gemacht werden. Lehrende und Lernende sollen in dem Zusammenhang \u00fcber einen geeigneten Umgang mit Betroffenen informiert werden.<\/p>\n<p>&#8211; Pr\u00e4ventionsprogramme wie die Initiative \u201cReferat gegen Einsamkeit\u201d und weitere studentisch organisierte Initiativen zur Vernetzung und Selbsthilfe sollten weiterhin gef\u00f6rdert werden. Auch Programme und Vortr\u00e4ge der Universit\u00e4t sollte es vermehrt geben.<\/p>\n<p>&#8211; Die An- und Abmeldung von Pr\u00fcfungen sollte vereinfacht werden. Wir fordern eine verl\u00e4ngerte Frist zur Einreichung eines \u00e4rztlichen Attestes wenn die Pr\u00fcfung krankheitsbedingt nicht abgelegt werden konnte. Zudem muss die Anmeldung bzw. Abmeldung bis kurz vor der Pr\u00fcfungsdatum m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>&#8211; Im Zweifelsfall sollte das Wohlergehen eines Menschen wichtiger sein, als die Einhaltung einer Frist. Zwingend sollte in \u00e4rztlich attestierten Phasen von schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen ein Urlaubssemester unproblematisch m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong><u> Eine Universit\u00e4t f\u00fcr alle <\/u><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Unser Gesellschaftsbild ist ein freies und diverses, in der jedes Individuum sich frei entfalten kann. Wir streben nach Chancengerechtigkeit und einer mobilen Gesellschaft, in der alle eine gerechte Chance zum Aufstieg bekommen.<\/p>\n<p>Dementsprechend setzen wir uns f\u00fcr diverse Hochschulen und Universit\u00e4ten ein, die jedem Individuum die M\u00f6glichkeit zum Aufstieg durch Bildung erm\u00f6glichen. Die liberale Hochschulgruppe Heidelberg fordert eine Universit\u00e4t frei von jeglicher Diskriminierung der Studierenden wegen des Geschlecht, der Nationalit\u00e4t, dem Alter, der sexuellen Orientierung, einer Behinderung, der ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit oder Religion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um das zu erreichen fordern wir unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Einf\u00fchrung von anonymisierten Bewerbungsverfahren f\u00fcr Arbeitsstellen an der Universit\u00e4t.<\/li>\n<li>Eine Antidiskriminierungsstelle an der Uni f\u00fcr Betroffene.<\/li>\n<li>Die Ausarbeitung eines universit\u00e4tsweiten Null-Toleranz-Leitfadens im Falle von sexueller Gewalt.<\/li>\n<li>Den barrierefreien Zugang zu allen Neubauten der Universit\u00e4t Heidelberg, sowie eine Verbesserung der bisherigen Strukturen.<\/li>\n<li>Die erg\u00e4nzende Einf\u00fchrung von Unisex-Toiletten.<\/li>\n<li>Die Bek\u00e4mpfung der antisemitistischen BDS-Kampagne.<\/li>\n<li>Die Distanzierung der Universit\u00e4t von antisemitistischen oder rassistischen Denkm\u00e4lern und Personen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem lehnen wir jeglichen Versuch die Freiheit der Lehre unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einzuschr\u00e4nken ab. Dazu geh\u00f6rt unter anderem eine Zivilklausel, die die milit\u00e4rische Forschung an der Universit\u00e4t verhindern w\u00fcrde. Auch m\u00f6chten wir jegliche Zusammenarbeit der Uni Heidelberg mit dem Konfuzius-Institut beenden, da dieses im Verdacht steht, sozialistische Propaganda zu verbreiten.<\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit in Teilzeit zu studieren sollte erweitert werden, um etwa Studierenden mit Kind oder berufst\u00e4tigen Studierenden das Studium zu erm\u00f6glichen. Daf\u00fcr sollen die Finanzierungsm\u00f6glichkeiten des Teilzeitstudiums durch BAf\u00f6G gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Zudem sind wir f\u00fcr die Abschaffung von Studiengeb\u00fchren von Nicht-EU-Ausl\u00e4ndern und f\u00fcr das Zweitstudium.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong><u> Studentisches Wohnen<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Steigende Mieten in Universit\u00e4tsst\u00e4dten erschweren es Studierenden zunehmend, geeigneten Wohnraum zu finden. Eine g\u00fcnstige Option sind die Studierendenwohnheime, allerdings sind weniger als 10% der Studierenden mit einem Zimmer in einem Studierendenwohnheim versorgt. Studierendenwohnheime in \u00f6ffentlicher Tr\u00e4gerschaft haben nicht die finanziellen Mittel diese zu sanieren, sodass sie geschlossen werden m\u00fcssen und den Studierenden noch weniger Wohnraum zur Verf\u00fcgung steht. F\u00fcr den Neubau von Wohnheimen stehen weder passende Fl\u00e4chen noch ausreichende finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung. Die Mieten in Studierendenwohnheimen sind durch eine Mietobergrenze sehr niedrig, was diese Form des Wohnens f\u00fcr Studierende attraktiv macht, private Investoren allerdings abschreckt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir als Liberale Hochschulgruppe Heidelberg fordern:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Subjektf\u00f6rderung von Studierenden durch eine Anpassung des BAf\u00f6G-Satzes. Die momentane Wohnpauschale des BAf\u00f6G liegt weit unter den Durchschnittsmieten in deutschen Universit\u00e4tsst\u00e4dten. Der Zuschuss zur Miete soll, gestaffelt an St\u00e4dtegruppen mit unterschiedlichen Durchschnittsmieten, angepasst werden.<\/li>\n<li>Die Erh\u00f6hung der Mietobergrenze, um die Wirtschaftlichkeit der Studierendenwohnheime zu verbessern und so mehr private Investoren zum Bau anzuregen.<\/li>\n<li>Die F\u00f6rdersummen des Bundes und der Bundesl\u00e4nder m\u00fcssen erh\u00f6ht werden, um sowohl eine ausreichende Finanzierung von Sanierungsma\u00dfnahmen, als auch Neubau zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Gelockerte Anforderungen an die st\u00e4dtebaulichen Leitlinien beim Bau eines Studierendenwohnheimes.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong><u> Umweltschutz<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Reduzierung der Erderw\u00e4rmung und der Schutz unserer Umwelt ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Wir als LHG Heidelberg bekennen uns zum 1,5 Grad Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens. Nach unserem Verst\u00e4ndnis sollte diese Zeil jedoch nicht durch ordnungspolitisches Klein-Klein, sondern durch marktwirtschaftliche Regelungen und Innovation erreicht werden. Deshalb hat die Universit\u00e4t schon nach rein wirtschaftlichem Verst\u00e4ndnis ein Interesse am Einsparen von umweltsch\u00e4dlichen Emissionen.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t hat den Bereich Klima- und Umweltschutz bereits umfangreich in ihrer Forschung und Lehre verankert. Die Verpflichtung aller Fachbereiche dazu, die Lehre und Forschung im Bereich Klimaschutz zu intensivieren Lehnen wir jedoch ab. Auch im operativen Bereich wird mit zahlreichen Ma\u00dfnahmen beim Klimaschutz angepackt. Die zentrale Herausforderung wird die Renovierung der Universit\u00e4tsgeb\u00e4ude darstellen. Angesichts der dort veranschlagten Kosten von mindestens 700 Millionen Euro sehen wir hier das Land in der Verantwortung.<\/p>\n<p>Zudem sollten Studierende die M\u00f6glichkeit haben sich nach ihren individuellen W\u00fcnschen und M\u00f6glichkeiten umwelt- und klimafreundlich zu verhalten. Um dies zu erm\u00f6glichen, sollte die Universit\u00e4t die notwendige Infrastruktur und n\u00f6tige Angebote bereitstellen. Dazu geh\u00f6ren f\u00fcr uns ausreichend Fahrradstellpl\u00e4tze, vegane\/vegetarische Angebote und ein Trinkwasserbrunnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong><u> Das Lehramtsstudium<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir als Liberale Hochschulgruppe Heidelberg fordern:<\/p>\n<p>Das Bachelor-\/Mastersystem f\u00fcr das Lehramtsstudium sollte abgeschafft und das ersten Staatsexamen wieder eingef\u00fchrt werden. Dabei soll nicht einfach die alte Struktur \u00fcbernommen, sondern eine verbesserte Version des Lehramtsstudiums auf Staatsexamen angestrebt werden. Die k\u00fcnstliche Trennung zwischen Bachelor und Masterstudium ist f\u00fcr die Ausbildung zum Lehrenden unverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Im Lehramtsstudium sollten bereits ab Beginn des Studiums gro\u00dfen Wert auf Praxiserfahrung gelegt werden, indem Praktika und Praxisphasen fr\u00fch in den Studienverlauf mit eingebunden werden \u2013 nach dem Vorbild dualer Studieng\u00e4nge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong><u> Gendern<\/u><\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>An deutschen Hochschulen gab es F\u00e4lle, in denen Studierende f\u00fcr die Verwendung des generischen Maskulinums benachteiligt wurden. Das generische Maskulinum ist grammatikalisch geschlechtsneutral und birgt in diesem Sinne keine Diskriminierung in sich. Ein Punktabzug bei nicht gegenderten Hausarbeiten bestraft nicht Diskriminierung, sondern die grammatikalisch diskriminierungsfreie Art der Sprache. Wir erkennen jedoch auch an, dass Sprache ist kein starres System ist, das an seinen Regeln erstickt. Sprache entwickelt sich st\u00e4ndig weiter. Sprache lenkt unsere Wahrnehmung der Welt. Wir sehen die nat\u00fcrliche Entwicklungsf\u00e4higkeit der Sprache als positiv an. Doch gleichzeitig setzten wir uns f\u00fcr den Individualismus und die Freiheit des einzelnen Studierenden ein, seine Sprache frei von politischen Einfl\u00fcssen zu gestalten. Sprache soll eine private Entscheidung jedes Einzelnen bleiben. In der gegenw\u00e4rtigen Sprachdebatte versuchen aber beide Seiten aggressiv ihre Vorstellung von Sprache allgemeinverbindlich durchzusetzen. Eine Verpflichtung zur gendergerechten Sprache an den Universit\u00e4ten, Hochschulen und sonstigen Einrichtungen der h\u00f6heren Bildung lehnen wir konsequent ab. Keinem Studierenden darf es zum Nachteil gereichen, keine gendergerechte Sprache zu verwenden.<\/p>\n<p>Alle wahre Republik aber ist und kann nichts anderes sein, als ein repr\u00e4sentatives System des Volkes, um im Namen desselben durch alle Staatsb\u00fcrger vereinigt, vermittelst ihrer Abgeordneten (Deputierten) ihre Rechte zu besorgen.<\/p>\n<p>System des Volkes, um im Namen desselben durch alle Staatsb\u00fcrger<\/p>\n<p>vereinigt, vermittelst ihrer Abgeordneten (Deputierten) ihre Rechte zu besorgen.<\/p>\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.Digitalisierung Unser Ziel ist eine exzellente Lehre, bei der digitale Formate die Pr\u00e4senzlehre erg\u00e4nzen und unterst\u00fctzen. Grundlage der Lehre sind f\u00fcr uns weiterhin Pr\u00e4senzveranstaltungen, um die pers\u00f6nliche Interaktion zwischen Forschenden, Lehrenden und Lernenden zu erm\u00f6glichen. Die Hochschulen der Zukunft sind digital. 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